Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Also meine entschiedene Antwort ist „Nein!“, wenn glücklich sein gemeint ist und nicht Ersatzbefriedigungen monetärer Art. … dem Foto nach zu schließen geht es jedoch um das Glücksgefühl. … ein sehr schöner Satz! 😊
Manchmal tauchen diese Sätze ja auf, vielleicht auch augenzwinkernd: „Ich glaub, dir geht es zu gut.“ Ich finde die Frage spannend, kann es das überhaupt geben, dass es uns zu gut geht oder ist es nicht wunderbar und wünschenswert, dass es uns gut geht in einer dicken warmen Portion.
Danke für deine Antwort.
Zu gut im landläufigen Sinne bezeichnet Übermut, nachlassende Achtsamkeit, mangelnde Wertschätzung. So gesehen kann es mir durchaus „zu gut“ gehen. Ausschläge nach oben haben ebenso das Potential, mich aus der Mitte zu bringen wie die in der Gegenrichtung.
Zu gut beschreibt auch eine Gewöhnung an glückliche Fügung und das daraus resultierende als-selbstverständlich-voraussetzen dieser Zustände. Dreht sich dann der Wind, ist das Entsetzen meist um so größer.
Dein Konzept dieses Blogs hier finde ich ,mal ganz offen gesagt, sehr trickreich :) Du wirfst einen Satz in den Raum, dessen Kontext sich nur auf Nachfrage erschließt. Selbst gibst Du nur eher selten deine Haltung zu Thema preis, bekommst dafür jede Menge Anregung :)
Also, liebe Marion, kann es dirzu gut</i< gehen ;) ?
Naja, Tricks möchte ich gar nicht anwenden hier : ), ich möchte sie sammeln, die Sätze, die ich höre. Finde sie aufhebenswert.
Das stimmt, den Zusammenhang erzähle ich meist nicht. Ich kann den Kontext gerne erzählen. Ich habe ein zauberhaftes Buch geschenkt bekommen, in dem Fragen stehen. Eine Frage lautete, warum Leute sagen, es gehe uns zu gut, wenn wir toben.
Es wurde überlegt, kann es das geben, ein zu gut gehen. Eine weitere Frage im Buch zielte darauf.
Das ganze Buch ist voller Fragen, die zu subjektiven Antworten und Überlegungen einladen.
Eure Antworten schenken Anregungen und bereichern die Sätze.
Du magst meine Überlegung zu der Frage hören?
Ich glaube, es ist wunderbar, wenn es uns gut geht und es darf volle Pulle gut gehen. Würde ein zu gut gehen bedeuten, nicht achtsam zu sein und das, was du oben beschrieben hast, fände ich das keine gute Haltung. Ich hoffe, dass „gut gehen“ Dankbarkeit wachsen lässt. Den anderen nicht vergessen. Darum wissen, wenn es uns gut geht. Wenn ich es so verstehe, gibt es kein „zu gut“ gehen.
Auch bei uns um den Tisch tauchten verschiedene Sichtweisen zu der Frage auf. Spannend wie ich finde.
Ja, das verstehe ich und geht mir auch so. Wenn die Dankbarkeit fehlt, dann wird es gefährlich. Ich finde, wir sollten uns immer wieder einladen zur inneren Dankbarkeitssammlung.
Ja, eindeutig ja!
Wenn es Menschen, die ich liebe, sehr viel schlechter geht als mir, und ich nichts daran ändern kann, dann denke ich jedenfalls, dass es mir zu gut geht! Ob das real dann so ist, ist in dem Fall egal.
Klar kann: mir geht’s jedenfalls grade zu gut, um wahr zu sein. ich glaub’s einfach nicht, wie gut mir das geht.
Lassen wir’s uns doch gut gehen, um dem „zu schlecht“ ein Schnippchen zu schlagen!
Abendliche Zugutgeh-Grüße von
Michael
Das ist tatsächlich mal eine Frage, die mich aus dem Antwortzentrum wirft… ich kann sie schlicht nicht beantworten, weil es so endlos viele Perspektiven gibt und alles so relativ ist…
„Aus dem Antwortzentrum werfen“, gefällt mir, wie du das beschreibst.
Ja, da gibt es viele Perspektiven und kein Richtig und Falsch und viele Sichtweisen und Deutungen, spannend…
… es muss nicht immer ein vollständiger Satz sein… ;-)
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Halb geht und dreiviertel und kreuz und quer und Fragen, Antworten und Punkte…
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:-)
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Kann mal vorkommen
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Wann ist wohl „mal“…
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Also meine entschiedene Antwort ist „Nein!“, wenn glücklich sein gemeint ist und nicht Ersatzbefriedigungen monetärer Art. … dem Foto nach zu schließen geht es jedoch um das Glücksgefühl. … ein sehr schöner Satz! 😊
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Das wäre auch meine Antwort gewesen aber Benita hat es ja schon schön erklärt. :-)
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Hat sie, finde ich auch.
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Manchmal tauchen diese Sätze ja auf, vielleicht auch augenzwinkernd: „Ich glaub, dir geht es zu gut.“ Ich finde die Frage spannend, kann es das überhaupt geben, dass es uns zu gut geht oder ist es nicht wunderbar und wünschenswert, dass es uns gut geht in einer dicken warmen Portion.
Danke für deine Antwort.
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Zu gut im landläufigen Sinne bezeichnet Übermut, nachlassende Achtsamkeit, mangelnde Wertschätzung. So gesehen kann es mir durchaus „zu gut“ gehen. Ausschläge nach oben haben ebenso das Potential, mich aus der Mitte zu bringen wie die in der Gegenrichtung.
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Eure Antworten zeigen es gut, es gibt so viele Antworten wie es Menschen gibt.
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Zu gut beschreibt auch eine Gewöhnung an glückliche Fügung und das daraus resultierende als-selbstverständlich-voraussetzen dieser Zustände. Dreht sich dann der Wind, ist das Entsetzen meist um so größer.
Dein Konzept dieses Blogs hier finde ich ,mal ganz offen gesagt, sehr trickreich :) Du wirfst einen Satz in den Raum, dessen Kontext sich nur auf Nachfrage erschließt. Selbst gibst Du nur eher selten deine Haltung zu Thema preis, bekommst dafür jede Menge Anregung :)
Also, liebe Marion, kann es dir zu gut</i< gehen ;) ?
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Naja, Tricks möchte ich gar nicht anwenden hier : ), ich möchte sie sammeln, die Sätze, die ich höre. Finde sie aufhebenswert.
Das stimmt, den Zusammenhang erzähle ich meist nicht. Ich kann den Kontext gerne erzählen. Ich habe ein zauberhaftes Buch geschenkt bekommen, in dem Fragen stehen. Eine Frage lautete, warum Leute sagen, es gehe uns zu gut, wenn wir toben.
Es wurde überlegt, kann es das geben, ein zu gut gehen. Eine weitere Frage im Buch zielte darauf.
Das ganze Buch ist voller Fragen, die zu subjektiven Antworten und Überlegungen einladen.
Eure Antworten schenken Anregungen und bereichern die Sätze.
Du magst meine Überlegung zu der Frage hören?
Ich glaube, es ist wunderbar, wenn es uns gut geht und es darf volle Pulle gut gehen. Würde ein zu gut gehen bedeuten, nicht achtsam zu sein und das, was du oben beschrieben hast, fände ich das keine gute Haltung. Ich hoffe, dass „gut gehen“ Dankbarkeit wachsen lässt. Den anderen nicht vergessen. Darum wissen, wenn es uns gut geht. Wenn ich es so verstehe, gibt es kein „zu gut“ gehen.
Auch bei uns um den Tisch tauchten verschiedene Sichtweisen zu der Frage auf. Spannend wie ich finde.
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:)
Dankbarkeit ist mir sehr wichtig geworden.
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Ja, das verstehe ich und geht mir auch so. Wenn die Dankbarkeit fehlt, dann wird es gefährlich. Ich finde, wir sollten uns immer wieder einladen zur inneren Dankbarkeitssammlung.
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ZU gut? hm, tja, aber SO gut und das ist dann SO gut :-)
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Herrlicher Satz, Bruni!
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Ja, eindeutig ja!
Wenn es Menschen, die ich liebe, sehr viel schlechter geht als mir, und ich nichts daran ändern kann, dann denke ich jedenfalls, dass es mir zu gut geht! Ob das real dann so ist, ist in dem Fall egal.
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Schade, dass es dann nicht geht, Teile vom eigenen „Gut-gehen“ abzupflücken und abzugeben.
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Das ist jeder sein eigene Interpretation ob das so ist! Ich finde nicht.
Und tolles Bild, am Strand…. dorthin gehen wir gleich.
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Ja es gibt viele Antworten, die alle stimmen. Oh, wie schön, dann genießt den Strand und das Wasser und „lasst es euch gut gehen!“
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“ … du meinst es viel zu gut mit mir. Womit habe ich das nur verdient.“ wird oft gesagt
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„Wir dürfen annehmen.“
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Gehts dem Esel zu gut…..geht er aufs Eis, also immer schön aufpassen….lg
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So eine Rutschpartie kann lustig sein, doch auch gebrochene Hufen wecken… also lieber rutschen auf den Weiden…
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Klar kann: mir geht’s jedenfalls grade zu gut, um wahr zu sein. ich glaub’s einfach nicht, wie gut mir das geht.
Lassen wir’s uns doch gut gehen, um dem „zu schlecht“ ein Schnippchen zu schlagen!
Abendliche Zugutgeh-Grüße von
Michael
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Ein gutes zu gut. Ich bin auch für Schnippchen schlagen, so. Noch-Morgen-Grüße zu dir, Marion
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Nein!
… und wenn – kann (und soll) man immer noch was abgeben.
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Abgeben ist gut, beflügelt sogar noch das eigene gut gehen.
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… dem Esel, so sagt man, aber dann geht er aufs Eis … :)
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Ich kannte dieses Sprichwort nicht, die Eifelprinzessin sprach auch davon. Fazit: Bloggen bildet : )
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Das ist tatsächlich mal eine Frage, die mich aus dem Antwortzentrum wirft… ich kann sie schlicht nicht beantworten, weil es so endlos viele Perspektiven gibt und alles so relativ ist…
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„Aus dem Antwortzentrum werfen“, gefällt mir, wie du das beschreibst.
Ja, da gibt es viele Perspektiven und kein Richtig und Falsch und viele Sichtweisen und Deutungen, spannend…
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Ja, so ist es wohl… :-)
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