27 Gedanken zu „21. Mai

  1. Es geht weiter: Ein großer Trost, der oft erst richtig angenommen werden kann, wenn eine Akzeptanz der Umstände und Tatsachen erfolgte.
    Manchmal bleibt viel mehr als nur eine Narbe auf Körper und Seele zurück- dennoch es geht weiter- dann eben eingeschränkt…Unerbittlich. …Klüger ist es, das dann als Trost annehmen zu können und nicht als Strafe.
    Montagsgrüße✨

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    • Mit den Narben leben. Gestern ergab sich unerwartet ein tiefes Gespräch mit einer Frau, die ich nicht näher kannte und die sehr Schmerzliches erlebt hat. Mich hat auch beeindruckt, dass sie mit all dem, was sie erfahren hat, sagte dass es Menschen gebe, denen noch Schlimmeres widerfahre. Sie hat den Blick wieder gehoben und wendet sich dem Leben zu.

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      • Mir machen solche Menschen wie Deine unerwartete Begegnung sehr viel Mut. Das sage ich ihnen auch. Ich finde das sehr tapfer, wenn jemand sich trotz einer gravierenden Beeinträchtigung seiner Lebensqualität dennoch für das Leben entscheidet. Diese Menschen leuchten auch für andere und das macht sie besonders in meinen Augen. Eine sehr wertvolle Begegnung hast Du da gehabt…🌈✨

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    • Oftmals ist es vielleicht vorbei und kann abgeschlossen werden. Manchmal sind es Ereignisse, die nicht abgeschlossen werden, so war es gestern bei dem, von dem die Frau erzählte. Sie sagte, das begleite sie immer, doch sie hat gelernt, damit zu leben.

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      • Wenn man gelernt hat, damit umzugehen, dann ist das Ganze natürlich nicht aus der Welt, aber es nervt nicht ständig und frisst nicht mehr weiter Energie. In diesem Sinne denke ich schon, dass es vorbei ist. Oder man hat doch noch nicht endgültig gelernt, damit zu leben, dann ist noch etwas offen.

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  2. Es ist schwer, etwas schmerzliches loszulassen. Das braucht oft seine Zeit…annehmen und weitergehen. Leichter gesagt, als getan, aber es scheint, daß die Frau auf dem Weg ist….wie Bruni sagt, es ist schon ein Stück geschafft, wenn sie das sagen kann. Hoffentlich wird es bald leichter für sie !

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  3. Das ist manchmal nicht so einfach, liebe Marion. Ich erinnere mich, inzwischen ist es viele Jahre her, da kamen durch einen sehr tragischen Unglücksfall einer jungen Mutter hier im Dörfchen beide Kinder ums Leben, sie müssen damals ca. sieben und drei Jahre alt gewesen sein und ich ertappte mich bei den Gedanken, ihr ncht immer begegnen zu wollen. Ich hatte keine Worte mehr für dieses maßlose Leid, das ihr da widerfahren war. Ich war damit schlichtweg überfordert. Ich schäme mich, wenn ich daran denke

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    • So etwas ist sehr traurig und schrecklich, was der Mutter widerfahren ist. Ich finde, du brauchst dich nicht zu schämen, liebe Bruni, wir sind doch alle nur Menschen mit Unsicherheiten und unseren Grenzen. Das, was du schreibst, zeigt dein großes Herz.

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