Online Workshop

Ihr kennt es, normalerweise teile ich hier jeden Tag eine Frage. Heute teile ich auch gerne eine Einladung zu meinem nächsten Online Workshop:

„Mit Inspiration in die neue Woche“

der am Sonntag, den 11. Oktober 2020 von 10 bis 12 Uhr stattfindet.

Wegen Corona biete ich zur Zeit Online-Workshops an und stelle fest, dass ich es – neben den analogen Begegnungen und Seminaren – mag. So fällt die Anreise sowohl für die Teilnehmenden als auch für mich weg, es geht bequem von zu Hause aus und auch über die Bildschirme hinweg ist eine Verbundenheit spürbar.

Wer von euch also Lust und Zeit hat, dabei zu sein, melde sich gerne an. Ich freue mich auf euch.

Um was geht es bei dem Workshop?

Dieser Onlineworkshop am Sonntag Morgen lädt euch ein, mit neuen Impulsen und Ideen in die Woche zu starten. Ihr werdet zu kleinen Übungen angeregt, die Freude machen, die gut tun und den eigenen Blick erweitern. Zwei Stunden mit Inspiration, Anregungen, Freude und Austausch.

Der Workshop wird über Zoom stattfinden. Wer es nicht kennt, keine Sorge, es ist einfach und ich werde nach der Anmeldung erklären, wie es funktioniert.

Wenn ihr Interesse habt, findet ihr unter http://www.werkstatt-freude.de weitere Angaben. Bis zum 5. Oktober könnt ihr euch gerne per E-Mail anmelden unter: kontakt@werkstatt-freude.de. Ihr erhaltet dann weitere Informationen.

Herzliche Grüße

eure Marion

Würde Kongresstival im Oktober

Da es für einige von euch vielleicht interessant ist, teile hier gerne eine Einladung zum online Würdekongresstival am 24. und 25. Oktober.

Ziel des Kongresstivals ist es, Würde fühl- und erlebbar machen. Es wird an diesen beiden Tagen Vorträge, Interviews und Workshops geben.

Ich freue mich, dass ich mit einem Kreativen Schreibworkshop dabei bin.

Unter www.visionwuerde findet ihr Information und könnt Tickets erhalten.

Hier noch eine genauere Erklärung der Veranstalter zu der Frage

„Was ist das Würde-Kongresstival?“

Das Vision-Würde-Kongresstival, oder kurz: Würde-Kongresstival, ist eine Mischung aus Kongress und Festival zum Thema Würde. Die Veranstalter haben es sich zur Aufgabe gemacht, Akteuren aus allen Lebensbereichen eine Bühne und damit ihrer würdevollen Arbeit Raum zu geben. Es gibt zwei Tage Online-Kongresstival mit Speakern, Workshops, kulturellen und künstlerischen Angeboten aus allen Teilen der Welt, die am 24. und 25.10.2020 gestreamt und moderiert werden. Interessante Akteure aus den verschiedensten Lebensbereichen beleuchten die Dringlichkeit des Themas Würde aus ihrer Sicht. Ein Teil der Vorträge wird live an diesen Tagen gehalten, genau wie einige Workshops und Musikbeiträge. Andere werden vorher aufgezeichnet und zur Verfügung gestellt. Es gibt Vorträge, Workshops, Meditation, Kunst und Musik – die perfekte Symbiose aus Kongress und Festival.

ABC- Etüde

Ich habe mich von den ABC-Etüden einladen lassen.

Christiane stellt in ihrem Blog Irgendwas ist immer alle zwei Wochen eine neue Schreibaufgabe. So präsentiert sie eine Wortspende, bestehend aus drei Wörtern, die in einen Text mit maximal 300 Wörtern zu integrieren ist. Die Worte wurden diesmal von Ludwig Zeidler geschenkt und lauteten: Idee, engelhaft, vergraben.

Hier nun meine Etüde:

Die ersten Walnüsse liegen auf dem Gras. Ein Geschenk des nahenden Herbstes an den Sommer, der sich noch zeigt. Es ist Sonntag und sie hört die Ruhe. Auch Ruhe hat einen Ton. Es sind die Spätsommertage, die dazu einladen, Freude in den Tag zu legen. Auch wenn nicht alles gut ist. Wie könnte es. Das Leben malt die Welt in allen Farben an. Die Welt, die sich oft unbarmherzig zeigt. Unbarmherzig, ein Wort, das der Alltagssprache zu entschwinden scheint. Sie sucht gerne nach vergrabenen Wörtern. Bauchladen, glimmrig, Sachtmut. Bandsalat, fernmündlich, Lichtspielhaus. Ratzefummel, fläzen, Labsal. Das Leben entwächst den Wörtern. Sie möchte das Alte nicht zu schnell schließen. Es hat viel zu erzählen.
Doch auch sie geht gerne vorwärts und erfindet Neues. Auch das ist eine Leidenschaft von ihr, neue Wörter zu ersinnen. Ideen fliegen frei herum. Schlonksel, so müsste doch ein junger Mann heißen, der schlendernd geht. Lumara, das könnte der Moment sein, wenn wir die Augen schließen und dem Wind zuhören. Und könnte Halote nicht genau der Moment sein, indem wir vor einer großen Spinne davonlaufen. Sie spielt gerne mit den Worten und sagt sich, dazu sind sie da. Manchmal sind sie da, um sie in den Sand zu schreiben, damit andere sie lesen, bevor das Meer sie mitnimmt. Manchmal sind sie da, um sie in stillen Nächten in den Himmel zu werfen. Und manchmal wiegen sie uns in den Schlaf, engelhaft und sachte.
Sie hebt eine Walnuss auf. Die ersten im Jahr schmecken besonders gut. Da lohnt sich jedes Bücken. Noch brauchen die Füße im Garten keine Schuhe. Die Rosen und deren Weiß sind noch sichtbar. Auch die Hängematte zeigt noch ihren sichtbaren Platz. Nein, es ist nicht alles gut. Doch es gibt Momente, in denen wir fühlen, es könnte alles gut sein.