„Immer wenn Begegnung da ist, sind Geschichten da.“

„Immer wenn Begegnung da ist, sind Geschichten da.“

„Ich habe alles übereinander angezogen, da es nicht in den Koffer packte, meine Leggins, meine Hose, meinen Rock, mein Kleid, mein Pulli, meine Jacke, meine Decke, ich sah aus wie ein Huhn.“

„Hast du heute schon in den Himmel geschaut?“

Ich habe mich von den ABC-Etüden einladen lassen.
Christiane stellt wöchentlich drei Wörter in den Blog, die in 10 Sätzen untergebracht werden sollen. http://www.365tageasatzaday.wordpress.com/2018/03/04/schreibeinladung-fuer-die-textwoche-10-18-wortspende-von-meinnameseimama. Die 3 Wörter stammen in dieser Woche von http://www.meinnameseimama.com und lauten:
Knopf / zeitig / hüten.
Die grafische Gestaltung ist dabei wie immer von Ludwig Zeidler, der die Idee der Etüden ins Leben gerufen hat und auf seiner Homepage vielfältige Kunsteinblicke gibt: http://www.ludwigzeidler.de.

Hier nun meine Geschichte zu den 3 Wörtern:
Das Leben fragt nicht nach den äußeren Uhren, als kenne es weder pünktlich noch zeitig oder Pläne.
Es tanzt seinen eigenen Rhythmus.
Wenn sie von einer Reise wiederkehrt, kommt ihr Äußeres als erstes an.
Das Äußere steht dann vor dem Koffer, der ausgepackt werden möchte, während ihr Inneres noch unterwegs ist, wie ein Kind, das an der Hand der Mutter stehen bleibt und sich nicht ziehen lassen möchte.
Die Erlebnisse der Reise hütet sie, als wohne ein innerer Setzkasten in ihr, gefüllt mit Treibholz und wohltuenden Klängen.
Sie denkt an ihren Nachbarn, der Angst hat, sich bei seinen Spaziergängen zu verlaufen und den Weg nach Hause nicht mehr zu finden.
Seitdem trägt er Knöpfe in seinen Jackentaschen, die verteilt er wie Hänsel und Gretel einst die Erbsen.
Wenn er zurückkommt, hebt er jeden einzelnen Knopf wieder auf und beugt dazu seinen Körper, der mit ihm alt wird.
Manchmal redet sie mit ihm und blickt in seine Augen, dann erkennt sie, wie jung er ist, irgendwo in sich drin.
Das Leben tanzt seinen eigenen Rhythmus.
„Ich bin in der Nacht wach geworden, um 4 oder so, und dann war ich für eine Stunde draußen, weil ich das so schön fand und sehen konnte, wie es heller wird.“

„Die ganzen Impulse, die wir empfangen und senden und die durch die Luft schwirren.“


„Und ich gucke heute Vögel an.“

„Das brauchen wir doch in dieser manchmal bekloppten Welt, Leute, die aufstehen und keine Angst haben.“

„Was gibt es Neues bei euch?“
