
Wenn du dein Warum kennst
ist dein Leben ein Abenteuer
ein roter tanzender Faden
Nicht immer
wie könnte
und sollte es
Doch es webt sich
in dein Sein hinein
still festlich und kunterbunt

Wenn du dein Warum kennst
ist dein Leben ein Abenteuer
ein roter tanzender Faden
Nicht immer
wie könnte
und sollte es
Doch es webt sich
in dein Sein hinein
still festlich und kunterbunt

Was machen all die Dinge?
Sie geben der Welt ihr Gesicht
leben sich in unser Dasein
malen den Tag an
und wirken in der Nacht
Drum lass uns drauf achten
welche Dinge wir ins Leben lassen


Wo lebten die ersten Menschen?
Wie viele Orte gibt es auf der Welt?
Hat jeder Ort eine Seele?
Mache ich meinen Ort zu einem besseren?
Kann ein Ort mir gehören?
Gehöre ich hierher?
An wie vielen Orten fließen gerade Tränen?
Wo wird gerade getanzt?
Sind wir alle miteinander verbunden?

Was möchtest du beibehalten?
Was möchtest du anders machen als bisher?
Was erlaubst du dir?
Wer sagt dir wo es langgeht?
Wer lebt dein Leben?
Wer wenn nicht du?
Wann ist es soweit?
Wann ist die beste Zeit?
Wann wenn nicht jetzt?

Ich möchte nie aufhören zu vertrauen
Ich möchte nie aufhören zu staunen
Ich möchte nie aufhören Luftsprünge zu machen
einem Vogel im Flug zuzusehen
mich ins Gras zu legen
etwas Neues zu probieren
mich weniger ernst zu nehmen
der Stille zuzuhören
mich in einer Buchhandlung zu beschenken
zu wählen
mich im Garten zu stellen und den Geräusche der Nacht zu lauschen
andere Menschen zu entdecken
mich über meine Zehen zu wundern
unbeabsichtigt zu kritzeln
mich in das Leben zu verlieben


Man kann zwar den Tod nicht besiegen
wohl aber aber das Totsein zu Lebzeiten
Drum lass uns in jeden neuen Tag springen
Tanzen im Sommer und Herbst
Vögel beobachten und lernen wie sie ihre Flügel ausbreiten
Lass uns am Fluss sitzen
Frische atmen und der Stille zuhören
Lass uns im Frühjahr und Winter einen Berg besteigen
und unseren größten Wunsch in die Luft werfen
Lass uns Worte, Hände und Zugewandtheit teilen
Lass uns staunen über das Glucksen im Magen
das Rollen der Murmel und den Geschmack der Blaubeere
Lass uns den Wald aufsuchen und hoch zu den Baumkronen schauen
Lass uns einen fremden Menschen ansprechen und das Fremdsein überwinden
Lass uns fühlen wer wir sind und was uns glücklich macht
Lass uns Sterne sammeln
Freude schenken
und im Mondlicht baden
Lass uns den morgigen Tag ins Heute legen


Das Leben ist schön
immer noch
trotz allem
immer wieder aufs Neue
Das Leben ist schön