Award

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Vor einigen Tagen haben Christiane http://365tageasatzaday.wordpress.com und kurz danach Twonovelists http://twonovelists.wordpress.com Findesatz nominiert.

Lieben Dank euch, ich freue mich und nehme diesen Award gerne an!

Bei dem Award geht es darum, sich ein wenig mehr kennen zu lernen, Blogs mit weniger als 200 Lesern bekannter zu machen und einfach mal zu sagen: “Mir gefällt, was du da machst!”. Weitere Regeln sind:

  •  es werden 11 Fragen gestellt, die man beantworten soll
  • man verlinkt den Blogger, von dem man nominiert wurde
  • man nominiert selbst wiederum 11 Blogger
  • und stellt diesen dann wiederum 11 eigene Fragen.

Da Christiane und Twonovelists zeitnah mit den Nominierungen bei mir angeklopft haben, habe ich mich entschlossen, die Nominierungen zu einer zu bündeln und Fragen von  beiden auszuwählen. Hier also die 11 Fragen:

Zunächst einige von Christianes schönen Fragen:

1. Wofür lohnt es sich, jeden Tag aufzustehen?

Für all die unzähligen Dinge, Menschen, Gerüche, Worte, Erlebnisse, die uns jeden Tag begegnen. Für dieses schöne pralle zarte Geschenk Leben, das täglich von uns ausgepackt werden möchte.

2. Wenn du für ein, zwei Tage ein Tier sein könntest, was für eines wärst du gern?

Ein Vogel. Ich stelle es mir herrlich vor, durch die Lüfte zu fliegen und das Leben von oben zu betrachten. Ausbreiten und fliegen.

3. Hast du einen Traum, den du dir noch unbedingt erfüllen willst? Wenn ja, welchen?

Einen? Mindestens fünf. Spanisch lernen. Den Jakobsweg zu Ende gehen. Zu einer großen Tanzfete viele liebe Leute einladen und den ganzen Abend und die ganze Nacht nur Lieblingsmusik hören. Einige Länder bereisen, die ich noch nicht kenne. Lernen auf zwei Fingern zu pfeifen.

4. Wovon besitzt du am meisten? Bücher, Musik oder Filme?

Bücher, ohne zählen zu müssen. Dann folgt Musik, danach Filme.

5. Schlag das nächste Buch in Reichweite auf Seite 37 auf und poste den dritten Satz. (Und sag bitte, was das für ein Buch ist.)

Welch‘ schöne Frage.

„Das Spiel heißt ‘Sich-so-ein-Leben-vorstellen‘, es hat keine Regeln.“

Der Satz stammt aus dem Buch von Wiebke Eden „Keine Angst vor großen Gefühlen – Die neuen Schriftstellerinnen“. Hier wird gerade Judith Hermann interviewt.

6. Gibt es für dich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens?

Der Sinn des Lebens liegt im Leben an sich, denke ich. Ein wenig mehr Licht ins Leben zu bringen, das ist schon viel. Sich begegnen, anderen, der Natur, leben mit den Jahreszeiten, Spuren aufstöbern und welche hinterlassen.

Und nun einige von Twonovelists guten Fragen.

7. Was ist dein Lieblingszitat?

Eines von vielen: „Wer die Welt umarmt, hat alles bei sich.“ (Peter T. Schulz)

8. Wie würden Stühle aussehen, wenn wir die Knie hinten hätten?

Lustige Überlegung. Ich habe die Frage meinen Kindern gestellt. Daraufhin haben sie sich zu zweit auf einen Stuhl gesetzt, einer rittlings auf den Schoß des anderen, um es zu demonstrieren. Ganz einfach, zwischen Rückenlehne und Sitzfläche ist eine Lücke, da gehen die Beine durch und… nein, ihr müsst es nachspielen, es gibt Dinge, die lassen sich fast nicht in Worte fassen…

9. Was ist das Erfolgskonzept für deinen Blog?

Ich möchte gar nicht von Erfolgsrezept sprechen. Ich freue mich, dass er gelesen wird und die Sätze nicht nur bei mir bleiben. Es ist wunderbar, dass ihr lest, kommentiert, euch die Sätze zu weiteren Gedanken anregen.

Vielleicht liegt das Geheimnis einfach in den Worten an sich. Wir sind täglich von so vielen Worten und Gedanken umgeben. Manchmal müssen wir diese Sätze nur ein wenig herausstechen lassen, sie ein wenig polieren, aus der Masse der Sätze hervorholen, ihnen eine kleine Bühne geben. Dann kann jeder Satz einmal leuchten.

Vielleicht schauen wir gerne einzelnen Sätzen zu, Sätze, die aus dem Leben stammen, und lassen diese in uns wirken.

10. Wieso hast du den Blog gestartet?

Jeden Tag ein wenig Kreativität, führt am Ende des Jahres zu einem größeren Ergebnis, so war meine Idee. Nun merke ich, es geht mir gar nicht um die 365 Tage, die sich schon nähern, jeder Findesatz für sich ist für mich ausreichend.

11. Wohin reist du am Liebsten?

Ich reise sehr gerne, mag den Blick über den Tellerrand und neue Farben und Gerüche aufzunehmen. Es kann der Süden sein, den ich sehr liebe, doch mag ich auch den Norden und Schweden mit seiner Büllerbü-Atmosphäre.

Es gibt eine kleine kroatische Insel, meine geheime Oase. Es ist, als tickt die Uhr dort ein wenig langsamer, das ist einer meiner Lieblingsorte.

Marokko, das ich letztes Jahr mit meiner Familie bereisen und erleben durfte, ist mir sehr lebhaft in Erinnerung und hat meine Lust auf weitere Fernreisen geweckt. Dennoch finde ich, dass schöne Ziele überall lauern, nah und fern. Auch eine Reise im Wald kann den Blick erweitern und uns gut atmen lassen.

 

Und nun möchte ich 11 weitere Blogger nominieren.

Neben der Einladung, die Fragen zu beantworten, habt ihr alle Freiheiten, nicht mitzumachen, wenn ihr nicht mögt. Dann nehmt die Nominierung als Anerkennung, dass ich euern Blog mag!

Das gilt übrigens auch für die anderen Blogs, die ich lese. Einige von euch sind erst kürzlich nominiert worden, von anderen weiß ich, dass sie die Awards nicht mögen. Lasst euch dennoch sagen, ich mag eure Gedanken, eure Kreativität, eure Silben und bin immer wieder erstaunt, was sich hier entdecken lässt!

Nun aber ihr lieben Elf. Wenn ihr Lust habt, gerne!

Air http://luftzumathmen.wordpress.com

Leuchtende Tage https://wordpress.com/read/blog/id/63194610

schmöefoto https://wordpress.com/read/blog/id/21409680

lautdenker https://wordpress.com/read/blog/id/63786746

Herr Ärmel https://wordpress.com/read/blog/id/67604113

blauerfuchs http://blauerfuchs.wordpress.com

verssprünge https://wordpress.com/read/blog/id/35957832

Emma denkt https://wordpress.com/read/blog/id/59681001

Fett Antrahzit Blog https://wordpress.com/read/blog/id/11213183

Spielkind https://wordpress.com/read/blog/id/64235770

fuerhilde https://wordpress.com/read/blog/id/61305741/ (und wenn du gerade Pause machst, liebe Hilde, der Award läuft nicht weg.)

 

Und hier meine Fragen an euch:

1. Was siehst du, wenn du nun aus dem Fenster schaust?

2. Welche fünf Gegenstände befinden sich gerade in deiner Nähe?

3. Was ist in deiner Wohnung, wenn du nicht da bist?

4. Was hat dir heute schon Freude bereitet?

5. Welche drei Dinge kannst du gut?

6. Was möchtest du noch lernen?

7. Was war das verrückteste Kompliment, das du jemals bekommen hast?

8. Welchen Film hast du mehr als viermal gesehen?

9. Welche kulturelle Sache (Buch, Theater, Film etc.), hast du in letzter Zeit erlebt und kannst du weiter empfehlen?

10. Du kannst einen Abend mit einer Person deiner Wahl verbringen (eine geschichtliche Person oder eine Person aus der Gegenwart), wen wählst du spontan?

11. Gefällt es dir, wenn die letzte Frage einfach ist?

31 Gedanken zu „Award

  1. Liebe Marion,
    um ganz ehrlich zu sein: Dieser schöne Beitrag veranlasst mich darüber nachzudenken, ob ich wirklich Award-frei bleiben möchte. Ich glaube mir war gar nicht so ganz klar, was es damit auf sich hat und kann mich nicht erinnern, warum ich Awards bisher abgelehnt habe. Also du schenkst mir heute ein lächelndes Nachdenken und das ist gut so.
    Liebe Grüße
    Marion

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  2. Vielen Dank für Deine Anworten! Sie gefallen mir sehr, gerade weil ich mich ein Stück weit selbst darin wiederfinde. Wie immer: meisterhaft formuliert, wunderbare Anregungen. Deine Fragen würde ich zu gerne selbst beantworten müssen ;)
    Cuervo

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  3. Da hast du mir ja ein schönes Ei gelegt, liebe Marion! Ich grummele so vor mich hin von wegen Award is ja nicht so mein Ding und überhaupt, nehme das Ei und schlage es weitergrummelnd auf, um mir wenigstens ein leckeres Spiegelei draus zu machen, da fliegt mir so ein keckes Küken genau vor die Stirn und piepst mich frech an: Marions Fragen nicht beantworten, is ja wohl nicht dein Ernst, du Komiker! Jetzt hab‘ ich den Salat! Aber eigentlich … inzwischen bin ich selbst gespannt, was ich so antworte … schaumamal.

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    • Lieber Michael, du weißt doch, dass ich dich nicht zum grummeln bringen möchte … und dass du alle Freiheiten hast, den Award einfach anzunehmen als ein Zeichen meiner Anerkennung! Und wenn das Küken nun so laut piepst, freue ich mich natürlich über die Antworten!
      Dein Kommentar hier war es aufjedenfall wert, dich nominiert zu haben, ich habe erfreut geschmunzelt. Liebe Grüße an alle Spiegeleier, Küken und co.

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  4. Pingback: Liebster Blog Award | tausendundeineblume

  5. Pingback: Liebster Blog Award | Unterm Firmament

  6. Liebe Marion, dass ist wirklich lieb von dir und deine Fragen gefallen mir sehr!
    Ebenso auch deine Antworten und natürlich bekomme ich dadurch Lust sie zu beantworten. Da ich schon zweimal habe, dauert es ein wenig – also hab Geduld.
    Herzlichst, Sarah

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      • So, nach langer Warterei habe ich es dann endlich geschafft und deine interessanten Fragen beantwortet. Das Ergebnis ist dieses hier:

        1. Was siehst du, wenn du nun aus dem Fenster schaust?
        – Häuser, Wiesen, Wälder, Himmel.
        2. Welche fünf Gegenstände befinden sich gerade in deiner Nähe?
        – Eine rote Tasse mit Giraffen drauf, ein Malen nach Zahlen Bild ausgemalt von meiner Nichte, mein neuer 3. Notizblock, eine Lampe, meine Kamera.
        3. Was ist in deiner Wohnung, wenn du nicht da bist?
        – Eine zurückgelassene Gedankenblase, die ich nicht mit rausnehmen kann. Gedanken, die im Alltag und in der Welt zwischen Menschen und mir nichts zu suchen haben. Oder besser gesagt, keinen Platz finden würden.
        4. Was hat dir heute schon Freude bereitet?
        – Eine Mail.
        5. Welche drei Dinge kannst du gut?
        – Lachen, Hoffen und Biertrinken.
        6. Was möchtest du noch lernen?
        – Mit dem Schicksal umzugehen.
        7. Was war das verrückteste Kompliment, das du jemals bekommen hast?
        – Vor kurzem hat die wunderbare Candy Bukowski unter einem meiner Texte diesen Satz geschrieben: “Verdammt nochmal, Sarah. Wenn Du wüsstest, wie gut Du bist”, dass fand ich schon sehr verrückt. Wobei ich sagen muss, dass ich meist alle Komplimente für verrückt halte.
        8. Welchen Film hast du mehr als viermal gesehen?
        – Vincent will Meer. Oder aber ganz klassisch Dirty Dancing. Den habe ich bestimmt 40 Mal gesehen.
        9. Welche kulturelle Sache (Buch, Theater, Film etc.), hast du in letzter Zeit erlebt und kannst du weiter empfehlen?
        – Die letzten schicksalhaften Monate ließen wenig Raum für Kulturelles daher habe ich hauptsächlich versucht zu überleben, aber einiges dazu gelernt. Das Fazit daraus ist, dass ich einiges vom Sterben gelernt habe und dadurch mehr über das Leben nachdenken musste: das kann ich definitiv weiterempfehlen.
        10. Du kannst einen Abend mit einer Person deiner Wahl verbringen (eine geschichtliche Person oder eine Person aus der Gegenwart), wen wählst du spontan?
        – Emma denkt, Candy Bukowski, Käthe Knobloch – eine dieser Personen.
        11. Gefällt es dir, wenn die letzte Frage einfach ist?
        Und wie! ;)

        Tausend Dank nochmal, liebe Marion. Hat echt Spaß gemacht.
        Ganz liebe Grüße, Sarah

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        • Liebe Sarah,
          ich danke dir sehr für deine Antworten. Sie zeigen deine dir eigene besondere Art zu schreiben, die ich sehr mag.
          Lachen, Hoffen und Biertrinken ist doch eine perfekte Mischung :-)
          Und recht hat sie, Candy Bukowski, als sie das „verrückte Kompliment“ schrieb!
          Dass du aus den zurückliegenden und so wie es sich anhört intensiven Monate, eine tiefe Erkenntnis ziehst, freut mich. Sterben und das Leben, ich finde, es liegt ganz dicht beisammen und das eine spricht vom anderen.
          Danke, liebe Sarah, und fühl dich ganz herzlich gegrüßt, Marion

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          • Liebe Marion, ich habe zu danken, dass ich die Fragen beantworten durfte und das sie dir gefallen! Merci von Herzen!

            Ja, da hast du mehr als Recht. Tod und Leben sind so eng miteinander verknotet, dass es merkwürdig ist, dass man sich ganz ganz selten damit auseinandersetzt. Ich wünsche keinem eine solche Phase, obschon ich jetzt weiß, dass auch die schlechteste Zeit etwas Gutes zum Vorschein bringen kann. Und ohne Lachen, Hoffen und Biertrinken, hätte ich sie kaum überstehen könne.

            Ich wünsche dir eine angenehme Woche!
            Liebste Grüße, Sarah

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            • Es klingt heraus, dass du eine schwierige Zeit hinter dir hast. Umso mehr freue ich mich, dass du gestärkt daraus hervorgegangen bist! Ein Grund, sich tüchtig auf die Schulter zu klopfen und das imaginäre Krönchen aufzusetzen! Herzliche Grüße und das Lachen und Hoffen immer bei dir wohnen wünscht von Herzen Marion.

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        • Liebe Sarah, es ist mir eine augenwassernde Ehre, als kennenlernswert bezeichnet zu werden. Noch dazu in trauter Runde mit zwo anderen Frauen, die ich lesend so sehr schätze. Danke kierfür. Dein Frageholz ist auch nicht vergessen, allein, es stapelt sich soviel derzeit bei mir und so sehr es Spaß macht, Fragen zu beantworten, brauche ich meinen Eigenraum für Silbenbasteley. Die Antworten kommen, versprochen.

          Ihnen meine liebe Frau Maribey vielen Dank für den elektropostalischen Hinweis. grüße an Sie beide mit dem Wunsche eines bonfortionösen Wochenstarts. Meiner ist gänsehautmachend. Ich habe soeben eine Tür aufgestoßen, die angelehnt einladend bereitstand. Jetzt heißt es die Ärmel hochzukrempeln…
          Alles Liebe, Ihre Käthe.

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          • Meine liebste Käthe, und wie kennenlernenswert du bist!
            Keine Sorgen, versuch du erst mal die wichtigen Hölzer vom Stapel zu nehmen, meinen Hölzchen wird dort verweilen, bis du die Zeit findest. Und manchmal bin ich sogar geduldig und warte ganz in Ruhe und an dich denkend, während du jetzt erst mal die neue Tür weiter aufschlägst, vorsichtig hinein gehst, irgendwann deine Gänsehaut verlierst und erleichtert aufatmest. Du machst das schon! Herzlichste Grüße, Sarah

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            • Danke, meine liebe Sarah. Die eigenen Kräfte unterschätzt man selbst doch immer am meisten. Nächstes Jahr sollen mir phönixhafte Flügel wachsen, das gilt es, behutsam vorzubereiten. Da hilft Hölzchen aufstapeln prima, der Winter kommt ja erst. Liebfeine Grüße, Deine Käthe.

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        • Hui. Schluck. Jetzt verstehe ich, warum mich die geschätzte Marion per Mail mal eben „kurzgeschlossen“ hat. Danke dafür. Und auch sonst. Also überhaupt, ich tue mir mit deutlichen Wertschätzungsbekundungen ja immer ein wenig schwer. Deshalb: „Verdammt nochmal, Sarah. Das sollte doch eine gar nicht so schwer umsetzbare Idee sein. Wir Vier an einem Tisch, da bin ich jederzeit herzlich gerne dabei!“ :)

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