15. März – Findesatz-Gedicht

Streut Liebe
Hört eurem Inneren zu
Vergesst nicht zu hoffen, zu wollen, zu träumen, zu wünschen
Glaubt an euch
Stärkt das Kleine und lasst es wachsen
Lauft barfuß
und schmeckt den Regen
lernt auf zwei Fingern zu pfeifen
lasst euch von den Wolken betrachten
Stellt euch nachts alleine unterm Sternenzelt
Schreibt dem Mond einen Brief
Lauft, doch euch nicht davon
Umarmt das Gute
und fühlt, dass ihr Teil von allem seid

12. Februar – Findesatz-Gedicht

Die Wanderschuhe schnüren
den nächsten Wald aufsuchen
Zum Takt des Windes gehen
Steine, Wurzeln oder Moos fühlen
Die Farben des Himmels atmen
Den Blättern zuhören
Stillstehen und in alle Richtungen sehen
Genau hier sein
Keine Wände, keine Decke
Weil ich Natur spüren möchte
Geborgene Freiheit
ihr unendliches Geschenk

13. Januar – Findesatz-Gedicht

Wir tragen die schönste Mütze
wärmen unsere Hände ineinander
schenken dem Maronenmann ein Lächeln
und uns die Maronen
Wir pusten Atemwolken in die Welt
und tanzen Spuren auf der weißen Wiese
Wie hören dem Vogel zu
der im Januar sein Lied singt
Schmecken die Luft
und pfeifen dem Nebel ein Lied
Wir entdecken das Blau des Himmels
und lassen uns von der Freiheit anstecken
Die Frische malt unsere Wangen an
Wir rocken den Winter

Findesatz-Gedicht 156

Oh, ich habe ein Loch in meiner Hose
welche Hose ist das
das ist die mittelgute
dann ist das nicht so schlimm
Die Haut freut sich
fühlt die Frische
Lass uns weniger zugepackt leben
Den Kopf in den Himmel heben
Regentropfen schmecken
Schnee fühlen
als sei es das erste
und das letzte mal