Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Kannst Du die Worte im Foto übersetzen, liebe Marion?
Haben sie eine wirkliche Bedeutung für den Satz?
Aber eines weiß ich genau, weniger ist sehr oft um einiges mehr!
Das Gesagte wird sonst unter Umständen unter einem Berg von Umständlichkeiten verborgen.
Gerne doch, liebe Bruni.
Dort steht (sinngemäß, es lässt sich nicht eins zu eins übersetzen):
Wer die Wahrheit sucht, wird weiter reden.
Wer seine Wahrheit sucht, wird still.
Die Worte stehen nicht im dirketen Zusammenhang mit dem Satz. Ich hätte auch ein Foto mit einem einzigen Wort nehmen können. Vielleicht ein „Ja“ ein „Ach“ oder ein „Angekommen“.
So eines fand ich nicht.
Das Bild lässt sich jedoch mit der Aussage des Satzes in Bezug stellen.
Deine Gedanken zu dem Satz gefallen mir, das Bild des Bergs, das du damit malst.
Liebe Grüße zu dir zur späten Stunde
Die eigene Wahrheit? Ach ja, dann ist man wirklich sehr still, gibt keinen Mucks mehr von sich, bis man einen klienen Schritt weitergekommen ist…. liebe Marion
Du kennst den schönen Ort, genau, dort ist es aufgenommen worden.
Ja, manchmal ist es gut, viel zu reden und viele Wörter tanzen zu lesen und manchmal sind wenige Worte gut und ausreichend.
Spaxschrauben? Ich wusste bis eben noch nicht mal, dass sie so heißen.
Rotkehlchen hingegen kenne ich. Ich wurde auch heute Morgen von Vogelgesang begrüßt, wunderbar ist das.
Aktuell besuchen mich, bzw. meine Futterstelle, fast ausschließlich Rotkehlchen, Blaumeisen und Amseln. Das ist recht eigenartig und auch lustig.
Vorhin saß eine kleine Blaumeise auf einem Zweig über dem Vogelhäuschen, flatterte herunter und im gleichen Moment kam ihr ein Rotkehlchen aus dem Häuschen entgegengeschossen und beide sind… ;) …dann weggeflogen… ;)
Wie er noch allein war konnte ich die Tür öffnen und mit ihm reden und er schaute ab und zu auf. Da waren wir dann, er mit den Haferflocken und ich mit Cappuccino und Zigarette. Es war schon toll.
Danke für den Link, ich mag es, wenn sich Gedanken verknüpfen und bereits Geschriebenes nochmal hervorgehoben wird.
Hin und wieder biete ich für Kinder einen Schreibworkshop an. Fast immer taucht beim Schreiben von Gedichten die Frage auf, ob es sich reimen muss. Und fast immer spüre ich die Erleichterung, wenn ich ihnen erkläre, das müsse es nicht, dass sich ganz viele, sogar die meisten Gedichte, nicht reimen.
Spontan gedacht: ja!
Dennoch führen weniger Worte oft zu Verkürzungen. Deshalb ist das manchmal eine wichtige Einschränkung.
Morgenschöne Grüsse vom wiederverregneten Schwarzen Berg
Das empfinde ich auch so. Manchmal braucht es viele bunte Worte, Sie kennen es bestimmt auch, eine halbe Nacht durchreden und manchmal braucht es eben nicht viele Worte, da sind wenige sehr aussagekräftig und dürfen in ihrer Schlichtheit wirken.
hach, das spricht mir aus der Seele. Statt umständlicher, wortreicher Zustandsbeschreibungen lieber mit weniger Worten auf den Punkt kommen – das scheint momentan vom Aussterben bedroht zu sein, seufz. Liebe Grüße, Annette
(Auf der Suche nach der Geschichte zum Bild:) Ein Barfußpark?! Das erklärt, warum anscheinend mitten im Wald so sorgfältig befestigt ein Schild an einem Baum hängt … Spannend! :-)
Bei der Suche nach der Geschichte helfe ich doch gerne. :-)
Der Satz entstand unabhängig vom Bild (ja, ein Barfußpfad von 4 km Länge in einem Park angelegt, wunderbar dort).
Er entstand in einem Gespräch. Ich schreibe für einen Verlag Familiengottesdienste. Es ging im Austausch mit einer Kollegin darum, ob es sinnig ist, alles wortwörtlich auszuformulieren oder nur Impulse zu setzen und damit die Kompetenzen der Abonnenten zu stärken.
In dem Zusammenhang entstand der obige Satz.
Sag mal, Frau NL-Sprachexpertin, kennst du auf die Schnelle ein deutsches Äquivalent für „Stoute Schoenen“ (ja, muss was mit Schuhen zu tun haben)?
Liebe Grüße
Christiane, für Ideen dankbar
Die NL-Sprachexpertin lässt mich schmunzeln. Auf die Schnelle ist nun der nächste Morgen geworden.
Schoenen heißt Schuhe, genau.
Stoute hat zwei Bedeutungen, einmal heißt es ungezogen, unartig, zum anderen bedeutet es kühn, verwegen.
Manchmal ist es schwierig, etwas eins zu eins zu übersetzen (was du wissen wirst, denn du bist die Sprachexpertin). Ich denke bei Stoute Schoenen etwa an Chucks zum Ballkleid. Vielleicht lässt es sich auch mit „Gewagte Schuhe“ übersetzen.
Weiß ich. Ich habe mich gefragt, ob es eine Übertragung ins Deutsche gibt, die passen könnte. Aber alles okay, danke dir für die Mühe!
Liebe Grüße
Christiane
Wenn man auf solche Schilder trifft, wie Marion es fotografiert hat, wird man nicht nur still, sondern muss auch „vorsichtig“ weitergehen, um nicht die Feen bei der Arbeit zu stören. ;)
Weniger Worte führen manchmal zu mehr Erklärungsbedarf, weil viele Menschen einfach frei interpretieren. Statt zu fragen. Mehr Fragen wären großartig. Damit ließen sich viele Konflikte klären, die durch zu wenige Worte entstehen.
Kannst Du die Worte im Foto übersetzen, liebe Marion?
Haben sie eine wirkliche Bedeutung für den Satz?
Aber eines weiß ich genau, weniger ist sehr oft um einiges mehr!
Das Gesagte wird sonst unter Umständen unter einem Berg von Umständlichkeiten verborgen.
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Gerne doch, liebe Bruni.
Dort steht (sinngemäß, es lässt sich nicht eins zu eins übersetzen):
Wer die Wahrheit sucht, wird weiter reden.
Wer seine Wahrheit sucht, wird still.
Die Worte stehen nicht im dirketen Zusammenhang mit dem Satz. Ich hätte auch ein Foto mit einem einzigen Wort nehmen können. Vielleicht ein „Ja“ ein „Ach“ oder ein „Angekommen“.
So eines fand ich nicht.
Das Bild lässt sich jedoch mit der Aussage des Satzes in Bezug stellen.
Deine Gedanken zu dem Satz gefallen mir, das Bild des Bergs, das du damit malst.
Liebe Grüße zu dir zur späten Stunde
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Die eigene Wahrheit? Ach ja, dann ist man wirklich sehr still, gibt keinen Mucks mehr von sich, bis man einen klienen Schritt weitergekommen ist…. liebe Marion
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… habe ich heute Abend mal wieder gelernt…
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Sind wir doch immer Lernende…
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Schönes Bild. Das hängt doch beim ‚blotevoetenpad‘ oder?
Und der Satz stimmt auch. Obwohl es manchmal auch gut tut etwas mehr zu reden.
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Du kennst den schönen Ort, genau, dort ist es aufgenommen worden.
Ja, manchmal ist es gut, viel zu reden und viele Wörter tanzen zu lesen und manchmal sind wenige Worte gut und ausreichend.
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Weshalb ist das Schild mit Spaxschrauben an diesen Baum gepinnt worden?…
Heute früh hat mich ein Rotkehlchen besucht; setzte sich auf den Lieblingsstein aller Piepmätze hier und sang, obwohl es sehr frostig war…
Liebe Grüße,
Frank
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Spaxschrauben? Ich wusste bis eben noch nicht mal, dass sie so heißen.
Rotkehlchen hingegen kenne ich. Ich wurde auch heute Morgen von Vogelgesang begrüßt, wunderbar ist das.
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Was wäre das Leben ohne den Gesang von Vögeln? – Sie „plappern“ auch und kennen bestimmt die Wahrheit. ;)
Liebe Grüße,
Frank
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Es würde so viel fehlen, diese ganze Wahrheit vom Himmel, von der sie singen.
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Heute morgen, auf dem Weg zum Bus, sang mir auch ein Rotkehlchen ein kleines Morgenlied…
Gibt’s schönstes?
Wohl kaum!
Liebe Frühlingsgrüße an euch beide
vom Lu
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Aktuell besuchen mich, bzw. meine Futterstelle, fast ausschließlich Rotkehlchen, Blaumeisen und Amseln. Das ist recht eigenartig und auch lustig.
Vorhin saß eine kleine Blaumeise auf einem Zweig über dem Vogelhäuschen, flatterte herunter und im gleichen Moment kam ihr ein Rotkehlchen aus dem Häuschen entgegengeschossen und beide sind… ;) …dann weggeflogen… ;)
Liebe Grüße,
Frank
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Wie schön das klingt, Frank :-)
*bissle neidvoll darob zu dir rüber guck*
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Ich hatte hier auch schon Waschbären zu Gast… Doch da ich hier in Marsberg lebe…füttere ich sie nun, aus guten Gründen, nicht mehr.
https://frankgueld.wordpress.com/2015/12/08/von-drauss/
Einen schönen Abend.
Herzlichst,
Frank
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Mannomann, das ist ja TOLL!!!
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Erst war es nur der eine Waschbär und dann… Doch sie könnten zu zutraulich werden und das wäre schlecht für sie.
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Trotzdem, irre Süüüß!!
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Wie er noch allein war konnte ich die Tür öffnen und mit ihm reden und er schaute ab und zu auf. Da waren wir dann, er mit den Haferflocken und ich mit Cappuccino und Zigarette. Es war schon toll.
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Fantastisch, unglaublich, du Glücklicher :-)
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Manchmal begegnen mir Tiere auf diese Art und sind nicht scheu. Ich habe es immer wieder erlebt.
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Das ist schon beeindruckend… :-)
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Sind es die ersten vier Buchstaben in deinem Namen? Da scheint ein Franziskus in dir zu wohnen, lieber Frank!
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Ich bin mit Frank eingetragen. ;)
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… sicher kein von Assisi dahinter?
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Schön, euch und den Dialog hier zu lesen. Ich grüße euch am Morgen und wünsch euch fein Trällerndes, Marion
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Dankeschön, same to you, Lu
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Lu der reimende Dichter :-)
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*lächel*
Das klingt schön, liebe Marion, doch trifft nur auf circa 20 Prozent meiner Poeme zu,
80 % sind halb bis gar nicht gereimt…
Zum Thema „Reimen oder nicht“ habe ich mal das hier verfasst:
https://finbarsgift.wordpress.com/2012/11/23/uber-das-reimen-in-poemen/
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Danke für den Link, ich mag es, wenn sich Gedanken verknüpfen und bereits Geschriebenes nochmal hervorgehoben wird.
Hin und wieder biete ich für Kinder einen Schreibworkshop an. Fast immer taucht beim Schreiben von Gedichten die Frage auf, ob es sich reimen muss. Und fast immer spüre ich die Erleichterung, wenn ich ihnen erkläre, das müsse es nicht, dass sich ganz viele, sogar die meisten Gedichte, nicht reimen.
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Eine feine Sache, der du dich da hin und wieder widmest :-)
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Macht viel Freude!
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Mit Sicherheit!
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Spontan gedacht: ja!
Dennoch führen weniger Worte oft zu Verkürzungen. Deshalb ist das manchmal eine wichtige Einschränkung.
Morgenschöne Grüsse vom wiederverregneten Schwarzen Berg
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Das empfinde ich auch so. Manchmal braucht es viele bunte Worte, Sie kennen es bestimmt auch, eine halbe Nacht durchreden und manchmal braucht es eben nicht viele Worte, da sind wenige sehr aussagekräftig und dürfen in ihrer Schlichtheit wirken.
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Genau so sehe ich das auch! ;-)
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Dann reiche ich Ihnen nun gedanklich die Hand. So weit es geht und noch ein Stückchen weiter. Wieviele km sind es bis zum Schwarzen Berg? ;-)
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Dann will auch ich Ihnen gerne die Hand reichen über (derzeit) fast zweitausend Kilometer hinweg. ;-)
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Gedanklich schaffen wir das :-)
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hach, das spricht mir aus der Seele. Statt umständlicher, wortreicher Zustandsbeschreibungen lieber mit weniger Worten auf den Punkt kommen – das scheint momentan vom Aussterben bedroht zu sein, seufz. Liebe Grüße, Annette
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Wenige Worte reichen oft und können eine gute Klarheit schenken.
Zwei Worte möchte ich noch hinzupflanzen: Liebe Grüße!
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merci und liebe Grüße zum Freitagmorgen :-) Annette
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(Auf der Suche nach der Geschichte zum Bild:) Ein Barfußpark?! Das erklärt, warum anscheinend mitten im Wald so sorgfältig befestigt ein Schild an einem Baum hängt … Spannend! :-)
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Bei der Suche nach der Geschichte helfe ich doch gerne. :-)
Der Satz entstand unabhängig vom Bild (ja, ein Barfußpfad von 4 km Länge in einem Park angelegt, wunderbar dort).
Er entstand in einem Gespräch. Ich schreibe für einen Verlag Familiengottesdienste. Es ging im Austausch mit einer Kollegin darum, ob es sinnig ist, alles wortwörtlich auszuformulieren oder nur Impulse zu setzen und damit die Kompetenzen der Abonnenten zu stärken.
In dem Zusammenhang entstand der obige Satz.
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Sag mal, Frau NL-Sprachexpertin, kennst du auf die Schnelle ein deutsches Äquivalent für „Stoute Schoenen“ (ja, muss was mit Schuhen zu tun haben)?
Liebe Grüße
Christiane, für Ideen dankbar
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Die NL-Sprachexpertin lässt mich schmunzeln. Auf die Schnelle ist nun der nächste Morgen geworden.
Schoenen heißt Schuhe, genau.
Stoute hat zwei Bedeutungen, einmal heißt es ungezogen, unartig, zum anderen bedeutet es kühn, verwegen.
Manchmal ist es schwierig, etwas eins zu eins zu übersetzen (was du wissen wirst, denn du bist die Sprachexpertin). Ich denke bei Stoute Schoenen etwa an Chucks zum Ballkleid. Vielleicht lässt es sich auch mit „Gewagte Schuhe“ übersetzen.
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Weiß ich. Ich habe mich gefragt, ob es eine Übertragung ins Deutsche gibt, die passen könnte. Aber alles okay, danke dir für die Mühe!
Liebe Grüße
Christiane
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Übersetzt du gerade?
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Nicht mehr, bin schon fertig. Passend zur Illustration sind daraus „kühne Halbstiefel“ geworden. Abgesprochen und gut.
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Das hört sich gut an.
Spannende Arbeit…
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Wenn man auf solche Schilder trifft, wie Marion es fotografiert hat, wird man nicht nur still, sondern muss auch „vorsichtig“ weitergehen, um nicht die Feen bei der Arbeit zu stören. ;)

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Wie schön! Nun haben Sie mich mit diesem feinen Bild überrascht. Ein erfreutes Danke zu Ihnen, lieber Heinrich.
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Weniger Worte führen manchmal zu mehr Erklärungsbedarf, weil viele Menschen einfach frei interpretieren. Statt zu fragen. Mehr Fragen wären großartig. Damit ließen sich viele Konflikte klären, die durch zu wenige Worte entstehen.
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Mehr Fragen und Nachfragen find ich gut. Wir können nicht immer ahnen, was unser Gegenüber meint, Fragen können wir immer.
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