32 Gedanken zu „29. September

  1. Das ist guuut!
    Manchmal gehe ich absichtlich über einen Rasen, weil ich es nicht einsehe, daß er nur zum Ansehen gedacht sein könnte…außerdem will ich ihn unter meinen Füßen spüren…

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    • Finde ich gut von dir.
      Ich erinnere mich an den Sommer in Verona und eine Rasenfläche im Stadtzentrum. Immer wieder pausierten Menschen dort und immer wieder wurden sie vin der Cabinieri aufgefordert, die Rasenfläche zu verlassen. Fünf Minuten war der Rasen unbewohnt, dann kamen neue Menschen, die nach fünf Minuten wieder verscheucht wurden. Ein Schauspiel, das mich fragen ließ, warum es nicht erlaubt sein soll, diesen Rasen zu nutzen, zu dem, wozu er einlädt.

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  2. Herrlich, da fängt sofort die Phantasie an zu blühen: Bitte gehen Sie durch meinen Vorgarten, das ist der kürzere Weg, oder auch durchs Haus, das ist noch kürzer, und bitte keine Hemmungen bei Regenschlammwetter, unsere Teppiche sind robust! Und wenn Sie Herrn Hund sehen, er mag Kekse! auf dem Küchentisch stehen welche!
    Ich hör‘ ja schon auf ….

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  3. Über die Erde

    Über die Erde sollst du barfuß gehen.
    Zieh die Schuhe aus,
    Schuhe machen dich blind.
    Du kannst doch den Weg
    mit den Zehen sehen,
    das Wasser
    und den Wind.

    Sollst mit deinen Sohlen
    die Steine berühren,
    mit ganz nackter Haut.
    dann wirst du bald spüren,
    dass dir die Erde vertraut.

    Spür das nasse Gras
    unter den Füßen
    und den Staub.
    Lass dir vom Moos
    die Sohlen streicheln und küssen
    und fühl
    das Knistern im Laub.

    Steig hinein,
    steig hinein in den Bach
    und lauf aufwärts
    dem Wasser entgegen.
    Halt dein Gesicht
    unter den Wasserfall.
    Und dann sollst du dich
    in die Sonne legen.

    Leg deine Wange auf die Erde,
    riech ihren Duft und spür,
    wie aufsteigt aus ihr
    eine ganz große Ruh.
    Und dann ist die Erde
    ganz nah bei dir,
    und du weißt:
    Du bist ein Teil von allem
    und gehörst dazu.

    Martin Auer

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    • Liebe Gilla, ich danke dir für diese Zeilen, die du hier teilst.
      Diesen Text hast du mir vor mal geschenkt, den habe ich damals schon gemocht. Nun freue ich mich, ihn auch hier zu lesen. Danke! Sehr schön.

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  4. Guerilla-Tip: Kleine Schildchen in öffentlichen Parkanlagen aufstellen: „Rasen betreten erbeten!“…
    (Sie verraten aber nicht, woher Sie diesen Tip haben, liebe Frau Maribey, sonst gehts mir hier an den Kragen!)
    Herzliche Feierabendgrüße, stets die Ihre.

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    • Gemacht, „er“ hat einfach dein Layout und die Zeilenumbrüche nicht übernommen. Ich konnte es richtig lesen, doch hier in den Kommentaren tanzten die Zeilen munter rum. Wobei wir ja nichts gegen tanzen haben… ;-)

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  5. Beschwingt betreten wir ihren Rasen und
    folgen nun munter den Spuren,
    die an 365 zauberhafte Orte führen.
    Dankend, auch für die Spuren,
    die Sie im heimischen Garten hinterließ.
    Barfüßig
    Liebe Grüße,
    Rohva und Vogel :-)

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