„Magst du mich?“

„Magst du mich?“

„Wie geil, wie im Himmel!“


Ziellos
Leben beobachten
Fremde Gebäude winken
zum Flug der Möwen
Im Schatten der Bäume sitzen
Der Geruch von Thymian
Nie versiegende Quelle
Beruhigung einatmen
Ankommen
„Warum sind deine Augen am Meer immer so blau?“

„Ich setze mich da vorne hin und beobachte einfach mal den Wind und lass meinen Gedanken freien Lauf.“

„Ich sammle Erlebnisse.“

„Wie aufmerksam ich bin – wollte ich nur mal so gesagt haben.“

„Wir haben ja immer die Freiheiten Dinge zu tun.“

„Zum Vertrauen gehört auch, dass man sich durch Rückschläge das Vertrauen nicht nehmen lässt.“


Die schönsten Farben sind die
in denen wir leben
Manche Nächte fragen nach den Farben des Morgens
Gelbtupfer über den Tag verteilen
Es gibt mehr als schwarz weiß
Und mehr als grüne, blaue, braune Augen
Farblos schön was die Wolke zeigt
Ohne zu wissen, dass sie eine Wolke ist
Wenn es windstill ist
lässt die Welt sich anhalten
betrügen wir uns
Im Zug kommen Menschen einander näher
wenn etwas das Gewohnte durchbricht
Das Leben ähnelt dem Zug
Das ist das Traurig-Schöne an Beerdigungen
Alle deine Farben
Vielleicht mag ich deshalb das Rotkehlchen
Da es so rot ist
Sich dem Grauen widersetzt