„Ich glaube, es findet letztlich den richtigen Platz.“



Leute, was habt ihr denn heute schon gemacht
fragte ich in den milden Januarsamstag hinein
Worte erzählten vom nah entfernten Leben
Spazieren, lesen, Tee und reden
Die Schönheit des Alltags
springend oder gehend
Das Sein
leben
Wir haben
Uns nicht verloren
Wir leben mit Sinnen
Und auch mit dem Unsinn
Wir legen uns rückwärts in den Tag
Sonne und Schnee fällt auf unser Haar
Wir gehen aufrecht und malen das Leben an


Mein Gedicht zum gestrigen Findesatz
Körper, Geist und Seele
Geben wir ihnen Balsam
Nahrung und Pflege
Tanzen wir mit ihnen
Handreichende Geschwister
Körper, Geist und Seele
das sind die drei Schlüsselbegriffe
Nehmen wir den Schlüssel
schließen auf
und leben uns entgegen


Heute gibt es ein Gedicht zum gestrigen Findesatz „Wir haben es schon gut.“
Wir haben es schon gut
Sagen wir uns
Am Morgen beim Aufwachen
Am Abend beim Zubettgehen
Am Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht
Am Nachmittag, wenn der Tee einlädt
Wir haben es schon gut
Sagen wir uns
Viel zu wenig

Gerne teile ich hier die Einladung zu meinem nächsten Schreibworkshop, der am Mittwoch, den 13. Januar von 18 bis 20 Uhr stattfindet.

2021 – ein neues Jahr liegt vor uns. Was sind meine Wünsche für das neue Jahr? Wie möchte ich dem neuen Jahr begegnen? In diesem Schreibworkshop am Mittwochabend lade ich euch ein, euch schreibend auf das neue Jahr einzulassen. Impulse und Anregungen lassen Gedanken zu Papier bringen und Texte und Gedichte entstehen. Es erwarten euch zwei Stunden mit Anregungen, Wohltat und Austausch.
Eingeladen sind alle, die Lust am Schreiben haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Online-Workshop wird über Zoom stattfinden. Teilnahmebeitrag: 16 Euro
Bei Interesse bitte bis zum 8. Januar per E-Mail anmelden unter: kontakt@werkstatt-freude.de
Ihr erhaltet dann weitere Informationen.
Ich habe mich sehr gefreut, als Jörg Schmöe derschmoee.com/blog-3/ mich fragte, ob ich bei seinem Projekt mitmache und die Worte von Max Ehrmanns „Desiderata“ aufspreche.
Seht und hört gerne, was er gezaubert hat:

Heute ein Gedicht, in dem ich den gestrigen Findesatz „Draußen ist noch da“ eingebaut habe.
Draußen ist noch da
sagtest du am Morgen, als du das Fenster öffnetest
Deine Worte nahm ich mit in den Tag
Ich stand mitten im Draußen
Es umfing meine Sinne
Mein Atmen schenkte Wölkchen
Ich legte Spuren in den Waldboden
Der See spiegelte das Sein
Dann in der Nacht
eine der Rauhnächte
die ihre Schönheit schenken
sah ich das Draußen kaum
Es umhüllt mich sanft
wie eine Decke
In den dunklen Nachthimmel
warf ich meinen Dank
und schwieg in das Draußen hinein