Unsere nächste Lesung naht…

Falls ihr also gerade in der Nähe von Aachen seid, kommt gerne vorbei.
Unsere nächste Lesung naht…

Falls ihr also gerade in der Nähe von Aachen seid, kommt gerne vorbei.

Nimm dein Rad und fahre dem Leben entgegen.
Auf dem Gepäckträger ein Klappstuhl und dein Cello.
Dann findest du eine freie Stelle, die ist, als sei sie für dich gemacht.
Du klappst deinen Stuhl auf und holst dein Instrument heraus.
Aufsteigende Töne vermischen sich mit dem Nebel.
Du spielst für die Bäume und für dich,
für das Gras und die Schnecke.
Sie zeigt dir, wie machtvoll und groß die Langsamkeit ist,
während dein Bogen über die Saiten streicht.
Die Schnecke hört dir zu, sie kennt keine Eile.
Ihr Haus trägt sie mit und damit alles, was sie braucht.
Du weißt in diesem Moment, dass sie überall ankommen kann.
Wildgänse erscheinen, als tanzten sie zu deinen Klängen.
Jeder Ton hebt sich empor.
Auch die Musik lebt von den Pausen.
Geruhsamkeit spricht in dir, während kühle Luft deine Haut berührt.
Dein Atmen singt.
Langsam wird der Himmel blau.
Auch der Tag braucht seine Zeit zum Erwachen.
Und Ruhe malt Balsam auf deine Wunden.
„Ich habe mich mit Marschmusik durch den Edeka gepfiffen.“

„Musik scheint wie vom Himmel gefallen.“

„Mir scheint, du hältst unsichtbare Fäden in der Hand, dicht verwoben, sanft gespannt und jedes Wort schnürt wie ein Band in deinem Sprachgewand.“

Unsere nächste Lesung in Aachen…

„Das finde ich schön, wenn Menschen Musik so leben können.“

„Ich dachte, jetzt käme eine Ouvertüre, so was von Beethoven oder so, die finde ich recht schmissig diese Sachen.“

„Ein leichter Kontakt zur Ewigkeit, wenn man in so einem Konzert ist.“

„Leg mein Lied zum trocknen in die Sonne.“
