
Frei zu sein in der Umarmung der Natur
Sie pustet Gedanken und Wohlwollen an
Mit ihrem Wir und ihrer unnachgiebigen Hoffnung
Sie muss nicht verstanden um geliebt zu werden

Frei zu sein in der Umarmung der Natur
Sie pustet Gedanken und Wohlwollen an
Mit ihrem Wir und ihrer unnachgiebigen Hoffnung
Sie muss nicht verstanden um geliebt zu werden


Man kann zwar den Tod nicht besiegen
wohl aber aber das Totsein zu Lebzeiten
Drum lass uns in jeden neuen Tag springen
Tanzen im Sommer und Herbst
Vögel beobachten und lernen wie sie ihre Flügel ausbreiten
Lass uns am Fluss sitzen
Frische atmen und der Stille zuhören
Lass uns im Frühjahr und Winter einen Berg besteigen
und unseren größten Wunsch in die Luft werfen
Lass uns Worte, Hände und Zugewandtheit teilen
Lass uns staunen über das Glucksen im Magen
das Rollen der Murmel und den Geschmack der Blaubeere
Lass uns den Wald aufsuchen und hoch zu den Baumkronen schauen
Lass uns einen fremden Menschen ansprechen und das Fremdsein überwinden
Lass uns fühlen wer wir sind und was uns glücklich macht
Lass uns Sterne sammeln
Freude schenken
und im Mondlicht baden
Lass uns den morgigen Tag ins Heute legen



Pausen sind nötig
Sie lassen uns finden
Malen Balance
Wehen Kreativität an
Siehst du den Vogel im Baum
wie er sich nach der Ruhe
emporschwingt und den Himmel küsst?
Siehst du den Hibiskus
der nachts sein Haupt schließt
um sich am Morgen wieder zu entfalten?
Siehst du die Schnecke
die in ihrem ureigensten Tempo ans Ziel kommt?


Warum gab es eigentlich so wenige Wörter für alles, was besonders schön war?
Wie lässt sich das Unsagbare beschreiben?
Ist Schönheit still?
Weiß mein Fenster mehr als ich?
Ahnen die Pflanzen ihre Schönheit?
Wird dieser Ort mir bleiben?
Ist die Welt klein?
Sind unsere Gedanken groß?
Sollen wir dem Mittelmäßigen davonspringen?


Dass in allem Anfang
immer schon ein Ende lag
fühlte er mitten im Sommer
als seine nackten Füße
ein welkes Blatt berührten
Gäbe es einen Moment
in dem wir erwachsen würden
wäre dieser seiner gewesen