Findesatz 2019

Findesatz 2019

Wie Silvester angekündigt werde ich im Jahr 2019 meinen Blog mit einem neuen Konzept weiter betreiben.
Nachdem ich nun 5 Jahre lang Sätze gesammelt habe, die ich irgendwo in meinem Umfeld gehört habe, werde ich nun eigene Gedanken in Form eines Satzes aufschreiben und verteilen. Diese Sätze werde ich irgendwo verstecken und hoffen, dass andere sie finden. Ihr seht, der Name Findesatz kann mit diesem neuen Fokus bestehen bleiben.
Ich werde dem Satz irgendwo in einer Stadt, in einem Dorf, im Wald, im Feld, im Wasser, wo auch immer, einen Platz geben. Manchmal wird er etwa in einem Glasröllchen an einem Baum hängen, dann wird er vielleicht unter einer Autoscheibe deponiert sein, womöglich werde ich einen Satz in ein Zugabteil hinlegen… Vieles ist möglich. Zu dem geschriebenen Satz wird es einen Hinweis auf meinen Blog geben, so dass die Finder/innen die Möglichkeit haben, hier im Blog zu reagieren. Ich lasse mich überraschen, was sich aus diesem Projekt entwickeln wird.
Für euch Leser/innen bedeutet das, dass ihr hier in regelmäßigen Abständen einen Satz von mir lesen und dazu ein Foto sehen werdet, wo und wie ich ihm einen Platz auf dieser Welt gebe. Und wer weiß, vielleicht ist mal ein Findesatz dabei, der in eurer Nähe ist und den ihr im Original finden könnt.
Ich freue mich weiterhin auf euch und grüße euch herzlich
Marion

 

Rückblick Findesatz

Buchhandlung F.
Und wieder geht ein Jahr zu Ende. Nicht nur das Jahr 2018, auch ein weiteres Jahr Findesatz.
Ich betreibe diesen Blog nun seit 5 Jahren. Ursprünglich als ein Jahresprojekt geplant, sammle ich schon seit vielen Jahren Sätze. Findesatz ist inzwischen ein fester Bestandteil in meinem Alltag und im Wortschatz geworden. So höre ich immer wieder von einem Familienmitglied oder von Freunden: „Das ist doch ein Findesatz!“, wenn ein besonderer Satz gefallen ist. Mein Neffe rief mich vor einigen Tagen sogar an, um mir zu erzählen, dass er einen Findesatz für mich habe. Es kann auch schon mal die Tanzfläche sein, auf der eine Mittänzerin mir zuflüstert: „Findesatz?“, nach einem gefallenen Satz der Tanzlehrerin.
Das Sammeln der Sätze führte dazu, dass ich bewusster Sätze in meiner Umgebung wahrgenommen habe. Oft habe ich meinen Block hervorgeholt oder schnell einen Zettel bekritzelt, wenn ich einen Satz festhalten wollte.
Ich finde immer noch, dass es viele tolle, wunderbare, alltäglich schöne oder feierlich besondere Sätze im Laufe eines Tages gibt, die eine kleine Bühne verdienen.

Ich danke allen, die diese Sätze geschenkt haben. Einige wissen davon, andere haben sie ganz unwissentlich geschenkt, etwa während ich in einer Warteschlange stand und das Gespräch von Menschen neben mir in meinen Ohren klang.

Ganz herzlich danke ich euch Leserinnen und Leser. Ohne euch hätte ich den Blog in dieser Form nicht so lange betrieben. Euer Lesen hat dazu beigetragen, dass ich weiter Sätze gesammelt habe. Ebenso eure Kommentare, die ich als sehr bereichernd erlebe. Eure Gedanken haben die gesammelten Sätze angemalt und sie bunt gefärbt. Auch dafür meinen aufrichtigen Dank.

Wenn so ein Jahresprojekt zu Ende geht, ist das für mich ein Anlass zu überlegen, wie es weitergeht. Ich weiß, dass weiterhin tolle Sätze in meinem Umfeld gesprochen werden und dennoch habe ich das Gefühl, dass es Zeit für etwas Neues ist. 5 Jahre Findesatz sind eine lange Zeit. Manchmal ist es gut, etwas zu beenden, damit Anderes entstehen kann. Ich werde weiterhin meinen Blog betreiben, doch es wird etwas Neues sein. Ich werde euch Morgen erzählen, wie es weitergeht.

Bis dahin grüße ich euch herzlich und wünsche euch allen einen guten Übergang in das neue Jahr und ein Jahr 2019, das wunderbar, bunt, voller Zauber und Muße den Zauber zu sehen sein möge!

Herzlich und euch dankend
Marion

4. April

„Nimm den doch: So viele gute Gespräche und keinen Findesatz behalten – dann sieht man auch die verzweifelte Suche der Findesatzfinderin.“

Gesicht Graffiti

Findesatz 2018

im Art House

Findesatz war ursprünglich als ein 365-Tage-Projekt geplant. Inzwischen beginnt das 5. Jahr Findesatz, was mich selbst erstaunt.
Ich habe vor einigen Tagen überlegt, ob ich damit weitermache, aufhöre oder etwas Neues mache. Genau in diese Überlegungen hinein, kam eine Mail von einer Freundin, in der sie fragte, ob ich mit Findesatz weitermache, sie hoffe es und schenkte liebevolle Worte.
Das ist einer der Gründe, warum ich weitermache. Weitere Gründe sind, dass ich immer noch finde, die Welt steckt voller wunderbarer Sätze, die gerne aufgehoben werden, dass meine Umgebung weiterhin Sätze schenken wird, dass Wörter und Sätze wie Blätter von den Bäumen wehen und dass ihr hier lest und kommentiert. Ohne euch Leserinnen und Leser würde ich die Sätze nicht mehr in dieser Form sammeln.
Dank euch geht es also weiter hier.
Eine kleine Erneuerung gibt es: Neben den täglich gefundenen Sätzen, werde ich zum Wochenbeginn anstelle eines gefunden Satzes einen eigenen Gedanken zu einem Bild einstellen.
In diesem Sinne freue ich mich auf ein neues Jahr mit Begegnungen, Zuhören, Erzählen, Lesen, Austausch und mit Worten, bunt wie das Leben selbst.

Außerhalb der Reihe – Über Suchmaschinen, Mut und Matschaugen

grone-was

Hier bei WordPress gibt es für den oder die Betreiber/in des Blogs eine „Statistik“-Seite. Diejenigen von euch, die selber einen Blog betreiben, werden es vermutlich kennen. Für die Nicht-Blogger unter meinen Leserinnen und Lesern, eine kleine Erklärung: Darauf lässt sich beispielsweise sehen, wie oft Beiträge angeklickt werden, aus welchen Ländern die Blogbesucher/innen kommen und anhand welcher Suchbegriffe Menschen auf den Blog geleitet werden. Diese Seite schaue ich mir selten an. Heute war „selten“.

Die ersten Suchbegriffe, die erscheinen, die wundern mich nicht weiter. Da ist zum einen mein Name, das Wort Findesatz und dann folgen nachvollziehbare Begriffe wie 365 Tage Projekt, Jeden Tag ein Satz, Jeden Tag ein Gedanke und ähnliches. Schön finde ich die Suchbegriffe „Mutmachende Sätze“, „trostspendende Sätze“ und „inspirierende Sätze“ ebenso wie „anregende Gedanken“, „meine Lieblingsworte von dir“ und „tägliches Staunen“. Das lässt mich staunen. : )

Weiterhin sind Leser/innen auf meine Seite gekommen über die Suchbegriffe „Hände reichen“ und „Sätze mit Wagnis“. Da wäre ich nun nicht unmittelbar drauf gekommen, freut mich jedoch. Auch der, wie ich finde, lustige Suchbegriff: „ Ein Satz mit zuversichtlich der Satz muss 7 Wörter haben“ taucht auf. Wieso Leute dann auf Findesatz geleitet werden, verstehe ich nicht, doch das finde ich amüsant.

Folgende Suchbegriffe lassen mich auch schmunzeln: „Kostenlose Bilder von verrückten Menschen“, „Kirschenschwemme in 2015“, „Bauplan Hängemattenfuss“ (was ist das bitte sehr?) und „Jeder hat ne Macke nur ich nicht“. Mir ist nicht bewusst, dass ich über die Kirschenschwemme in 2015 einen Satz gesammelt habe (war 2015 überhaupt eine Kirschenschwemme?), doch was auf der Statistik-Seite steht, steht da.

Auf keinen Fall vorenthalten möchte ich euch schließlich noch die folgenden Suchbegriffe, die eingegeben wurden:

„Mein Ellenbogen steht ein wenig raus“ (ohje!?) „Migräne und Matschauge“ und … „Ellenbogen ausgerenkt Kind“.

Schon wieder der ausgerenkte Ellenbogen. Sollte mich das stutzig machen? Ich erahne so langsam, wieso Menschen dann auf meinen Blog geleitet werden. Hier der entsprechende Findesatz dazu:

„Ich kann fast mit meiner Zunge meinen Ellenbogen berühren.“ http://www.mbeyersreuber.wordpress.com/2014/06/29/29-juni

Liebe Leserinnen und Leser, sollte irgendjemand einen ausgerenkten Ellenbogen aufgrund dieses Satzes erhalten haben, so entschuldige ich mich dafür in aller Form und hoffe, dass alle etwaigen ausgerenkten Ellenbogen inzwischen wieder eingerenkt sind. Oder löse ich mit dem erneuten Hervorholen dieses Satzes weitere ausgerenkte Ellenbogen aus?

Wie auch immer ihr – die ihr gerade auf dieser Seite lest – hierhin gekommen seid, ich freue mich sehr, dass ihr lest und sage Danke fürs Lesen und wünsche Gutes und natürlich keine Matschaugen und herausstehende Ellenbogen.

Eure Marion

 

365 Sätze…

brucke

Und wieder geht ein 365-Tage-Projekt zu Ende…

was ich zum Anlass nehme, zurück zu blicken und nach vorne zu schauen.

Ursprünglich als ein 365-Tage- Projekt gedacht, geht nun schon das 3 Jahr Findesatz zu Ende und ich kann auf einen Berg an gesammelten Sätzen schauen.

Ohne euch Leserinnen und Leser würde ich die Sätze hier im Blog nicht mehr sammeln. Euer Lesen und eure Gedanken zu den Sätzen sorgen dafür, dass ich gar nicht aufhören mag und auch im nächsten Jahr weiter Sätze aufhebe, die mir begegnen und sie hier mit euch teilen werde.

Danke an dieser Stelle für euer Lesen, euer Folgen, euer stilles Lesen und euer Kommentieren, das den Sätzen wunderbare Facetten schenkt. Auch lieben Dank an euch, die ihr die Sätze schenkt, denn einige von euch lesen hier mit.

Und lieben Dank zu dir, lieber J., der du immer wieder wunderbare Bilder machst, von denen ich hier viele zeige und teile.

 

Nun, da das neue Jahr um die Ecke winkt, wünsche ich allen, die hier lesen, einen guten Übergang in das neue Jahr und ein lebendiges, glückliches neues Jahr!