34 Gedanken zu „20. November

  1. nein, glattgebügelt ist es sicherlich nicht und das ist auch gut so, sonst wäre es viel zu langweilig *g*
    Ein echter Poet greift alle Probleme auf und beschönigt sie nicht, doch manchmal läßt er im Dunkel, was behutsam behandelt werden sollte – seiner Meinung nach – aber er nennt auch Probleme beim Namen, wenn sie seine Seele berühren… jeder auf seine eigene Art.
    Und manches läßt sich nicht einfach in Worte packen…

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  2. das ist das Los der Poeten, alles zu erspüren und in Worte zu fassen und dann plötzlich zu merken, dass für das eine und andere die Worte nicht reichen, es sei denn man hiesse Rilke ;)

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  3. oh, ein wunderbares zitat und tolles bild dazu!
    JA kann ich dazu nur sagen :)
    jedes gedicht wird aus dem leben geboren und manchmal kann es gelingen, dem leser neue blickwinkel zu eröffnen.
    ganz liebe grüße!

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  4. Nein, es ist wahrlich keine Konservenbüchse aus der wir leben. Schon gar nicht mit immer gleichem Inhalt oder gleicher Qualität. Alles was dauerhaft gleichförmig ist wird uninteressant für uns (dem Empfinden können wir uns gar nicht entziehen, unsere Zellen auch nicht, die erneuern sich schließlich auch permanent ;-) ). Wir streben immer nach Neuem und anderen Impulsen um uns weiterzuentwickeln. Das ist zugleich beste Poetennahrung!

    Liebe Grüße,
    Silbia

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      • Oh ja, du ahnst nicht wie wahr das ist. Nach über einem Jahr mit Magen- und Darmproblemen weiß ich, was es zu „verdauen“ gilt und das alles Leben um mich herum eine „Kost“ ist, die ich zu mir nehme.

        Liebe Grüße,
        Silbia

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        • Die Doppeldeutigkeit der Worte zeigen es, das Leben ist ein Kost, die wir aufnehmen. Da hast du einiges mitgemacht und ich wünsche dir genau die Nahrung und die Portionen, die gut tun.

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          • Danke dir, es ist noch immer nicht vorbei. Es gilt zu erkennen, dass mittlerweile alles schwer verträglich geworden ist. Ich dachte stark genug zu sein, um permanent mit Kranken zu arbeiten. Habe aber als Hochsensible nicht bedacht, dass es dazu ein gutes Gegengewicht braucht, was ich aber im realen Leben nicht habe.
            So hole ich mir virtuell hier und dort eine Prise… :-)

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  5. …“Ich sei gewährt`mir die Bitte in eurem Bunde der Dritte.“
    Wer mag das sein? Ich stell hier ein paar Verslein rein:

    Das Fräulein stand am Meere
    Und seufte lang und bang,
    es rührte sie so sehre
    Der Sonnenuntergang.

    Mein Fräulein! seyn sie munter
    Das ist ein altes Stück;
    Hier vorne geht sie unter
    Und kehrt von hinten zurück.
    1797 – 1856

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    • Welch feinsinniger Kommentar. Seh ich da den Heine hinter den Worten schimmern, fein eingeleitet mit einem Zitat eines bekannten Poeten, der auf dem Foto zu finden ist.

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  6. Schnuckelig. Komme gerade vom Gedichtabend und werfe noch die Namen Bachmann, Wondraschek, Lindemann, Kästner, Kaleko und unbedingt Strittmatter in den Freiraum.

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  7. … und nur zu oft sind es die kleinsten momente, die dann enorme bedeutung bekommen und so inspirierend wirken. man braucht nur beobachtungsgabe und empfindsamkeit.

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