13 Gedanken zu „11. Mai

  1. Im Endeffekt glaube ich schon, dass ich mir vertrauen kann. Aber Vertrauen in sich selbst ist leicht erschüttert durch Krisen. Und da muss man sich manchmal bewußt zusammen reißen und auch seinen Lebensweg aufarbeiten.
    Ich bin z.B. davon überzeugt, dass ich in NS-Zeiten ein guter HJler geworden wäre. Die Verführungen wären sicherlich zu groß gewesen und die (rassischtische) Tragweite einem gar nicht bewußt als Kind. Aber wenn man dann im Erwachsenwerden die Hintergründe der damaligen Zeit aufgearbeitet (und nicht verdrängt) hat, dann kann man schon sicher sein, solchen Lockungen jedwelcher Art zu widerstehen.

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    • Danke für dein Erzählen. Deine Worte zeigen wie wichtig es ist, dass wir reflektieren und versuchen uns selbst mal „von außen“ zu betrachten, so weit das geht und immer wieder zu schauen, welche Lockungen sind denn möglicherweise da.

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