8. März – Findesatz-Gedicht

Ich frage mich, ob Worte nicht zu benutzen das Gefühl irgendwie beeinflusst
Ich frage mich, ob Worte wissen was sie sagen
Ob sie manchmal lieber schweigen würden
Ob sie kichern wenn wir schlafen
und ob sie in den Träumen ihre Wahrheit verkünden
Ich frage mich, ob sie sich selbst neu erfinden
Ob sie manchmal müde sind und schlafen möchten
Ob sie da sind um von Hoffnung zu sprechen
und ob sie hin und wieder sprachlos sind
Ich frage mich, wie stark sie sind
wie sanft und wie heilsam
Ich frage mich, ob Wörter die Antworten kennen
ob sie Frieden stiften können
und ob ein Wort stärker als eine Waffe ist

5. März – Findesatz-Gedicht

Sollen wir uns wieder vertragen?
Wie könnte eine Lösung aussehen?
Weinen wir die gleichen Tränen?

Können wir die Welt entlanggehen?
Was macht das Wasser in der Nacht?
Wo wohnt der Trost in der Musik?

Was ist das Geheimnis des frisch gemachten Bettes?
Finden wir in der Dusche zu uns selbst?
Singt der Vogel von Freiheit?

1. März – Findesatz-Gedicht

Kann man an nichts denken?
Haben Gedanken eine Form?
Wo bin ich in meinen Gedanken?

Was wünschen sich die Wünsche?
Wovon träumen die Träume?
Hofft die Hoffnung?

Ist die Welt im Kern gut?
Wo ist der Kern der Welt?
Setzt das Gute sich durch?