Online Workshop „Tanzend und schreibend im Mai“

Im Mai wird es wieder einen online Tanz- und Schreibworkshop geben von mir geben. Dieser Workshop lädt dazu ein, Tanzen und Schreiben miteinander zu verbinden.
Im ersten Teil des Workshops werden wir miteinander tanzen. Dabei gebe ich verschiedene Anregungen und Impulse, bei denen auch das freie Tanzen einfließt. Nach einer kleinen Pause werden wir dann über Methoden des Kreativen Schreibens Gedichte und Texte zum Thema Tanz entstehen lassen.
Eingeladen sind alle, die Lust auf Tanzen und Schreiben haben. Vorkenntnisse sowie eine besondere Kondition sind nicht erforderlich. Jede und jeder kann so mitmachen und sich einbringen, wie es individuell passt.
Ich freue mich erneut auf diese Kombination von zwei Aktivitäten, die mir beide eine Herzensfreude sind.

Der Online-Workshop wird über Zoom stattfinden.
Teilnahmebeitrag: 16 Euro
Bei Interesse bitte bis zum 6. Mai per E-Mail anmelden unter:
kontakt@werkstatt-freude.de
Ihr erhaltet dann weitere Informationen.
Liebe Grüße, Marion

Findesatz-Gedicht 52

Sag mal, seit wann bist du so frech?
Seit wann hat das Leben dich so schön gemalt?
Seit wann hast du dich wiedergefunden?

Seit wann lässt du dir Zeit?
Seit wann glaubst du dir?
Seit wann bist du du selbst?

Seit wann achtest du dich?
Seit wann hörst du dir zu?
Seit wann beschenkst du dich?

Findesatz-Gedicht 51

Wie bin ich nachts, wenn niemand hinsieht?
Wie bin ich in zehn Jahren?
Wie bin ich in mir eine Quelle, aus der ich schöpfen kann, ohne zu erschöpfen?

Wo bin ich Zuhause?
Wo wohnt meine Freude?
Wo soll ich hingehen?

Wer denkt an mich?
Wer ist mein Nächster?
Wer beantwortet meine Fragen?

Findesatz-Gedicht 50

Ein Wunschkonzert
ist das Leben nicht
und doch schreiben wir unsere Wünsche in den Himmel
Die Vögel nehmen unsere Träume auf ihren Schwingen mit
Ich kann nicht beeinflussen, was ich erlebe
doch ich kann beeinflussen, wie ich damit umgehe
Ich kann gestalten
den Ton wählen

Findesatz-Gedicht 49

Wir wollen nicht, dass sie nach unserer Pfeife tanzen
Wir halten sie nicht an der Leine
Wir trauen unseren Leuten was zu und dann lassen wir sie machen

Dann wachsen sie über sich hinaus
Dann begegnen wir einander auf Augenhöhe
Dann werden wir überrascht
von all dem was möglich ist