Findesatz-Gedicht 103

Heute ist der Himmel mein Hut

Die Sonne mein Kleid

Das Gras meine Stiefel

Der Wind ist mein Strumpfband

Die Wolke mein Spiegel

Ich finde mich schön damit

Wenn ich am Abend heimkehre

lege ich meine Kleidung auf die Truhe

und mich zur Ruhe

Ich lasse mich vom Mond zudecken

und die Sterne erzählen ihre sanfteste Gute-Nacht-Geschichte

12 Gedanken zu „Findesatz-Gedicht 103

  1. So ist das:
    Mit Sandfüssen aus dem Heidegestrüpp kriechen…die zirpende Grille noch im Auge, Kiefernnadeln in den Ohren, Spinnwebreste in den Haaren und was macht der Mund? Mümmelt eine Blaubeere, pfeift einem Heupferd hinterher und bläst fantastische Sinfonien von Berlioz auf einem Grashalm…die Glocken sind schwierig nachzuahmen, das Heupferd kann den Ton nicht halten und diese Wolke da oben ist zu schleierhaft für aufgeplusterte Dramatik.
    Ach, ja, das ist schön und Glück und das macht alle schön…🦋🍃

    Gefällt 1 Person

  2. schöne, interessante verknüpfungen sind da, himmel – hut, wind – strumpfband, gras – stiefel, wolke – spiegel, auch schöne alliterationen und assonanzen drin. 🙂👍

    (… aber vor dem mond steht ein vom zu viel … oder? 😉🙂)

    lieben gruß❣️

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