Rückblick Jahresprojekt 2023


Abermals geht ein Jahresprojekt zu Ende.
Auch in diesem Jahr hat es mir wieder Freude gemacht, Worte und Bilder hier im Blog mit euch zu teilen.
Von Herzen danke ich allen, die hier lesen, die Gedanken dalassen, die meinen Beiträgen ein „Like“ schenken, die mir in den Kommentaren oder privat schreiben und die still lesen. Ich freue mich, dass ihr da seid! Ohne euch gäbe es den Findesatz-Blog nicht.

Am Ende des Projektjahres halte ich gerne Rückschau und teile ein paar Gedanken mit euch.
Zum einen gab es dieses Jahr die Kategorie MONTAGSWORT. Mein Ziel war es dabei, ein schönes, anregendes oder Gute-Laune-verschenkendes Wort irgendwo zu platzieren, so dass es von anderen Menschen gelesen und gefunden wird. Es hat Freude gemacht zu überlegen, welches Wort verstecke ich und wo verstecke ich das. Meistens habe ich es mit Kreide an Orten geschrieben und das größtenteils heimlich. Manchmal kamen Menschen vorbei, die Reaktionen waren dabei freundlich, einige schauten, andere fragten, was ich mache und wenn wir miteinander ins Gespräch kamen, waren die Reaktionen sehr positiv und bejahend. Ein einziges Mal sprach mich jemand erbost an, was ich da machen würde, was ich auf die Mauer schreiben würde. Als ich erklärte, dass ich einen Blog betreibe und montags Worte verstecken würde, legte sich die anfängliche Unfreundlichkeit etwas. Keine schöne Begegnung, doch immerhin erlebte ich es nur ein einziges Mal. Ich bleibe dabei, die meisten Menschen auf dieser Welt sind freundlich und wertschätzend.

Meine zweite Rubrik war, SÄTZE aufzuschreiben, die ich an dem Tag irgendwo live hörte. Am Tag danach habe ich diesen gehörten Satz in ein GEDICHT eingebaut und wie am Tag zuvor ein Foto dazu im Blog eingestellt. Auch das hat mir wieder viel Freude bereitet. Zum einen merke ich immer wieder, wie spannend es ist, Sätze aus ihrem Kontext zu heben und dass die Welt voller aufhebenswerter Sätze steckt. Zum anderen war es eine gute Schreibeinladung an mich selbst, diese Sätze in ein Gedicht einzubauen, auch dadurch habe ich regelmäßig Gedichte geschrieben.

Schließlich gab es meine dritte Rubrik, die SCHNIPSELGEDICHTE, bei der ich aus Zeitungen und Zeitschriften gesammelte Wortschnipsel zu einem Gedicht gestaltet habe. Auch das macht mir sehr viel Freude und meine Wortschöpfung „Schnipselgedicht“ ist zu einem festen Bestandteil in meinem näheren und weiteren Umfeld geworden.

Es war schön, wieder hier im Blog kreativ zu sein.
Auch wenn dieses Jahresprojekt nun zu Ende ist, geht es im neuen Jahr mit dem Blog weiter.
Wie… das erzähle ich euch morgen.
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit und kommt gut in das neue Jahr, das viel Wohltuendes und Zauber für euch bereithalten möge!

Liebe Grüße,
eure Marion

6 Gedanken zu „Rückblick Jahresprojekt 2023

  1. Liebe Marion, ich verfolge deine Projekte mit großer Freude, so wie du meine. Die Tage halten so viele Momente, Inspirationen für uns bereit, dass wir mit dem Momentensammeln kaum hinterher kommen, doch bitte bleib so. Danke. Ich will auch, wenn mich Worte aus dem Herzen finden, diese auf poetische Weise teilen.

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    • Hab lieben Dank für deine Worte, die mich sehr freuen. Oh ja, da wohnent viel Inspiration und besondere Momente in einem Tag. Ich freue mich über dein Lesen und über deine Poesie, die ich im neuen Jahr weiterhin gerne lesen werde. Liebe Grüße zur Bloghütte, Marion

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  2. Liebe Marion, ich komme etwas zu spät auf diesen Post, das Jahr hat längst begonnen. Es sind ganz wunderbare Ideen von dir. Vor allem diese wert-vollen Worte in Erinnerung zu rufen. Worte können so kraftvoll sein und schade, wenn wir sie aus dem Sinn verlieren. Manche sind auch erfunden, wie z.B. „honigquietschvergnügt“ oder „regenbogenbunter Tag“ oder oder oder … … … Ich wünsche dir ein wortverliebtes Schreib-und Schnipseljahr und von Herzen liebe Grüße

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    • Liebe Therese, hab ganz lieben Dank für deine herzenswarmen Worte, die mich sehr freuen! Ich weiß es ja, du bist auch eine, die das Spiel mit Worten liebt. Spielen wir weiter mit Worten, Zeilen und Texten. Herzlichen Gruß zu dir, Marion

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