1. März – Findesatz-Gedicht

Kann man an nichts denken?
Haben Gedanken eine Form?
Wo bin ich in meinen Gedanken?

Was wünschen sich die Wünsche?
Wovon träumen die Träume?
Hofft die Hoffnung?

Ist die Welt im Kern gut?
Wo ist der Kern der Welt?
Setzt das Gute sich durch?

8 Gedanken zu „1. März – Findesatz-Gedicht

    • Wir sind sogar überzeugt davon, denn sonst gäbe es zumindest die Menschheit nicht mehr. Die Welt vermutlich auch nicht. Das Gute überwiegt, selbst wenn wir uns oft bemühen müssen, die Hoffnung nicht zu verlieren und so wie aktuell am Verzweifeln sind. Nicht nur die Welt (die ohnedies), sogar die Menschheit ist im Grunde gut. Mehrheitlich unbedingt.

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    • Ich weiß die Antwort nicht. Im Moment sieht es oftmals danach aus, als sei die Welt im Kern nicht gut. Doch dann sehe ich die unzähligen Menschen, die helfen, die füreinander da sind, an so vielen Stellen auf der Welt. Ich kann nicht aufhören, daran zu glauben, dass sie doch im Kern gut ist, unsere Welt…

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  1. Wow, dankeschön!

    Ich glaube daran: Die Welt war als wundervoll entstanden. „Die Welt“ ist ein Ort voller Natur und ist im Kern gut, definitiv. Sie ist ein Prozess voller Wunder. Wie können Wunder schlecht sein?
    Was im Kern nicht gut ist, ist das Gros der Menschheit. Das Wesen dieses Teils der Menschheit hat sich nach rückmwärts entwickelt: „We are going backwards, armed with new technology, to a caveman mentality.“ – Depeche Mode –
    Dieses Wesen ist voller Missgunst, Falschheit, fatalem Machtstreben, voller Rache und Blutrünstigkeit. Das Gros der Menschheit ist am Faulen.
    Die Welt wäre besser dran ohne diese Art von Menschen. Ich habe das schon oft gesagt.
    Es ist ja nicht nur die Ukraine, auf nahezu jedem Kontinent bebt die Erde unter Tränen, Lasten, Blut, Armut, Hunger, Krieg, Naturgewalt. Letztere wehrt sich gegen menschliche Begierde.
    Und in meiner Einschätzung sehe ich mich als Realistin.

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    • Und wie oft vergessen wir Menschen, dass die Welt und die Natur uns nicht braucht, wir brauchen sie, die Natur.
      Es tut – bei all dem Leid – so gut zu sehen, wie viele Menschen Gutes tun.

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