Zitat

20. November

„So gestalten Poeten ihre Gedichte, sie lassen sich vom Leben animieren, vom Lachen, vom Weinen, von Schicksalen, die aus dem analogen Leben kommen, unser Leben ist nicht glattgebügelt aus irgendeiner Konservenbüchse.“

Goethe

34 Gedanken zu „20. November

  1. nein, glattgebügelt ist es sicherlich nicht und das ist auch gut so, sonst wäre es viel zu langweilig *g*
    Ein echter Poet greift alle Probleme auf und beschönigt sie nicht, doch manchmal läßt er im Dunkel, was behutsam behandelt werden sollte – seiner Meinung nach – aber er nennt auch Probleme beim Namen, wenn sie seine Seele berühren… jeder auf seine eigene Art.
    Und manches läßt sich nicht einfach in Worte packen…

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  2. Nein, es ist wahrlich keine Konservenbüchse aus der wir leben. Schon gar nicht mit immer gleichem Inhalt oder gleicher Qualität. Alles was dauerhaft gleichförmig ist wird uninteressant für uns (dem Empfinden können wir uns gar nicht entziehen, unsere Zellen auch nicht, die erneuern sich schließlich auch permanent ;-) ). Wir streben immer nach Neuem und anderen Impulsen um uns weiterzuentwickeln. Das ist zugleich beste Poetennahrung!

    Liebe Grüße,
    Silbia

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  3. …“Ich sei gewährt`mir die Bitte in eurem Bunde der Dritte.“
    Wer mag das sein? Ich stell hier ein paar Verslein rein:

    Das Fräulein stand am Meere
    Und seufte lang und bang,
    es rührte sie so sehre
    Der Sonnenuntergang.

    Mein Fräulein! seyn sie munter
    Das ist ein altes Stück;
    Hier vorne geht sie unter
    Und kehrt von hinten zurück.
    1797 – 1856

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