32 Gedanken zu „26. Mai

  1. Über Joe Cocker wird eine Begebenheit berichtet, dass er Kumpels von früher besucht hat, die mittlerweile in Rente waren, „nichts“ mehr taten und auf ihn tot bei lebendigem Leib gewirkt haben.
    Was für ihn, der sein Leben sowieso „sehr intensiv“ geführt hat, darin bestärkt hat, dass es am besten ist, wenn man „dabei“ bleibt, das Feuer nicht ausgehen lässt.

    Ulla Rahn-Huber berichtet in ihrem Buch „So werden Sie 100 Jahre: Das Geheimnis von Okinawa“, dass es fünf Faktoren sind, die uns vital alt werden lassen können: Dazu gehören Ernährung und Bewegung, aber auch Gemeinschaft und eine Aufgabe / Verantwortung. Last but not least Spiritualität.

    Und das Schöne ist: Dieses Feuer kann man nicht nur in sich bewahren, man kann damit auch „anstecken“.

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    • Nichts tun kann gut sein, doch dieses „nichts“ tun, von dem Cocker erzählte, gewiss nicht. Es ist wunderbar, wenn Menschen ihr inneres Feuer brennen lassen. Die Punkte, von denen du erzählst, sind mit Sicherheit fördernd für ein feuriges alt werden.
      Herrlich, wenn das Feuer ansteckt, als wird es von einer zur anderen Kerze weitergereicht. Denn warm leben ist soviel schöner als kalt leben.

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    • Veränderung ist gut. Ich denke an Brechts Geschichte von Hern K., die Begegnung auf der Rolltreppe.
      Solange das Feuer weiter brennt, sind Veränderungen willkommen. Im Kamin ändert sich das Feuer auch, die Art der Flammen, ihre Farben, andere Holzscheite werden aufgelegt. Wir können es gestalten, dass es nicht erlischt.

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      • Ein erloschenes Feuer. Erstarrung. Feste, vorgefertigte Stand-Punkte. Ich-Bezogenheit. Die Welt ist schlecht. Defätismus. Nihilismus. Herab hängende Mundwinkel. Tiefe, innere Unzufriedenheit. Mangelnde Selbst-Reflextion, alle sind schuld …

        Für mich besteht das innere (Lebens-)Feuer aus einer Entscheidung für das Leben. Neugierde. Energie in veränderlichen Stärken. (An-)Teilnahme. Innere Klarheit und Gerichtetheit. Annahme dessen, was ist. Glaube an meinen mich liebenden Gott.

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    • Daran dachte ich auch, lieber Lu. Ja, das sind diese besonders schwierigen Situationen, in denen das Feuer klein wird oder ausgehen kann. Manchmal kann es trotzdem leuchten, auch wenn es schwierig ist und unmöglich scheint. Ich wünsche gerade denen, die in diesen Situationen sind, eine warme innere Flamme. Das mögen nur Worte sein für diejenigen, die es gerade erleben, doch mein Wunsch ist innig da.

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  2. wie sollten wir ohne unser inneres Feuer leben? Kalt und erloschen, interesse- und energielos?
    Mies hört es sich für mich an. Es gibt Momente, da glimmt es nur, das Feuerchen, aber dann kommt ein Tag, da lodert es hoch und möchte die Welt umarmen.

    Liebe Marion, meine Mitteilung ins Mailfach hatte sich scheinbar verabschiedet. Heute morgen dachte ich, schon komisch, daß da bei Marion nix mehr kommt und beim Überprüfen stelle ich fest, ich habe jede Menge verpasst, ich Schlafmütze.

    Guten Morgen, ich bin aus tiefem Schlaf erwacht *lach*

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