
Sanft
wie ein Kuss auf der Stirn
wie Einatmen und ganz mit Ruhe ausatmen
wie ein Windhauch an den Armen
wie der beruhigende Duft von Lavendel
wie Anhalten und sich umsehen
ohne Gedanken an ein Morgen
So fühlt sich Stille an

Sanft
wie ein Kuss auf der Stirn
wie Einatmen und ganz mit Ruhe ausatmen
wie ein Windhauch an den Armen
wie der beruhigende Duft von Lavendel
wie Anhalten und sich umsehen
ohne Gedanken an ein Morgen
So fühlt sich Stille an


Gibt es nur das eine Morgen?
Weiß die Sonne, dass sie wieder aufgeht?
Stehen wir gerade auf dem Kopf?
Stehlen die Medien mir die Zeit?
Ist Schönheit zeitlos?
Wo wohnt die Zeit?
Habe ich alles was ich brauche?
Soll ich mich mehr verschenken?
Verstehe ich, dass das Leben ein Geschenk ist?


Ich halte dich
solange du das willst
Löst du deine Hand
gebe ich dir einen Kuss
und werde zusehen
wie deine Silhouette kleiner wird
Meine Träne wird von der Schönheit sprechen
In mir gewebt
ein Teil von dir



Ist die Vergangenheit vergesslich?
Welche Zukunft hat die Zukunft?
Hat die Gegenwart Zeit?
Wo sind wir in all dem?
Wo wohnen unsere Gedanken?
Wo beginnt der Himmel?
Schlafen die Bäume in der Nacht?
Ist jeder Morgen hoffnungsvoll?
Plant der Krokus sein Erwachen?


An meiner Schulter kannst du weinen
Ich werde dir kein Taschentuch reichen
denn du könntest meinen
du solltest die Tränen stoppen
Lass sie fließen
bis dein Inneres ruhiger atmet
Lass das Salzige seine Spur malen
und den See der Traurigkeit
sanfter werden
Lass den Tränen ihre Melodie
die sie brauchen
damit die Augen erst müde
und dann wieder wacher sehen können