17 Gedanken zu „25. November

  1. Manchmal nach Blüten und Blättern, leider oft auch muffig, wenn sie zu lange ungenutzt in einer dunklen Ecke fast vermoderten. Werden sie dann neu „entdeckt“, entfalten sie manchmal ungeahnte Kraft, blühen auf und glänzen und strahlen und duften nach Abenteuer, Weite, Weisheit, Ideenreichtum u.a.m. Dann sind sie wie guter Wein, der nach langer Lagerung an Wert gewonnen hat.

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  2. Wenn ein getrocknetes Blümchen darin gefunden wird, nach Kindheit und Sommerfrische. Aus einem Karton heraus vielleicht nach Urlaub und Pizza. Mit handschriftlichen Eintragungen nach durchwachten Nächten. Vielleicht auch nach Opas Keller. Aber immer, fast immer, nach Leben.

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        • Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. So habe ich das in den Zeiten vor dem Internet auch gemacht. Und mir einige Bücher damit ruiniert. Ein Beispiel dafür: ein Ratgeber produzierte ein Mittelchen für Lederteile (Rücken, Applikationen etc.) an Büchern. Hatte auch Referenzen bis hin zum British Museum. Ich kaufte das Mittel und reinigte einige Bücher vorsichtig. Und das Leder wurde stumpfe und löste sich nach und nach.
          Des Rätsels Lösung war einfach. Für Bücher wrd meisthin Schweinsleder verwendet. Meine zwei, drei behandelten waren mit feinem Ziegenleder bezogen. Das stand leider nicht auf dem Döschen.

          Mein Tipp in heutiger Zeit ist deshalb: einem Link folgen und nachdenken. Danach weitersuchen, denn es gibt viele Internetseiten mit Tipps. Wenn ich zum zehntenmal auf gleiche Methoden gestossen bin, dann liege ich wahrscheinlich richtig und wende diesen Tipp an. Zuerst an einem materiell wertlosen Buch, das ich mir schnell wieder beschaffen kann, falls das behandelte Buch Schaden nimmt.

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