Blogger Recognition Award

Terrasse Arbeitsplatz

Cuervo und Gacela von TwoNovelists http://www.twonovelists.wordpress.com haben mich mit dem “Blogger Recognition Award” überrascht. Lieben Dank für die Wertschätzung!

Als ich TwoNovelists zum ersten Mal gelesen habe, hat mich direkt angesprochen, dass Cuervo und Gacela Schülerinnen sind und diesen Blog gemeinsam leben lassen. Ich finde klasse, dass sie neben der Schule und vermutlich jede Menge anderer Interessen, gemeinsam diesen Blog füllen und ihren Worten und Gedanken damit eine Bühne geben.

Vorweg die Regeln dieses Awards:

Die Regeln:

– bedanke dich für die Nominierung, beschreibe deinen Weg zum Blogger und gib neuen Bloggern ein paar (hilfreiche) Tipps!

– nominiere 15 Blogger (ihr könnt auch weniger nominieren, oder einfach nur so am Award teilnehmen – fühlt euch frei zu tun und zu lassen, was ihr wollt)!

– lass die Nominierten wissen, dass die getaggt wurden!

– verlinke Eve’s ursprünglichen Post (damit jeder das Original sehen kann und damit nichts verfälscht wird)!

Los geht`s:

Beschreibe deinen Weg zum Blogger

Bloggen und wordpress, das waren vor zwei Jahren ferne Wörter für mich. Dann las ich in der Zeitschrift Flow einen Artikel über 365-Tage-Projekte. Ich fand die Idee reizvoll, jeden Tag ein wenig Kreativität entstehen zu lassen und nach 365 Tagen einen gewachsenen Berg Kreativität betrachten zu können. Es sprach mich an, das Ergebnis zu Beginn noch nicht zu kennen und offen zu sein für das, was sich aus solch einem Projekt entwickelt.

Ich überlegte, welches Projekt zu mir passt. Da ich finde, dass jeder Tag viele Sätze schenkt, die oft untertauchen nachdem wir sie gehört haben, entstand die Idee, Sätze zu sammeln. Ich wollte einzelne Sätze aus der Fülle der Sätze herausheben.

In der Zeitschrift wurde empfohlen, das Projekt als Blog zu gestalten. Die Idee war Neuland für mich und ich freundete mich mit ihr an. Wenn ich es in irgendeiner Form öffentlich machen würde, dann würde es eine andere Verbindlichkeit erhalten und eine andere Wirkung haben.

Kurz danach war Findesatz geboren. Es ging schnell, sich in dieses Blogsystem einzuarbeiten. Die Idee, ein Foto zu dem Satz zu stellen, entstand spontan.

Und dann fand ich es sehr schön und spannend, wie es sich entwickelte. Die ersten Sternchen, die ersten Follower, die ersten Kommentare. Ich las bei anderen und habe meine Gedanken dagelassen, wenn es danach rief. Meine Meinung, dass in jedem Menschen viele Geschichten wohnen, wurde auch hier verstärkt. Es wurden Wörter empfangen, es tanzten Antworten, Dialoge entstanden.

Das alles war mir zuvor nicht bewusst, doch ich beobachtete es mit Freude. Wenn ich morgens einen Satz einstellte, tagsüber unterwegs war und erst spät abends schaute, was mit dem Satz geschehen ist, fand ich es wunderbar, wenn Dialoge stattgefunden haben. Es kam mir vor, wie in einem Café, das offen ist und besucht wird, auch wenn die Gastgeberin mal nicht da ist und vielleicht gerade neue Kaffeebohnen erntet. Das finde ich ein schönes Zeichen und freut mich sehr.

Die Kommentare bereichern die Sätze, sie ergänzen und führen fort. Damit hätte ich zuvor nicht gerechnet, das war und ist immer noch eine wunderbare Überraschung. Und dann gibt es mir wichtige Freunde und Leute aus dem direkten Umfeld, die den Blog lesen, einige kommentieren, andere lesen leise mit. Auch das finde ich wunderbar und erfreut mich sehr.

Neuen Bloggern ein paar Tipps geben

Mein Tipp heißt schlicht und einfach:

„Geh mit deiner eigenen Lust“

Ich finde, im Vordergrund steht die Freude am Bloggen. Vermutlich ist das ohnehin so, denn warum sonst sollte jemand bloggen. Doch ich meine auch das „Drumherum“, wieviel jemand bloggt, bei anderen liest, kommentiert usw., das soll zu der eigenen Lust passen.

Natürlich wird der Blog zunächst meist erst bemerkt, wenn der Blogger oder die Bloggerin einen anderen Blog besucht oder abonniert oder bei einem anderen Blog kommentiert hat. Dennoch finde ich, sollten Blogger sich frei von dem „Ich muss …“ sprechen.

Wenn du etwa in Urlaub bist oder aus welchen Gründen auch immer eine blogfreie Zeit machst, dann ist auch diese Auszeit gut, die Leser/innen laufen so schnell nicht weg, wenn sie deinen Blog gerne lesen.

All das meine ich damit, wenn ich sage: Geh mit deiner eigenen Lust.

Mache es so, wie es für dich passt.

Bleib dir selber treu.

Die eigene Lust ist ein guter Wegweiser.

Und nun reiche ich diesen Award weiter und nominiere:

Air http://www.luftzumathmen.wordpress.com (ich klopfe ganz leise an, denn ich glaube, er reißt sich nicht darum, Awards zu erhalten. Michael zeigt in seinen Geschichten eine besondere Wahrnehmung, die Michael-Wahrnehmung, nenne ich sie gerne. Er schafft es, Alltagserlebnissen eine Tiefe zu geben, und das ist nur eine Seite, die bei ihm zu finden ist.)

Flowerywallpaper http://www.flowerywallpaper.com (er lässt seine Leserinnen und Leser teilhaben an den schönen Dingen der Welt, an seinen Reisen und lässt ahnen, dass hinter dem Blog ein interessanter und liebenswerter Mensch wohnt.)

Herr Hund http://www.hundstrueffel.wordpress.com (für die, die ihn noch nicht kennen sollten, Herr Hund ist Herr Hund, mit Tiefgang und Humor, mit Keksen und Worten, vielfältig und wenn ihr ihn nicht kennt, dann solltet ihr ihn kennen lernen.)

Maranxa http://www.maranxa.wordpress.com (auch seine Geschichten habe eine Tiefe, die mich bewegt, gute Gedanken, von denen ich oft wünschte, sie reisten um die Welt.)

Orten und Menschen http://www.orteundmenschen.wordpress.com (wir lesen uns schon lange, Marens Beiträge zeigen eine Sichtweise, die mehr als vordergründig ist. Sie zeigt tolle Fotografien, lässt uns teilhaben an beeindruckenden Reisen und lässt ihre Gedanken sprechen.)

Ruggedkitchen http://www.ruggedkitchen.wordpress.com (den ich noch nicht so lange lese, ich mag die Mischung, die er schenkt, Kochrezepte verbunden mit Poesie. Und sollte er ein Restaurant aufmachen, ich wünschte, es wäre in der Nähe.)

Secs Club http://www.secsplaudereien.wordpress.com (auch seine Geschichten hinterlassen eine Wirkung bei mir. Bei ihm denke ich, wie auch bei anderen, die Gedanken sollten weitergereicht werden, sie würden die Welt ein wenig besser machen.)

Liebe Grüße an dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern und danke für euer Hiersein!

Liebster Award

liebster-award

Ich freue mich, dass Plietsche Jung http://www.pjlhih.wordpress.com mich mit einem Award überrascht hat. Lieben Dank dafür!

Gerne beantworte ich die Fragen. Diesmal nominiere ich keine weiteren Blogs, wie es die Regeln vorsehen, da ich das bereits im Juni gemacht habe. Doch an dieser Stelle meine Wertschätzung für die vielen tollen Blogs, denen ich hier begegne!

Und nun werde ich die Fragen beantworten, die Plietsche Jung sich ausgedacht hat.

1. Was war dein Initialerlebnis mit dem Bloggen zu beginnen?

Das war ein Artikel in der Zeitschrift Flow, in dem über 365-Tage-Projekte berichtet wurde. Die Idee sprach mich an, jeden Tag ein wenig Kreativität zu entwickeln und am Jahresende auf ein gewachsenes Projekt zurückblicken. Und kurz danach gab es „Findesatz“.

2. Was sind deine Lieblingsthemen bei anderen Bloggern?

Ich bin immer wieder erstaunt und begeistert, was ich an wunderbarer Kreativität hier entdecken kann, großartig geschriebene Texte, Gedichte, Gedanken; Fotobeiträge, Kunst …

3. Was liest du gern?

Romane, Gedichte, Biografien.

Und Postkarten. Ich bleibe gerne an Postkartenständern stehen und lese, was sie zu sagen haben.

4. Welches Film- oder Serien-Genre ist deins?

Ich bin eine Sehr-selten- Fernsehguckerin. Obschon ich gute Filme mag, doch die sehe ich eher im Kino oder auf DVD.

5. Was war ein Hauptereignis in deinem Geburtsjahr? (ja, nicht deine Geburt ;))

Es wurden viele wunderbare Menschen geboren, die ich später kennenlernen durfte, da sie mit mir zum Kindergarten oder zur Schule gegangen sind. Ich finde, jeder von ihnen ist ein Hauptereignis.

Doch ich vermute, du magst anderes wissen… also, die erste bemannte Mondumrundung und die Studentenbewegungen, um nur einige Hauptereignisse von diesem besonderen Jahrgang zu nennen.

6. Welches Erlebnis in deinem Leben war das aufregendste für dich?

Da ich finde, auf solche Fragen gilt es, das zu antworten, was spontan in den Sinn kommt: vor vielen vielen Jahren kam ich von einer Südfrankreichreise in Paris an und stieg dort aus, während meine Freundinnen weiter nach Hause fuhren. Ich sollte mich mit meiner Schwester am Gare du Nord treffen. Sie sollte Zelt und Geld mitbringen und ich war ohne Bankkarte und Handy unterwegs. Doch meine Schwester war nirgends zu sehen. Was daran lag, dass ihre Mitfahrgelegenheit wegen einer Autopanne erst am nächsten Tag fahren konnte. Da stand ich alleine in Paris, diese Stadt noch nicht kennend, ohne einen Cent in der Tasche, ohne Essen und nicht wissend, wohin und wo übernachten ohne Geld. Und wie so häufig, fügte es sich schließlich doch. Und es waren wunderbare Paris-Tage!

7. Hast du ein Haustier?

Ja. Eine Katze und zwei Kaninchen.

Und neuerdings bin ich umgeben von zwei Bienenvölkern, die im Garten summen.

8. Vervollständige den Satz: Das Schönste an mir ist ….

Das Schönste an mir ist … meine Herzlichkeit

9. Benenne deine beiden Lieblingshobbys!

Tanzen und Schreiben.

10. Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum?

Oh, ich mag alle Jahreszeiten, sehr. Wenn ich mich für eine entscheiden muss, dann den Frühling. Ich finde es wunderbar, wie alles immer wieder neu erwacht und überall Versprechen zu finden sind. Die erste Wärme, die ersten Barfußtage… das mag ich sehr.

Doch ich finde jede Jahreszeit hat ihren ganz besonderen Reiz und bietet viele Geschenke.

11. Über was sprichst du ungern?

Hier muss ich länger überlegen. Ich glaube, ich kann kein konkretes Thema benennen. Vielleicht kann ich nicht stundenlang über Formel 1 Rennen oder die neuesten Produkte von Tupperware reden, doch ich finde, in jedem Thema lässt sich etwas Interessantes finden. Und manchmal gibt es gute Gespräche über zunächst entfernte Themen.

Hat Freude gemacht, feine Fragen hast du dir ausgedacht, Plietsche Jung!

Liebe Grüße an dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern, schön, dass es euch gibt!

Award und Antworten zu Fragen

liebsteraward 2015

Hohes und Tiefes http://www.hohesundtiefes.wordpress.com hat mich mit einem Award überrascht. Darüber freue mich und danke!
Gerne beantworte ich die Fragen. Auch wenn es viele wunderbare Blogs gibt, werde ich diesmal den Award nicht weiterreichen, da ich das erst vor einigen Tagen gemacht habe.

Hier kommen die Fragen von Hohes und Tiefes und meine Antworten:

1. Lieblingsessen?
An diesem sonnigen Tag denke ich an Salate (ich liebe Rucolasalat) und verschiedene Schalen, die mit marokkanischen oder türkischen Dips gefüllt sind.

2. Leidenschaft?
Tanzen, tanzen, tanzen.
Neben Tanzen gibt es vieles, das ich leidenschaftlich gerne mache. Hier einiges davon: freihändig bergrunter Fahrrad fahren, im Meer schwimmen und das Wasser spüren, genau das richtige Musikstück zehnmal hintereinander hören, die Natur mit allen Sinnen aufnehmen, im Schreibfluss sein.

3. Sehnsucht?
Ich glaube, dass wir alles bei uns haben und wir da richtig sind, wo wir gerade sind. Dennoch kenne ich das Gefühl der Sehnsucht. Du möchtest Beispiele? Sehnsucht nach den ersten Barfußtagen (sie sind da, ja!), Sehnsucht danach, im Meer zu schwimmen, endlich wieder an einem bestimmten Ort zu sein, in bestimmte Augen zu blicken, Sehnsucht nach dem Duft eines neues Buches.

4. Die große Liebe?
Ja. Ein dankbares Ja.

5. Das Nein, nein, niemals?
Niemals Bungeejumping und Achterbahn fahren.

6. Warum?
Weil mir die Wildwasserbahn reicht.

7. Und warum nicht?
Zu hoch und zu sehr Kribbeln im Bauch. Ich lasse den Bauch lieber bei anderen Sachen kribbeln.

8. Da will ich wieder hin.
Noch einmal im Café Clock sitzen und über die Dächer von Fes schauen. Auf der kroatischen Insel Cres einen bestimmten Ort besuchen, in dem es ist, als halte die Zeit den Atem an. Ein kleines Café an einem See in Schweden, ein Fleckchen Erde, das eine besondere Magie auf mich ausübt. Wieder zu einem Grönemeyer Konzert, immer wieder.

9. Und da will ich nie wieder hin.
Hier musste ich eine Weile überlegen, doch mir ist ein Fleck eingefallen. Auf der Rückreise von Marokko kam ich vor zwei Jahren durch Lloret de Mar. Auch Lloret mag reizvolle Ecken haben, die sich mir vielleicht im Herbst fernab vom Tourismus zeigen würden, doch da muss ich nicht wieder hin. Ich denke, da sind ausreichend Menschen und Lloret kommt gut ohne mich aus.

10. Das will ich noch sagen, obwohl du nicht gefragt hast.
Ich möchte dir noch sagen, dass ich deine Fragen mag. Du hast Fragen mit wenigen Worten gestellt, hinter denen sich ein ganzer Berg verbirgt. Leidenschaft, Sehnsucht, da will ich wieder hin… das kann Bücher füllen. Ich danke dir für den Anstoß.

Einen herzlichen Gruß allen Leser/innen und Blogger/innen! Schön, dass es euch gibt!

Liebster -Blog – Award

liebster-award
Ein Liebster-Blog-Award hat mich überrascht. Ich nehme ihn gerne an und danke Carmen von wortwabe http://www.wortwabe.wordpress.com für diese Nominierung und Wertschätzung.
Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen und Blogs bekannter zu machen.

Weitere Regeln sind:
• Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
• Beantworte die dir gestellten Fragen
• Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
• Nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
• Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

Und hier kommen Carmens Fragen und meine Antworten:

1. Was war deine Motivation für deinen Blog?
Mich reizte die Idee, ein 365-Tage-Projekt zu beginnen und jedem Tag ein wenig Kreativität zu schenken, was dann am Ende des Jahres zu einem Berg bunter Kreativität führt. Da ich finde, dass uns täglich viele besondere Sätze begegnen, entwickelte sich die Idee, jeden Tag einen kleinen Satz zu sammeln und ihnen in einem Blog eine kleine Bühne zu geben.

2. Kannst du dir heute ein Leben ohne die Möglichkeiten des Internets noch vorstellen?
Vorstellen schon, doch es würde vieles ändern. Darauf verzichten möchte ich nicht. Gerade beruflich erleichtert es vieles, wenn ich an Seminarvorbereitungen, Recherchen,  Manuskriptabgaben, Vernetzungen und Austausch denke.
Auch das Bloggen zeigt den Blick auf wunderbare Talente und Menschen, die sich dahinter finden lassen. Gleichwohl finde ich internetfreie Zeiten wichtig. Türen und Fenster öffnen und raus ins Leben gehen.

3. Glaubst du an Seelenwanderung?
Ich glaube, dass es etwas gibt, das wir mit Seele bezeichnen und ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Doch dass die Seele wandert und sich in andere Körper begibt, das glaube ich nicht. Doch, wer weiß es schon…

4. Welchen Traum willst du unbedingt verwirklichen?
Da leben einige Träume in mir. Einer davon ist, den Jakobsweg zu Ende zu gehen. Bisher liegen wunderbare 400 km hinter mir, am Niederrhein gestartet. Bis Santiago sind es noch etwa 2200 km.

5. Lebst du in der Stadt oder auf dem Land?
Ich genieße das Leben auf dem Land mit den Möglichkeiten, die Stadt zu besuchen und deren Vorteile zu nutzen.

6. Wie stellst du dir dein Leben mit 70 vor?
Umgeben von Kindern, Enkelkindern, von der Natur und mit Zeit zum Schreiben und Reisen, gerne auch mal einige Monate. Zeit für Begegnungen und Kultur, die Buntheit und die Ruhe des Lebens genießend. Ansonsten möchte ich vieles von dem machen, was ich nun bereits mache.
Und gerade fällt mir ein, mit 70 könnte ich es geschafft haben, so gerade in Santiago anzukommen…

7. Wenn du auf Reisen gehst: lieber ins Hotel oder zum Camping oder Ferienwohnung/Haus?
Eindeutig Camping oder Ferienwohnung. In einem Hotel würde ich mich nicht frei genug fühlen.

8. Was ist dein Lieblingsbuch?
Eines der Lieblingsbücher ist „Das ist das Leben“ von Françoise Héritier. Das kleine Buch zeigt diese wundervolle Vielfalt des Lebens, es ist eine Sammlung vieler kleiner Momente, die unser Leben prägen und ausmachen. Das Buch ist wie ein Einladung, das Leben zu feiern.

9. Wenn du dich mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
Lebensfreudig, emphatisch, offen.

10. Wovon würdest du dich ungern trennen (bezogen auf Sachen)?
Von meinen Fotoalben, in denen Erinnerungen wohnen, meinen Gedichtordnern, in denen viel Leben zu finden ist und anderen Erinnerungsbüchern.

11. Hast du eine schräge Angewohnheit?
Bestimmt… beim Telefonieren greife ich zu Stift und Papier und kritzle herum, male Muster, meist ganz unbewusst und am Ende wundere ich mich, was da wieder vollgekritzelt wurde.

Schöne Fragen, liebe Carmen, die ich gerne beantwortet habe.

Nun lädt der nächste Schritt zur Nominierung weiterer Blogs ein. Ich habe diesmal Blogs gewählt, die mir erst vor kurzem begegnet sind. Eine gute Möglichkeit, mehr über die Blogs und die Menschen dahinter zu erfahren.
Also, wenn ihr mögt, lasst euch einladen:

Alraune http://www.schwierenhoeger.com
Mira http://www.sichseinlassen.wordpress.com
Tristan Rosenkranz http://www.heavensfood.wordpress.com
MARANXA http://www.maranxa.wordpress.com/blog/
Lindenblütenkaffee http://www.sargantanasal.com/
Der rote Sonnenschirm http://www.rotersonnenschirm.wordpress.com
Jetamele http://www.jetamele.wordpress.com
Findevogel http://www.findevogelblog.wordpress.com/
Twinsie http://www.twinsie.wordpress.com/
Chris http://www.kleinerphilosoph.wordpress.com/
Mauletti – frisch aus Italien http://www.mauletti.wordpress.com (du bist meine Ausnahme hier, denn wir kennen uns schon länger, ich weiß, dennoch freue ich mich sehr, wenn du Lust hast, die Fragen zu beantworten)

Und hier meine Fragen an euch:

1. Was liegt im Moment direkt neben dir?
2. Welches Lied hast du als letztes gehört?
3. Welches Buch liest du gerade? Wenn du magst, nenne neben Autor und Titel den dritten Satz auf Seite 10.
4. Was machst du mit Begeisterung?
5. Welches Geräusch hörst du gerne?
6. Was riechst du gerne?
7. Welche drei Dinge kannst du besonders gut?
8. Ist das Glas halbvoll der halbleer?
9. Welche zwei Komplimente hörst du häufig?
10. Was hast du heute Schönes erlebt?
11. Vervollständige den Satz: Ich werde nun…

Viel Freude und liebe Grüße an dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern!

Award, Stöckchen und sieben Geständnisse

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Vor einigen Tagen hat Anna Schmidt  mich in ihrem Blog Bunt und farbenfroh… mit einem Award überrascht. Ich freue mich über diese Anerkennung. Lieben Dank, Anna!

Dieser Award und dieses „Stöckchen“ sind verbunden mit der Einladung, „sieben Geständnisse“ über sich zu erzählen. In Annas Blog sind hierzu schöne Gedanken zu lesen. www.annaschmidt-berlin.com/2015/02/07/gestandnisse-und-stockchen

Hier kommen meine sieben kleine Geständnisse:

  1. Ich gehe auf fast keine Geräte drauf, die sich auf Kirmesplätzen oder in Freizeitparks finden lassen. Riesenrad, Achterbahn und dergleichen, das sehe ich mir nur von unten an. Ich schaue zu, winke hoch oder mache ein Foto, mehr nicht. Als Kind war ich auf einer „Marienkäferbahn“. Wie der Name vermuten lässt, war diese Bahn weder sehr hoch noch turbulent, doch sie reichte mir. Die Schaukel im Garten, die mag ich.

 

  1. Von Büchern kann ich mich nicht gut trennen. Ich finde es wunderbar, wenn wir Gegenstände aussortieren und abgeben. Ein Freund verschenkt alle Bücher, nachdem er sie gelesen hat. Ich finde das großartig. Doch mir gelingt das bei Büchern nicht. Es ist, als habe ich eine Beziehung zu den gelesenen Büchern aufgebaut und mag es, wenn sie bei und mit mir wohnen.

 

  1. Wenn ich tanzen gehe oder zu einer Tanzfete eingeladen bin, dann schaffe ich es meist nicht, „früh“ nach Hause zu gehen. Wenn ich vorher ankündige, dass ich diesmal nicht so lange bleibe, dann schmunzeln Freundinnen und wissen meist vor mir, dass ich das in der Regel nicht schaffe. Wieso das so ist? Am Ende ist die Musik einfach so gut und die Tanzfläche wunderbar leer.

 

  1. Bin ich in einem Supermarkt, mache ich einen Bogen um Wursttheken. Es geht einfach nicht anders, ich kann nicht gut sehen, was da so alles in der Theke liegt. Entweder schaue ich weg oder gehe erst gar nicht in diese Richtung.

 

  1. Ich koche nicht gerne für 30 Menschen. Ich finde bewundernswert und toll, wer für eine große Gruppe kochen kann. Dieses Gen scheint mir zu fehlen. Lieber halte ich einen Vortrag vor 100 Menschen.

 

  1. Bei diesem Geständnis kommt nochmal das Tanzen ins Spiel. Auch wenn Freunde sagen, dass ich eine gute Gesprächspartnerin bin, gibt es Momente, da bin ich das bestimmt nicht. Angenommen ich bin auf einer Fete, gerade in ein Gespräch verwickelt und genau dann läuft ein tolles Lied, dann rufen die Füße und der restliche Körper mir etwas zu und es kann passieren, dass ich das Gespräch unterbreche und mein Gegenüber hört: „Da muss ich jetzt drauf tanzen.“

 

  1. Ich war vor einigen Jahren beruflich als Sexualpädagogin tätig. Einmal wurde ich im hiesigen Lokalsender als Studiogast eingeladen. Unter meinem Namen war „Sexualwissenschaftlerin“ eingeblendet (so schnell kann es gehen mit den Titeln). Bereits in der Maske war es sehr amüsant, denn die dortige Frau meinte, ich sei doch „die Sexualtherapeutin“. Es gibt einige wunderbare Anekdoten in dem Zusammenhang.

 

Nachdem ich meine kleinen Geständnisse erzählt habe, darf ich nun sieben weitere Blogger einladen und euch das Stöckchen reichen. Ich freue mich, wenn ihr mitmacht. Wenn ihr nicht mögt, ist das natürlich auch okay. So wie ihr mögt und wie es passt!

Jörg www.schmoeefoto.com

Michael www.luftzumathmen.wordpress.com

Ailis www.leuchtendetage.wordpress.com

Bruni www.wortbehagen.de/index.php

Christiane www.365tageasatzaday.wordpress.com

Iwan www.nurkeinschubidu.wordpress.com

Marga www.margaauwald.wordpress.com

Liebe Grüße an dieser Stelle allen Bloggerinnen und Bloggern, ihr lasst mich immer wieder staunen, welche kreative Vielfalt in euch lebt! Ebenso allen Leserinnen und Lesern liebe Grüße. Ich freue mich sehr, dass ihr durch euer Lesen an Findesatz teilhabt! Danke dafür!

Award

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Lange ist es her, dass Cynthia (http://moinuntschuess.wordpress.com/) und Holger (http://photoproject365days.wordpress.com/) mich mit einem Award überrascht haben. Ich habe mich über diese Wertschätzung gefreut. Bisher habe ich leider nicht auf die Fragen geantwortet. Weitere Awards hatten sich dazwischen geschoben. Doch auch eure schönen Fragen, liebe Cynthia und lieber Holger, möchte ich gerne beantworten. Ich bündle sie zu einem Award, damit es nicht zu viele Fragen sind und hoffe, das ist für euch okay. Danke euch beiden nochmals!

Da der vorherige Award noch nicht allzu lange her ist, werde ich nicht weiter nominieren. Doch möchte ich all den Blogschreiberinnen und -schreibern, denen ich hier begegne, an dieser Stelle sagen: Schön, dass es euch und eure Kreativität, eure inspirierenden Gedanken, Worte und Bilder gibt!

Und hier kommen sechs Fragen von Holger:

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Da war die Idee, jeden Tag etwas Kleines entstehen zu lassen, um dann am Ende des Jahres auf einen Berg Kreativität schauen zu können.

2. Welches Buch hat dich berührt oder begeistert?

Es gibt viele Bücher, die mich berühren und begeistern. Da du ein konkretes hören möchtest, greife ich dieses heraus: „Das ist das Leben“ von Francoise Héritier. Ein kleines Buch, in dem die Autorin Momente aufschreibt, die unser Leben ausmachen und bereichern. Das Buch enthält eine Sammlung an Dingen, eine „Blütenlese der Sinne“. Ich finde, es spiegelt die Fülle des Lebens wieder, all die großen und kleinen Momente, die unser Leben prägen. Das Buch lädt ein, das Leben zu feiern.

3. Tee oder Kaffee?

Morgens und nachmittags Kaffee, zwischendurch und abends gerne Tee.

4. Was ist dein Lieblingsspruch/-zitat?

Das ändert sich, im Moment mag ich diesen gerne: Manchmal warten wir mit bestimmten Dingen so lange, als hätten wir noch ein zweites Leben im Koffer.

5. Stadt oder Land?

Leben auf dem Land, zwischen Maulwurfshügeln und Bienen; sehen können, wie die Sonne auf- und untergeht und nachts die Sterne funkeln. Die Stadt allerdings nah genug, um deren Kultur und Angebote genießen zu können.

6. Ein Abend ohne Internet, wie verbringst du den?

Gerne mit der Familie oder Freunden. Viele Möglichkeiten, wie er zu füllen ist. Um nur drei zu nennen: erzählend, spielend oder lesend.

Und hier sechs weitere Fragen von Cynthia:

7. Wann hast du zum letzten Mal etwas Neues gemacht und was war es?

Heute. Wenn auch nur was Kleines, doch auch etwas kleines Neues ist etwas Neues. Ich bin mit dem Rad gefahren und habe mich von einer Strecke einladen lassen, die ich noch nie zuvor gefahren bin.

8. Wie war das für dich?

Gut! Ich dachte: „Wie schön, hier war ich noch nie. Diese Unterführung habe ich noch nie gesehen. Wo komme ich da wohl raus?“ Ich finde, wir sollten uns neben dem wunderbar Vertrauten, immer von neuen Ideen einladen lassen und sei es nur, indem wir einen anderen Fahrweg als den üblichen wählen. Es erweitert die Sichtweise.

9. Welchen Moment würdest du am liebsten aus deinem Leben herausschneiden?

Keinen. Sie gehören alle dazu. Ich habe das Gefühl, wenn ich einzelne Momente herausschneiden würde, dann wäre es nicht mehr mein Leben. Deshalb nehme ich sie alle.

10. Stell dir vor, Du könntest einen Tag lang im Körper eines Menschen anderen Geschlechts leben… was würdest du dann tun?

Ich glaube, ich würde einfach durch die Stadt gehen und schauen, wie es sich anfühlt. Den Tag sich entwickeln lassen, in einem Café sitzen, Obst kaufen, Leute ansprechen, wunderbar Alltägliches und schauen, was wäre anders und warum.

11. Was bringt dich zum Weinen?

Das können Zeilen in einem Buch oder eine Szene in einem Film sein. Trauer ebenso wie intensiv gespürte Dankbarkeit kann mich zum Weinen bringen.

12. Was zum Lachen?

Situationen, die plötzlich entstehen und aus irgendwelchen Gründen das innere Lachen kitzeln. Ich kenne diese Lachkrämpfe, die gerade dann nicht aufhören, wenn sie aufhören sollen, da zum Beispiel gerade die Bedienung auf eine Bestellung wartet.

 

Schöne Fragen hattet ihr, liebe Cynthia und lieber Holger!

Herzliche Grüße euch und allen Leserinnen und Lesern!

Award und Antworten zu Fragen

Liebster Award

Ich freue mich sehr, dass ich mit Awards überrascht wurde.

Marion http://untermfirmament.wordpress.com, Britta http://irgendwiewoanders.wordpress.com und Inerlime http://inerlime.wordpress.com klopften etwa zeitgleich bei mir an.

Ich danke für die Nominierungen und die schönen Fragen!

Da Regeln mitunter auch dazu da sind, sie zu durchbrechen, werde ich von jedem fünf Fragen herausgreifen, so dass es nicht wie üblich 11 Antworten geben wird, sondern diesmal 15.

Ausnahmsweise werde ich diesmal nicht weiter nominieren, da ich das erst vergangene Woche gemacht habe.

Und hier meine Antworten.

Marion fragt u.a.:

1. Was tust du am liebsten?

Zu wunderbarer Musik tanzen, tanzen, tanzen.

2. Was kannst du sehr gut?

Mich auf Menschen einlassen, das Gute sehen, tanzen, vorlesen, rückwärts einparken.

3. Ist dir wichtig, dass auf von dir abonnierten Blogs Kommentare beantwortet werden?

Ich freue mich über Wortwechsel und diesen schönen Silbentausch. Jedoch kann ich auch gut annehmen, wenn kein Silbenwechsel erfolgt. Wichtig finde ich, dass, jede/r so antwortet, wie es für sie oder ihn passt.

4. Wenn du jetzt sofort etwas auf der Welt verändern könntest, was wäre es?

Da ich letzte Woche auf einem Kongress war, der sich mit „Bildung braucht Gesellschaft“ auseinandergesetzt hat und ich noch ganz voll davon bin, würde ich auf der Stelle das Bildungssystem verändern. Ich würde das Leben in die Schulen lassen, weg von der zumeist passiven Sitzhaltung in geschlossenen Räumen, hin zum Ausprobieren und Erleben beim miteinander Tun.

5. Spielst du Lotto?

Nein, eines der Dinge, die mich so gar nicht reizen. Spiele lieber Dixit.

Britta fragt u.a.:

1. Wie oft hast du in deinem Leben bisher dein Zuhause gewechselt?

Dort, wo ich lebte, war auch mein Zuhause, deshalb zähle ich die Wohnungen. Also da gab es mein Geburtshaus, die erste WG zu Studentenzeiten, dann das erste mal alleine gewohnt, mit meinem Mann zusammen gezogen, nochmal umgezogen und dann aufs Land gezogen… demnach fünf mal gewechselt.

2. Welche Stadt in Deutschland magst du am liebsten?

Tatsächlich die, die mir am nächsten ist, Aachen.

3. Gab es im Urlaub einmal einen Gaumenschmaus, den du dich nicht vergessen kannst, weil er einfach zu Yammi Yammi war?

Ja, in Marokko über den Dächern von Fes im Cafe Clock sitzen und Falafel essen, wunderbar köstlich.

4. Welches Wort, was in der großen Sprachwelt bald untergehen wird, muss in deinen Augen unbedingt erhalten bleiben?

Wohlgemut – dieses schöne alte Wort mag ich. Mit der Welt und sich im Einklang, im Augenblick und guter Dinge sein, so klingt es in meinen Ohren. Es steckt so viel Schönes in den Silben, wohl und Mut. Ich finde, das Wort zaubert etwas Frohgestimmtes hervor, zu schade, um zu verschwinden.

5. Gibt’s bei dir nen Weihnachtsbaum und wenn ja, wie wirst du ihn dieses Jahr dekorieren?

Ja, es gibt einen Weihnachtsbaum, der steht in der Mitte eines Raumes, drum herum lässt sich tanzen. Unabhängig von allen modischen Trendfarben, wird der Baum mit roten und bunten Anhängern geschmückt. Jeder Anhänger trägt eine kleine Geschichte in sich. Beim Schmücken ist es, als tauchen diese Geschichten auf und möchten wieder und wieder erzählt werden.

Und nun fünf von Inerlimes Fragen:

1. Was liegt in Deinem Kühlschrank in der Tür oben in der ersten Ablage?

Weleda Combudoron Gel, nie im Gebrauch, sie wohnt da vor sich hin und scheint gerne kühl zu leben.

2. Wieviele Herzschläge hast Du in der Minute, wenn Du eine Treppe einmal rauf und runter gerannt bist?

Die Treppe renne ich einige male täglich rauf und runter, das Übliche, um einen Kaffee zu holen, weil das Buch unten liegt oder das Telefon. Mein Herz höher schlagen lassen Vorfreude und besondere Augenblicke.

3. Es hängt an der Wand und gibt jedem die Hand. Was ist das?

Diese Sprüche haben meine Schwester und ich als Kinder geliebt und „Ein Handtuch!“ gerufen.

Ich stelle mir gerade vor, dass Gedanken an der Wand hängen. Von vorbeitanzenden Menschen laut oder leise gedacht und von den Wänden aufgenommen. Jedem, der vorbeigeht, reicht die Wand die Hand und schenkt einen Gedanken, vielleicht auch nur ein Wort. Auch das wäre ein Grund, behutsam mit unseren Gedanken umzugehen.

4. Was magst Du lieber – Katze oder Hund?

Hier streicht gerade eine Katze um meine Beine und schnurrt, da kann ich nichts anderes sagen als… Katze.

5. Wann hast Du das letzte mal einen Regenwurm angefasst?

Ein paar Monate her, beim Buddeln tauchte ein Regenwurm auf und der wollte beobachtet werden. Lieber Regenwürmer als Spinnen, die wirst du nie in meinen Händen sehen. Schön, wer es kann.

Ich mag es ja, dieses Frage- und Antwort-Spiel.

Award

liebster-blog-award-2-post1

Vor einigen Tagen haben Christiane http://365tageasatzaday.wordpress.com und kurz danach Twonovelists http://twonovelists.wordpress.com Findesatz nominiert.

Lieben Dank euch, ich freue mich und nehme diesen Award gerne an!

Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen und einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!”. Weitere Regeln sind:

  •  es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
  • man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
  • man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
  • und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen.

Da Christiane und Twonovelists zeitnah mit den Nominierungen bei mir angeklopft haben, habe ich mich entschlossen, die Nominierungen zu einer zu bündeln und Fragen von  beiden auszuwählen. Hier also die 11 Fragen:

Zunächst einige von Christianes schönen Fragen:

1. Wofür lohnt es sich, jeden Tag aufzustehen?

Für all die unzähligen Dinge, Menschen, Gerüche, Worte, Erlebnisse, die uns jeden Tag begegnen. Für dieses schöne pralle zarte Geschenk Leben, das täglich von uns ausgepackt werden möchte.

2. Wenn du für ein, zwei Tage ein Tier sein könntest, was für eines wärst du gern?

Ein Vogel. Ich stelle es mir herrlich vor, durch die Lüfte zu fliegen und das Leben von oben zu betrachten. Ausbreiten und fliegen.

3. Hast du einen Traum, den du dir noch unbedingt erfüllen willst? Wenn ja, welchen?

Einen? Mindestens fünf. Spanisch lernen. Den Jakobsweg zu Ende gehen. Zu einer großen Tanzfete viele liebe Leute einladen und den ganzen Abend und die ganze Nacht nur Lieblingsmusik hören. Einige Länder bereisen, die ich noch nicht kenne. Lernen auf zwei Fingern zu pfeifen.

4. Wovon besitzt du am meisten? Bücher, Musik oder Filme?

Bücher, ohne zählen zu müssen. Dann folgt Musik, danach Filme.

5. Schlag das nächste Buch in Reichweite auf Seite 37 auf und poste den dritten Satz. (Und sag bitte, was das für ein Buch ist.)

Welch‘ schöne Frage.

„Das Spiel heißt ‘Sich-so-ein-Leben-vorstellen‘, es hat keine Regeln.“

Der Satz stammt aus dem Buch von Wiebke Eden „Keine Angst vor großen Gefühlen – Die neuen Schriftstellerinnen“. Hier wird gerade Judith Hermann interviewt.

6. Gibt es für dich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens?

Der Sinn des Lebens liegt im Leben an sich, denke ich. Ein wenig mehr Licht ins Leben zu bringen, das ist schon viel. Sich begegnen, anderen, der Natur, leben mit den Jahreszeiten, Spuren aufstöbern und welche hinterlassen.

Und nun einige von Twonovelists guten Fragen.

7. Was ist dein Lieblingszitat?

Eines von vielen: „Wer die Welt umarmt, hat alles bei sich.“ (Peter T. Schulz)

8. Wie würden Stühle aussehen, wenn wir die Knie hinten hätten?

Lustige Überlegung. Ich habe die Frage meinen Kindern gestellt. Daraufhin haben sie sich zu zweit auf einen Stuhl gesetzt, einer rittlings auf den Schoß des anderen, um es zu demonstrieren. Ganz einfach, zwischen Rückenlehne und Sitzfläche ist eine Lücke, da gehen die Beine durch und… nein, ihr müsst es nachspielen, es gibt Dinge, die lassen sich fast nicht in Worte fassen…

9. Was ist das Erfolgskonzept für deinen Blog?

Ich möchte gar nicht von Erfolgsrezept sprechen. Ich freue mich, dass er gelesen wird und die Sätze nicht nur bei mir bleiben. Es ist wunderbar, dass ihr lest, kommentiert, euch die Sätze zu weiteren Gedanken anregen.

Vielleicht liegt das Geheimnis einfach in den Worten an sich. Wir sind täglich von so vielen Worten und Gedanken umgeben. Manchmal müssen wir diese Sätze nur ein wenig herausstechen lassen, sie ein wenig polieren, aus der Masse der Sätze hervorholen, ihnen eine kleine Bühne geben. Dann kann jeder Satz einmal leuchten.

Vielleicht schauen wir gerne einzelnen Sätzen zu, Sätze, die aus dem Leben stammen, und lassen diese in uns wirken.

10. Wieso hast du den Blog gestartet?

Jeden Tag ein wenig Kreativität, führt am Ende des Jahres zu einem größeren Ergebnis, so war meine Idee. Nun merke ich, es geht mir gar nicht um die 365 Tage, die sich schon nähern, jeder Findesatz für sich ist für mich ausreichend.

11. Wohin reist du am Liebsten?

Ich reise sehr gerne, mag den Blick über den Tellerrand und neue Farben und Gerüche aufzunehmen. Es kann der Süden sein, den ich sehr liebe, doch mag ich auch den Norden und Schweden mit seiner Büllerbü-Atmosphäre.

Es gibt eine kleine kroatische Insel, meine geheime Oase. Es ist, als tickt die Uhr dort ein wenig langsamer, das ist einer meiner Lieblingsorte.

Marokko, das ich letztes Jahr mit meiner Familie bereisen und erleben durfte, ist mir sehr lebhaft in Erinnerung und hat meine Lust auf weitere Fernreisen geweckt. Dennoch finde ich, dass schöne Ziele überall lauern, nah und fern. Auch eine Reise im Wald kann den Blick erweitern und uns gut atmen lassen.

 

Und nun möchte ich 11 weitere Blogger nominieren.

Neben der Einladung, die Fragen zu beantworten, habt ihr alle Freiheiten, nicht mitzumachen, wenn ihr nicht mögt. Dann nehmt die Nominierung als Anerkennung, dass ich euern Blog mag!

Das gilt übrigens auch für die anderen Blogs, die ich lese. Einige von euch sind erst kürzlich nominiert worden, von anderen weiß ich, dass sie die Awards nicht mögen. Lasst euch dennoch sagen, ich mag eure Gedanken, eure Kreativität, eure Silben und bin immer wieder erstaunt, was sich hier entdecken lässt!

Nun aber ihr lieben Elf. Wenn ihr Lust habt, gerne!

Air http://luftzumathmen.wordpress.com

Leuchtende Tage https://wordpress.com/read/blog/id/63194610

schmöefoto https://wordpress.com/read/blog/id/21409680

lautdenker https://wordpress.com/read/blog/id/63786746

Herr Ärmel https://wordpress.com/read/blog/id/67604113

blauerfuchs http://blauerfuchs.wordpress.com

verssprünge https://wordpress.com/read/blog/id/35957832

Emma denkt https://wordpress.com/read/blog/id/59681001

Fett Antrahzit Blog https://wordpress.com/read/blog/id/11213183

Spielkind https://wordpress.com/read/blog/id/64235770

fuerhilde https://wordpress.com/read/blog/id/61305741/ (und wenn du gerade Pause machst, liebe Hilde, der Award läuft nicht weg.)

 

Und hier meine Fragen an euch:

1. Was siehst du, wenn du nun aus dem Fenster schaust?

2. Welche fünf Gegenstände befinden sich gerade in deiner Nähe?

3. Was ist in deiner Wohnung, wenn du nicht da bist?

4. Was hat dir heute schon Freude bereitet?

5. Welche drei Dinge kannst du gut?

6. Was möchtest du noch lernen?

7. Was war das verrückteste Kompliment, das du jemals bekommen hast?

8. Welchen Film hast du mehr als viermal gesehen?

9. Welche kulturelle Sache (Buch, Theater, Film etc.), hast du in letzter Zeit erlebt und kannst du weiter empfehlen?

10. Du kannst einen Abend mit einer Person deiner Wahl verbringen (eine geschichtliche Person oder eine Person aus der Gegenwart), wen wählst du spontan?

11. Gefällt es dir, wenn die letzte Frage einfach ist?

Juchuh, Award

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Die liebe Andrea Görsch von wortladen.com hat meinen Blog Findesatz nominiert.

Über Ihre lieben Worte habe ich mich sehr gefreut und nehme die Nominierung gerne an.

Hier kommen Ihre Fragen.

1. Wie bist du auf das Motto “FindeSatz” gekommen?

Das Motto ließ sich schnell finden, da die Sätze nur gefunden werden wollen – Findesatz eben.

2. Wo findest du jeden Tag einen “Findesatz”?

In meiner Umgebung, und die variiert. Das kann ein Satz bei einer Begegnung sein, innerhalb der Familie, bei einem Gespräch mit Freunden, eine Äußerung bei einem Telefonat oder ein Satz eines Teilnehmers/einer Teilnehmerin eines Seminars. Auch die Verkäuferin im Supermarkt, die Leute vor mir in der Schlange oder der Briefträger können Sätze liefern.

3. Was ist zuerst: Foto oder Satz?

Immer der Satz. Ansonsten könnte ich sagen „Hey, XX, sag mal bitte einen Satz zu diesem Foto.“ Also erst der Satz und dann suche ich ein Bild dazu aus, meist aus dem Fundus, manchmal mache ich aktuell eines.

4. Ist es anstrengend, täglich etwas zu veröffentlichen?

Ich bin erstaunt, dass sich jeden Tag ein Satz finden lässt, den ich gerne aufschreibe und teile. Manchmal finde ich sogar mehrere Sätze und muss mich entscheiden, welchen ich nehme. Insofern ist es leicht. Und ich bin zuversichtlich, dass die Welt um mich herum nicht aufhört zu sprechen.

5. Fürchtet sich deine Umgebung davor, als “FindeSatz” im Netz aufzutauchen?

Nicht ernsthaft. Meine Freundinnen und meine Mutter sagten es mal, jedoch lachend. Und zudem bleibt es anonym. Meine Umgebung weiß, dass persönliche Dinge nicht preisgegeben werden.

6. Hast du einen “FindeSatz-Vorrat”?

Das Notizbuch ist voll mit Sätzen. Da ich es mir jedoch zur selbst auferlegten Regel gemacht habe, die Sätze an dem betreffenden Tag zu hören, gibt es keinen Vorrat. Nur mein Notizbuch mit vielen schönen Sätzen, die dann für mich sind.

7. Hat sich “FindeSatz” gelohnt – in welcher Weise auch immer?

Ja, da muss ich nicht überlegen. Ich mag es und mache es gerne. Es ist schön, durch den Tag zu gehen und die bunten Sätze um mich herum bewusst wahrzunehmen. Zudem bin ich erfreut, anderen Bloggerinnen und Bloggern und deren Kreativität begegnet zu sein. So viel Können, Ideen und Silbenkünstler hier zu entdecken, setzt mich immer wieder in Erstaunen.

8. Würdest du “FindeSatz” noch einmal starten?

Ja, würde ich. Zu Beginn des Jahres wusste ich nicht, was folgen und wie sich das Projekt entwickeln würde. Es ist ein Gewinn, bringt Freude, kostet mitunter auch etwas Zeit, auch das, aber es bereichert.

9. Woher nimmst du deine Inspiration?

Ich habe das Gefühl, die bekomme ich von meiner Umgebung geschenkt. Die Sätze sagen andere, ich höre und schreibe auf.

10. Hast du schon ein nächstes Projekt im Kopf?

Ja, das variiert schon mal. Die Idee, Lieblingsgeräusche der Menschen aufzuschreiben, tauchte schon mal auf. Auch andere Ideen sind da. Vielleicht wird es eine Mischung aus einem weiteren Projekt und eigenen Texten werden.

11. Was brauchst du, um gut in den Tag zu starten?

Natur, den Blick nach draußen und wenn möglich das Draußen spüren. Am Morgen mag ich Kaffee. Später auch gerne Tee.

 

Schöne Fragen hast du dir überlegt, liebe Andrea. Es hat Freude gemacht, sie zu beantworten! Ich danke dir!

Vor einigen Wochen bin ich von zwei anderen Bloggern nominiert worden, diese Antworten stehen noch aus. Das werde ich bald machen und dann auch Fragen an weitere Nominierte reichen!

Award

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Gestern erhielt ich den Liebster Award von Ailis, den ich erfreut und dankend annehme!
In Ailis Blog „Leuchtende Tage“ schaue ich immer sehr gerne rein und finde, er ist tatsächlich leuchtend, da er so voller schöner Gedanken steckt!

Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!” und Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen. Die weiteren Regeln sind:

• es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
• man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
• man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
• und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen.

Und hier kommen Ailis Fragen an mich:

1. Wie lange hat es von der Idee bis zum ersten Blogeintrag gedauert?

Das ging erstaunlich schnell. Nachdem ich in der Flow Zeitschrift Ende vergangenen Jahres von verschiedenen 365-Tage-Projekten gelesen habe, bekam ich Lust auf solch ein kreatives Projekt. Da ich finde, dass wir täglich von unglaublich vielen interessanten Sätzen umgeben sind, entstand die Idee, diese zu sammeln und aufzuschreiben. Der 1. Januar bot sich als Starttag an, deshalb ging es dann bald los.

2. Wieviel Zeit investierst du pro Woche in Dein Blog?

Das kann ich nicht genau beantworten, da es variiert. Durch die Art des Projektes bin ich täglich im Blog. Die Sätze lassen sich gut im Laufe des Tages finden und zum Glück ist der Foto-Fundus groß.

3. Wann bloggst Du am liebsten und warum?

Irgendwann am späten Nachmittag oder frühen Abend, da mir dann schon viele Sätze begegnet sind, aus denen ich dann einen wähle.

4. Wie finden es die Menschen in Deiner Umgebung, dass Du bloggst?

Die sind inzwischen angesteckt und nehmen Anteil daran. So kann es passieren, das beim Abendessen die Frage auftaucht: „Wie lautet denn dein heutiger Satz?“

5. Wovon lässt du dich besonders inspirieren?

Von Worten, die mehr beinhalten, als diese auf den ersten Blick vorgeben. Sätze, die vielschichtig sind und hinter denen eine bunte Geschichte steht.

6. Welches ist dein Lieblingsbeitrag auf Deinem eigenen Blog? (Link nicht vergessen!)

Da dieser Satz auf so besondere Weise zustande gekommen ist, der vom 2. März. Hierzu muss ich auch den Link eines anderen Bloggers einfügen, da der Satz sich durch Tanraks Beitrag entwickelt hat. Wer die lustige Entstehung verfolgen möchte, lese bitte die Kommentare auf seiner Seite, dann wird die Geschichte deutlich.

7. Welche Blogs liest Du am liebsten?

Blogs mit guten Gedanken, Lyrik, Fotoblogs, inspirierenden Ideen. Ich stelle fest, dass es wunderbar kreative Menschen gibt, die hier ihr Können und ihre Ideen teilen.

8. Welches ist dein Lieblingsbuch und vor allem warum?

Oh, es gibt viele großartige Bücher. Da es noch nachwirkt, nenne ich das Buch „Wunder“ von Raquel J. Palacio. Eigentlich als Jugendbuch deklariert, jedoch auch für Erwachsene sehr lesenswert! Ein Junge geht bewundernswert mit seinem „Anderssein“ um und die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Das Buch hat mich berührt und es steckt voller schöner Gedanken und Zitate. Um hier nur eines zu nennen:
„Ich finde, es sollte eine Regel geben, dass jeder Mensch auf der Welt wenigstens einmal in seinem Leben Standing Ovations bekommen muss.“

9. Was war das schönste Geschenk, dass du je bekommen hast?

Spontan nenne ich eine blaue kleine Dose, die ich von meiner Tochter erhalten habe. Diese Kiste ist gefüllt ist mit herzerwärmenden Dingen und kleinen Botschaften.

10. Welches Hobby wolltest du schon immer mal ausprobieren?

Die meisten Sachen, die ich machen möchte, mache ich auch (tanzen, schreiben, in der Natur sein).
Was noch fehlt, ist Theater spielen. Als Jugendliche habe ich mal bei einem Theaterprojekt mitgemacht und tja, war da lediglich eine Blume, die wachsen durfte, also nicht ganz so erfüllend. Ich denke, das ist noch ausbaufähig … ;-)

11. Schreibst Du gerne Listen und wenn ja, wofür?

Neben den berühmten To-do-Listen, schreibe ich täglich in einem „Glückstagebuch“, darin schreibe ich mindestens drei Dinge auf, die mich an dem Tag erfreut haben. Wenn ich das Glückstagebuch durchblättere, denke ist, wie wunderbar und reichhaltig das Leben doch ist!
Eine Übung, zu der ich gerne bei den Kreativen Schreibseminaren einlade und die ich selber gerne mache, ist es, aufzuschreiben, wofür man dankbar ist. Ich finde Listen zu erstellen, ist eine gute und kreative Schreibtechnik.

So, und nun kommen meine 11 Nominierten, an denen ich den Liebster Award gerne weiterreichen möchte und die eingeladen sind, die Fragen zu beantworten, wenn sie mögen.

schmoeefoto
blauerfuchs
Maren Wulf
Candy Bukowski
freudenspruenge
Wortladen
MeinWald
nachtblaue
Shootingqueens
Vera
Caroline

Und hier die Fragen an euch:

1. Wie ist die Idee zu deinem Blog entstanden?
2. Lieber Meer oder Berge?
3. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
4. Welches Buch liest du gerade?
5. Welche Art von Blogs liest du gerne?
6. Welches ist dein Lieblingsbeitrag auf deinem eigenen Blog (mit Link)?
7. Führe den Satz fort: Kreativität ist…
8. Besitzt du einen Glücksbringer?
9. Sammelst du etwas oder hast du mal etwas gesammelt?
10. Was hast du dir als letztes gekauft (außer Lebensmittel)?
11. Unerwartet fällt ein Termin aus und du hast den Vormittag frei. Was machst du?