„Aus möglich wird wirklich.“




Erkennen, was man hat
Das was wir Glück nennen
ist häufig leise
Es braucht das Anhalten
um zu sehen was da ist


Für Ruhe in einer schnelllebigen Zeit
Eine Tasse Tee
Der Blick in den Himmel
Bewusst atmen
Dem fallenden Laub zusehen
Herbstvögel hören
An einem Baum lehnen
Die Welt ist voller Ruhepunkte
Wenn wir sie nicht überfühlen


Etwas zum Abschluss bringen schenkt Loslassen
Wenn wir abgeben
öffnen wir Raum für Neues
Sätze ohne Punkte wären endlos
Manchmal bist auch du gefragt
Punkte zu setzen
All die gesprochenen Sätze
die vor dem Punkt stehen
tragen wir bunt in uns
Sie bleiben
auch nach dem Punkt
Und dann
spitze den Bleistift
und leg dich ins Leben
mit deiner ureigenen Handschrift



Wie bewahrst du Ruhe im Sturm?
Ich klettere gedanklich auf den Mond
Betrachte die Welt von oben
Sehe uns dort stehen
spüre die Vergänglichkeit des Augenblicks
Klettere wieder hinunter
Atme das Jetzt ein
Bin eine von vielen
und ahne das ist gut so