27. August

Skulptur O

Sie mag den Nachklang der Ferienzeit.
Das Ankommen Zuhause.
Vom Schnurren der Katze begrüßen lassen.
Der erste Gang durch den Garten
und die Zimmer des Hauses neu erkunden.
Der sanfte Übergang zwischen Urlaub und Alltag.
Urlaubspost durchsehen, alle anderen Briefe noch ungeöffnet lassen.
Auch der Garten hat sich verändert.
Nie steht das Leben still.
Die Äpfel rot, die Blumen lila, der Klee weit.
Milde Sonnenstrahlen spüren.
Vertraute Geräusche aufnehmen,
Glockenklang, das entfernte Rufen einer Kuh und der Wind in der Kastanie.
Plätze im Haus für die gesammelten Souvenirs suchen
und an den fernen Ort und seine Gerüche denken.
Wir nehmen immer etwas mit.
Jeder Ort trägt seine eigene Melodie.
Hinhören. Nachspüren. Summen.
Dort wie hier.

15 Gedanken zu „27. August

    • Natürlich bin ich auch ich umgeben von Dingen, die ausgepackt werden wollen, einem Zelt, das wieder verstaut werden möchte, einer kaputten Scheibe am Wohnmobil, die repariert werden möchte… doch ich mag das sanfte Ankommen und die Gelassenheit der südlichen Länder wirken zu lassen. Zwischen Sachen absprühen und Kühlschrank auffüllen, will schließlich auch der Garten erkundet werden. Jedes Ankommen braucht Zeit, im Urlaub wie Zuhause.

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