Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Aufwachen Dem Morgen zusehen Sanft zieht der Nebel der Nacht davon Beim Licht der Kerze an nichts denken Der Tag wird später kommen Atemzüge schenken Gelassenheit Verbundenheit spüren Eine ausbreitende Ahnung In einem Moment der Stille fühle ich das Leben wirklich Es will nichts außer gelebt werden und geliebt
Wir werden nicht mehr Raupe sein lass uns Schmetterling sein auch mitten im November Unsere Farben leuchten mit dem Rot der sich wandelnden Blätter um die Wette bei denen niemand der Gewinner ist Wir haben uns längst gewonnen als wir aus dem Kokon hinausschlüpften Die Welt ist da und wir und all die Geheimnisse deren Zahl wir niemals zählen können
Ich gebe Mitmenschen nicht die Macht darüber zu entscheiden wie es mir geht Diesen Gedanken machte er sich zum Grundsatz seines Lebens Jeder der ihn sah spürte da wohnt etwas in ihm das ist unverletzbar Es leuchtete Ich glaube es ist dieser gelebte Satz
Gerne teile ich hier die Einladung zu meinem nächsten Workshop. Der Workshop schenkt Inspiration und Freude, um schwungvoll in die neue Woche zu starten. Die Teilnehmenden werden zu Übungen angeregt, die gut tun und die den eigenen Blick erweitern. Das kreative Schreiben fließt dabei ebenso ein wie eine Phantasiereise und Bewegungsübungen. Dabei gilt das Motto „Alles kann – nichts muss“. Zwei Stunden mit Anregungen, Freude und Austausch. Der Online-Workshop wird über Zoom stattfinden. Mehr Infos unter http://www.werkstatt-freude.de
Heute teile ich Bilder von einer Demonstration, die ich heute in dem Ort Lützerath erlebt habe. An dem Tag, an dem sich in Glasgow die Staaten zur Weltklima-Konferenz treffen, fand hier im Rheinland die Demonstration „Lützerath bleibt“ statt. 5000 Menschen haben hier protestiert, um sich für den den drohenden Abriss Lützeraths sowie fünf weiterer Dörfer einzusetzen und zu zeigen, dass wir gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler sind. RWE möchte weitere Dörfer abbaggern, um Kohle aus dem Boden zu holen. Wir sagen, die Kohle muss im Boden bleiben, die Dörfer müssen erhalten werden und das 1,5 Grad Ziel muss angestrebt werden. Es war eine beeindruckende und großartige Demo.
Ich wünsche mir eine Welt in der Menschen einander achten in der sie nicht wegsehen in der Hinhören groß geschrieben wird Eine Welt in der Bänke vor den Häusern stehen Zäune kleiner werden in der wir einander Gegenstände leihen anstelle alles selbst zu besitzen Eine Welt in der wir auf offener Straße singen Komplimente schenken auch dem Unbekannten Eine Welt in der wir Zeit finden für das was unsere Herzen möchten in der Fehler umarmt werden Eine Welt in der wir nicht ausgrenzen den alten Menschen zuhören die Stimmen der Kinder laut sein dürfen Ich wünsche mir eine Welt mit Liebe, Neugierde und viel Vertrauen mit bunten Blumen und Laub, das liegen bleiben darf Wenn wir irgendetwas wollen müssen wir es machen