17 Gedanken zu „1. September

  1. ein wundervoller satz, eben auch aufgrund seiner mehrdeutigkeit.
    ich habe ihn spontan so aufgefasst: „die sehnsucht lieben (können)“. und die sehnsucht zu lieben, ist womöglich die größte kunst und ein hohes glück. denn sehnsucht stellt sich gern und oft ein. :)
    danke auch für das schöne foto dazu!

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  2. Pingback: 1. September | FindeSatz | Tempest

  3. Das ist jetzt mein vierter Anlauf, einen Kommentar bei Dir einzustellen. Dreimal hat es heute nicht geklappt: Text erstellt – weggeschickt – nicht erschienen – wie Du sagst, im Spam gelandet..
    Ihr kennt sicherlich alle das Buch/den Film „Die unendliche Geschichte“ (In der Folge DuG genannt).
    Hier ein Auszug zu Deinem Thema , eine sog. Hausarbeit:

    „In DuG treffen diese drei Elemente voll zu, ohne dass diese das Vorhandensein einer Funktion des Phantastischen ausschließen. Je nach Thema und Textart wird der Phantastik innerhalb der Kinder- und Jugendliteratur eine bestimmte Funktion zugeschrieben. In unserem Fall der phantastischen Reise zu sich selbst, dient sie textimmanent der Selbstfindung durch die Annahme eben jener inneren Phantastik. Sie dient hier aber gleichzeitig auch der anschließenden Rückkehr in die eigene äußere Welt, mit dem Bewusstsein des Inneren, ohne sich in dieser inneren Welt zu verlieren. Mögliche Funktionen des Phantastischen in Endes Buch sind26:

    – Schaffung und Erhaltung eines Freiraums und Spielraums für das Nutzlose, Zweckfreie
    – Ersatz für verweigerte Realität
    – Erweiterung des Wirklichkeitsverständnisses durch Entwurf einer grundsätzlich nicht real einlösbaren, d. h. surrealen Gegenwirklichkeit
    – Aktivierung eines nicht nur rationalen Verständnisses vom Menschen
    – Anstoß zur eigenen Wirklichkeitsänderung
    – Beitrag zur Bewältigung psychischer Krisen oder Probleme

    Vor allem die letzte Funktion scheint in DuG von Bedeutung zu sein.

    „Die Sehnsucht, selbst lieben zu können“ (DuG, S. 448), ist letzten Endes das, was Bastian braucht um aus Phantásien heraus zu finden und sich selbst zu retten. Gleichzeitig wird hier die Phantastik ihrer selbst Willen benutzt, um sie zu rechtfertigen. Bastian braucht Phantásien um diese Wahrheit zu entdecken und sich selbst zu heilen. „Phantastik ist, so verstanden, keinesfalls Aussteiger-Literatur.“27 Das Buch stellt demnach ein indirektes Plädoyer für das Nebeneinander von rationalem und irrationalem Denken dar.“

    https://www.grin.com/document/192324

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