23 Gedanken zu „26. Februar

  1. Und schon wieder ein Zitat (Rainer Maria Rilke), das mir zu deinen inspirierenden Fragen in den Sinn kommt: „Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antworten hinein.“ Machen wir, oder?

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  2. Mit dem Alter kommt die Gänsehaut ganz automatisch durch Hautveränderungen. Wer weiß, an was wir in zwanzig Jahren noch denken können oder ob wir nicht irgendwann von der Polizei nach Hause gebracht werden müssen. So rücken nahe Dinge vielleicht in die Ferne und ferne Erinnerungen werden plötzlich nah. Man bekommt sicherlich den einen oder anderen neuen Weggefährten, an den man sich gewöhnen muss. Sie könnten verschiedene Namen tragen, Schmerzen gehören irgendwann wahrscheinlich auch dazu, aber vielleicht sind diese ja gar nicht so neu. Natürlich und hoffentlich auch alte Bekannte wie Freude und Glück oder auch Zufriedenheit, vielleicht Bescheidenheit, Demut oder Gott weiß was uns dann noch so über den Weg laufen wird. So ganz mag ich mich nicht mit der Vorstellung anfreunden, dass das Tanzen irgenwann im Sitzen stattfinden wird, aber geschenkt. Und wenn eines Tages gar nix mehr gehen sollte, dann erheben wir unsere Seele und tanzen in den Himmel, dem lieben Gott auf der Nase rum, bis er niesen muss und es dann unten auf der Erde regnet.

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