Findesatz-Gedicht 129

Wir fühlen uns wie Zuhause
in diesem Ort
Menschen schauen nicht vorbei
sie schauen uns an und teilen Worte und das Salz
Nachts sind die Straßenlaternen aus
und Sterne weisen uns die Wege
In dem Haus lässt ein warmes Bett uns gut schlafen
und am Morgen zeigt der Garten Herbstzeitlose und Astern
Auf dem Weg zum Bäcker überholen uns Radfahrer
von denen immer einer pfeift
Katzen umspielen die Mauern und die Beine
und Kunst lacht auf den Fensterbänken
Wir möchten ankommen
Mehr noch als in einem Ort
an dem wir alt, grau, weise
vielleicht ein wenig verrückt und vergesslich werden
In uns
Ankommen in uns

9 Gedanken zu „Findesatz-Gedicht 129

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