8 Gedanken zu „16. März – Findesatz

  1. Tränen sind wichtig, vor allem, weil sie auch erleichtern. Und zudem machen sie unsere Augen wieder klar – für das Wesentliche, das Schöne, für die vielen Wunder, die uns trotz aller Schwierigkeiten in der Welt so reich umgeben.

    Mir ist sehr wesentlich, dass wir auch im Begleiten unserer Kinder und Enkelkinder und auch als PädagogInnen sehr darauf achten, dass Trauer Raum haben darf. Ich finde es beschämend, wenn ich immer noch höre, wie man Kinder mit „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ oder mit „Bis zum Heiraten wird alles wieder gut“ oder anderen Blödsinnigkeiten trösten möchte. Jedes Kind, jeder Mensch möchte gesehen und ernst genommen werden – auch in seinem Schmerz!

    Für eine starke Schulter bin ich dankbar. Was ich annehme, möchte ich allerdings immer auch selbst anbieten können.

    Ich finde, Weinen kann auch Teil der Selbstfürsorge sein …

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