„Schau mal, es ist aufgegangen.“

„Schau mal, es ist aufgegangen.“

„Wieso ‚Wie weit seid ihr‘? – Weihnachten ist doch kein Wettbewerb, sondern Zeit der Ruhe und Muße.“

„Die Schlechte-Laune-Straße ist geschlossen, geh die Gute-Laune-Straße.“

„Musik aus, Bowie an.“

„Immer wenn ich die Treppe hochgehe, die Türe aufmache, den Vorhang auf Seite schiebe und dann den Raum sehe, dann ist es nur noch ‚Ahh‘.“

„Wie gehst du mit Enttäuschung um?“

„Wir können innerlich aufräumen und schauen, was steht an, was ist uns wirklich wichtig.“

„Hellhörig werden für die leisen Töne.“


Als ich ihn anschaltete, meinen Computer, stand dort:
Es weihnachtet sehr.
Eine halbe Stunde zuvor las ich in der Zeitung.
Aleppo.
Es weihnachtet sehr.
Wie sich Gedanken um die letzten Geschenke machen,
wenn wir darum wissen, was 3700 km entfernt geschieht.
Und nicht nur da.
Schweigen sie jetzt, die, die meinten, wir sollten die Grenzen schließen.
In Aleppo läuft ein Kind an der Hand der Mutter durch verwüstete Straßen.
Was würde auf seinem Wunschzettel stehen?
Manchmal ist die Welt widersprüchlich, dass es weh tut.
Manchmal wundere ich mich, dass wir weiter den Tisch decken, ihn abräumen,
als wäre nichts.
Es weihnachtet sehr.
Manchmal da würde ich gerne schreiben, doch weiß nicht wie.
Es weihnachtet sehr.
Manchmal, da denke ich, er ist dem näher
als wir unter all den mit Bändern verzierten Paketen vermuten.
„Vermisst du mich?“
