Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Sie sah die Bäume Jeder zeigte sich anders trug seine eigene Schönheit und sein eigenes Inneres Waren einander nahe und ließen Raum Kein Baum verbog sich um wie der andere zu wirken Eingebettet zwischen Himmel und Erde Ganz sie selbst Jeder auf seine Art und Weise
Ein neuer Lieblingssessel und die Fensterrahmen wurden lackiert Endlich ein Kamin, ein langgehegter Wunsch Der Flachbildschirm ist nicht übermäßig groß Ein bunter Teppich Lieblingsbücher in Regalen Fotos in kleinen Rahmen schenken Erinnerungen Die neue Bettwäsche blumig schön Im Eingang ein Bild zum Verweilen und eine Lampe vom Kunsthandwerkermarkt Der Handstaubsauger macht seine Dienste Milch wird aufgeschäumt Brot frisch gebacken Das Haus bewohnt, gepflegt und gestaubt Hier wird gelebt, gefeiert, erzählt Es schenkt Raum und Zuflucht Wenn wir die Natur nicht schützen nutzt uns auch die Schutzhülle des Hauses nichts
Ich möchte gerne im Wald sitzen und zwei Stunden lang nur die Bäume anschauen Ich glaube dann kommt meine Seele zur Ruhe mein Kopf und mein Bauch Ich glaube dann atme ich durch tief und in alle Poren gehend Ich glaube dann will ich nichts anderes als dort zu sitzen, zu sehen und zu atmen Ich glaube dann fühle ich Ruhe und das Eingebunden sein im Kreislauf des Lebens Ich glaube dann ahne ich den Zusammenhang von all den versteckten Fäden Ich glaube dann verzeihe ich mir ohne Worte all das was ich machte und all das was ich nicht machte Ich glaube das würde heilen und Pflaster auf alle Schmerzen malen Ich glaube dann würde ich mit leichten Schritten aufstehen und ein festes Blatt im Wind sein
Die Natur ist nie fertig sie ist immer im Wandel Sie spricht von Neubeginn vom Älterwerden und der Vergänglichkeit Sie singt vom Kreislauf des Lebens tanzt ihre Schönheit und lebt uns vor wie es geht sich dem Leben hinzugeben