Mein Besuch der 78. Frankfurter Buchmesse 2026 – Eröffnung

Der Oktober ist da und das bedeutet Buchmessezeit!
Mit sehr viel Vorfreude im Gepäck kam ich heute Morgen hier in Frankfurt an.
Die 78. Frankfurter Buchmesse beginnt morgen. Heute war die Eröffnung.
Gerne teile ich auch in diesem Jahr wieder Eindrücke von meinem Erleben mit euch.

Für mich ging es als erstes zur Eröffnungs-Pressekonferenz der Frankfurter Buchmesse.
Bei dieser Pressekonferenz sprachen Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, und die amerikanische Historikerin und Autorin Jill Lepore.
Gute Reden und kluge Gedanken, wie dieser von Sebastian Guggolz: „Die bedeutenden Gegengewichte zu den Lautsprechern unserer Gegenwart und zum Bekenntniszwang sind und bleiben: die Bücher.“
Juergen Boos erzählte zu Beginn seiner Rede von einem Besuch mit Menschen des Gastlands Tschechien in einem Frankfurter Restaurant. Dort hätte der Wirt von der Buchmesse geschwärmt: „Frankfurt leuchtet!“.
Wie schön, dass es bis in in die Cafés und Restaurants hinein wirkt.

Jill Lepore sprach über die Freiheit des Lesens und Schreibens: „Unsere Gedanken und unsere Worte und unsere Bücher gehören uns. Und die Zustimmung zu jedem Regierungssystem oder ihre Verweigerung muss von uns kommen.“:

Hier seht ihr Juergen Boos, der langjährige Direktor der Frankfurter Buchmesse, und sein Nachfolger Joachim Kaufmann, der künftig die Leitung übernehmen wird:

Im Anschluss an diese Pressekonferenz fand der Presserundgang durch den Pavillon des diesjährigen Ehrengastes Tschechien statt. Auf diese Veranstaltung freue ich mich immer sehr. Dieser Raum wird jährlich von dem betreffenden Gastland individuell gestaltet.
Noch waren die Türen zum Raum geschlossen und die Spannung wuchs:

Es ist ein schöner Moment, wenn die Türen geöffnet werden und wir den Gastland Pavillon und anschließend eine Führung durch diesen Raum erleben können.
Wir erblickten eine Landschaft mit vielen hellen Kieselsteinen, so wirken die aufblasbaren Elemente mit ihren organischen Formen.
Dazwischen ein orangener Leuchtturm, der literarische Zitate tschechischer Autor*innen auf die Kieselsteine projiziert:

Natürlich gibt es jede Menge Bücher tschechischer Autor*innen:

Täglich wird an dieser einer großen Leinwand eine Künstlerin oder ein Künstler live zeichnen:

Es konnten Fragen gestellt werden, wie ihr seht:

Hier werden diese Woche Gespräche, Lesungen und Vorführungen stattfinden:

Ein Café in diesem schönen Gastland-Raum:

Ich ging erneut zu dem Leuchtturm, an dem Besuchende eine Stimmung auswählen oder kreieren und eintippen können, woraus dann ein Gedicht auf einen Kieselstein projiziert wird.
Wie fühlte ich mich? Mmmhh… Buchmessenliebend. Also gab ich diesen Begriff ein. Und dieses Gedicht erschien:

Es war schön, dieses Gedicht zu lesen, meine Schreib- und Leseliebe zu fühlen, zu wissen, hier werden in den nächsten Tagen viele Bücher vorgestellt und Literatur und Bücher werden gefeiert werden. Ein berührender Moment, ausgelöst von einem Gedicht und der Atmosphäre. Auch wegen solcher Momente, liebe ich die Buchmesse.

Anschließend ging es noch durch die Hallen und auf den noch leeren Innenhof:

Es wurde emsig aufgebaut. Schön bunt sah es auch nun schon aus:

Fleißiges Arbeiten überall. Das war heute kein seltener Anblick:

Die Literaturbühne war nur heute so leer. Ab morgen wird das anders:

Abends wurde die Frankfurter Buchmesse offiziell eröffnet.
Ich freue mich sehr auf diese Buchmessen-Woche!

Es grüßt euch aus Frankfurt
Marion