
13. November – Schnipselgedicht



Gerne teile ich auch hier im Blog meine Einladung zur „Auszeit im Advent“.
In zwei Wochen beginnt der Advent. Advent ist eine Zeit, die wir uns ruhig und besinnlich wünschen, doch nicht immer gelingt uns das. An diesem Tag lade ich zu einer wohltuenden Auszeit im Advent ein.
Wir alle brauchen hin und wieder eine Pause von unserem Alltag, der Advent lädt uns besonders ein, uns solch ein Anhalten zu schenken.
Anregungen und Übungen laden zum Innehalten sowie zur eigenen Wertschätzung und Freude ein. Ein Tag, der Wohltat und Besinnlichkeit inmitten der schönen Atmosphäre eines Klosters schenkt.
Verschiedene Elemente aus dem Achtsamkeitsbereich, dem Kreativen Schreiben und dem Förderkonzept Glück kommen hierbei zum Einsatz. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Es erwartet euch ein Tag mit viel Freude, Auftanken und Austausch. Gestärkt geht ihr danach in die weitere Adventszeit.
Ort: Nikolauskloster, 41363 Jüchen
Uhrzeit: 10-17 Uhr
Teilnahmebeitrag: 95 €, darin enthalten sind Materialien, Kaffee, Tee, Kaltgetränke, Snacks für zwischendurch, ein 3-Gänge-Mittagsmenü und Kuchen am Nachmittag
Bei Interesse bitte bis zum 20. November per E-Mail anmelden unter:
kontakt@werkstatt-freude.de
Ich freue mich auf euch!
Marion Beyers-Reuber

Ich wünschte, wir könnten sagen
wir haben daraus gelernt
Ich wünschte, wir könnten sagen
es wird nie wieder vorkommen
Ich wünsche, wir bleiben wachsam
lassen keinen Millimeter nach rechts zu
Ich wünsche, wir greifen ein wo Unrecht geschieht
hören nicht auf zu vergessen


Was geschieht auf der anderen Seite der Erdkugel?
Wann verlässt du deine Komfortzone?
Was ist Toleranz für dich?
Ist das einfache Leben einfach?
Liegt Reichtum in der Luft?
Ist Mittelmaß mittelmäßig?
Welche Farben schenkst du der Welt?
Worin bist du richtig gut?
Was ist dein Wegweiser?



Heile, heile Gänschen
was uns als Kind tröstete
in 100 Jahren sei alles wieder weg
begreifen wir erst Jahre später
Die Kratzer, die unsere Kinderhaut trug
sind unsichtbar geworden
manchmal verblasst
Das Leben trug sie fort
Vom Winde verweht
Unsere Güter und unser Haben
überdauern das Gänschen
überleben die 100 Jahre
Kein Wind kann so stark sein
sie auszupusten
Unsere Spuren sichtbar
auf den Böden, in der Luft, in der Atmosphäre
im Korallenriff und im Meer
Wir hinterlassen Abdrücke
die bleiben mehr als 100 Jahre
Kein Gänschen
heilt sie
einfach so


Morgendlich die Bettdecke aufschütteln
Das Kissen glattstreichen
Die Gedanken ordnen
Mit offenen Händen
Ruhe fühlen
Sich dem Tagwerk hingeben
Mindestens einem Menschen eine Freude bereiten
Im Bus etwas Neues entdecken
Dem Herbstgeruch danken
Am Nachmittag Tee trinken
Aus dem Fenster sehen
Das Buch sprechen lassen
Augen der Menschen die mit dir leben betrachten
Den Träumen nicht ausweichen
Einen kleinen Blogbeitrag schreiben
Die Katze streicheln
Den Reichtum des Alltags fühlen