„Er hat immer gesagt, die Menschen sind unterschiedlich, doch lass sie doch so sein, jeder ist eben anders.“

„Er hat immer gesagt, die Menschen sind unterschiedlich, doch lass sie doch so sein, jeder ist eben anders.“

„Also, ich sag mal so, ich finde Regeln sind da, um darüber zu diskutieren und einige auch zu umgehen.“


Dem Tag Sahnehäubchen malen
Die Post im Briefkasten lassen
und Kirschkernweitspucken machen
Wie damals im Sommer als du zwölf warst
Der Tag ohne Gestern und Morgen
Verschieben ein Fremdwort
Deine Füße draußen
Die Eltern liebten sich
Es muss nicht alles gut sein
Dazu ist das Leben zu wahr
Doch lass uns hin und wieder hineinfallen
ins Leben
und Sahnehäubchen schmecken
„Spielt ihr mit?“

„Hast du alles?“

„Wo ist mein Ort?“

„Angst schränkt ein.“

„Ich finde das immer wieder erstaunlich, was uns Menschen antreibt und bewegt und wie wir ticken.“

„Und wenn doch?“


schrift des lebens
gedanken in dir verborgen
manchmal erzählst du mir von einigen
und ich staune mit dir oder lächele dich einfach an
es sind augenblicke da möchte ich dich einfach umarmen
mit allem was ich dir geben kann
es geht um dich
und um das gestrige, das sich im jetzt verwoben hat
und von weitem lacht der morgen um die ecke
er winkt durch den nebel in regenbogenfarben
die ich hören kann
wenn du eine minute mit mir schweigst
und ich entdecke prallelen zwischen
und unter
die geschlechter unterscheiden sich
nicht zu sehr
ich und gehalten werden
sanfte entwicklungsbahnen und halterlose strümpfe
mein nacken möchte geküsst werden
darin liegt sie verborgen
zeitungen verlieren keine druckerschwärze mehr
und über diese meldungen lese ich hinweg oder staune
oder steig mit dir in das gespräch
eine bekannte erzählte mir von sich
schon wieder lagen die parallelen versteckt
es ist ansteckend wie das leben selbst
in dem wir stehen
es in der hand haben
zu leben mit
und sich im du endlos zu verlieren
im fundbüro sammeln sie auf
gerichte verkünden
die frohe botschaft des herrn
im kern einer aprikose las ich davon
hineingeschrieben von dir