34 Gedanken zu „26. Dezember

  1. Zu gut im landläufigen Sinne bezeichnet Übermut, nachlassende Achtsamkeit, mangelnde Wertschätzung. So gesehen kann es mir durchaus „zu gut“ gehen. Ausschläge nach oben haben ebenso das Potential, mich aus der Mitte zu bringen wie die in der Gegenrichtung.

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      • Zu gut beschreibt auch eine Gewöhnung an glückliche Fügung und das daraus resultierende als-selbstverständlich-voraussetzen dieser Zustände. Dreht sich dann der Wind, ist das Entsetzen meist um so größer.

        Dein Konzept dieses Blogs hier finde ich ,mal ganz offen gesagt, sehr trickreich :) Du wirfst einen Satz in den Raum, dessen Kontext sich nur auf Nachfrage erschließt. Selbst gibst Du nur eher selten deine Haltung zu Thema preis, bekommst dafür jede Menge Anregung :)

        Also, liebe Marion, kann es dir zu gut</i< gehen ;) ?

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        • Naja, Tricks möchte ich gar nicht anwenden hier : ), ich möchte sie sammeln, die Sätze, die ich höre. Finde sie aufhebenswert.
          Das stimmt, den Zusammenhang erzähle ich meist nicht. Ich kann den Kontext gerne erzählen. Ich habe ein zauberhaftes Buch geschenkt bekommen, in dem Fragen stehen. Eine Frage lautete, warum Leute sagen, es gehe uns zu gut, wenn wir toben.
          Es wurde überlegt, kann es das geben, ein zu gut gehen. Eine weitere Frage im Buch zielte darauf.
          Das ganze Buch ist voller Fragen, die zu subjektiven Antworten und Überlegungen einladen.
          Eure Antworten schenken Anregungen und bereichern die Sätze.
          Du magst meine Überlegung zu der Frage hören?
          Ich glaube, es ist wunderbar, wenn es uns gut geht und es darf volle Pulle gut gehen. Würde ein zu gut gehen bedeuten, nicht achtsam zu sein und das, was du oben beschrieben hast, fände ich das keine gute Haltung. Ich hoffe, dass „gut gehen“ Dankbarkeit wachsen lässt. Den anderen nicht vergessen. Darum wissen, wenn es uns gut geht. Wenn ich es so verstehe, gibt es kein „zu gut“ gehen.
          Auch bei uns um den Tisch tauchten verschiedene Sichtweisen zu der Frage auf. Spannend wie ich finde.

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  2. Ja, eindeutig ja!
    Wenn es Menschen, die ich liebe, sehr viel schlechter geht als mir, und ich nichts daran ändern kann, dann denke ich jedenfalls, dass es mir zu gut geht! Ob das real dann so ist, ist in dem Fall egal.

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  3. Das ist tatsächlich mal eine Frage, die mich aus dem Antwortzentrum wirft… ich kann sie schlicht nicht beantworten, weil es so endlos viele Perspektiven gibt und alles so relativ ist…

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