Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Das denke ich auch häufig, diese ganzen Geschichten, die Häuser zu erzählen haben, die in ihnen wohnen und manchmal schon von außen zu sprechen scheinen. Und erste drinnen erst recht, wo kommt die Kerbe im Holzboden her, wer malte die Bilder, die dort hängen, wer sind die Menschen auf den schwarz-weiß Fotografien, wer sammelte die Gedichtbände und wem wurde abends vorm Kaminfeuer vorgelesen, wer hatte hier seine Lieblingsecke und wieviele Menschen feierten an dieser langen Tafel und und und…
Und deshalb war es nicht gut, dass es keine schalldichten Fenster und Wände hatte, denn das Haus, von dem hier die Rede ist, quasselte und redete, dies und das, Tag und Nacht. Und die anderen Häuser allumher fanden keinen Schlaf und bekamen Migräne; manche sogar nahmen daraufhin ihre Bewohner, samt Einbauschränken und Stereoanlagen und verließen den Ort, wo jenes Haus so viel zu erzählen hatte und noch erzählt und noch und noch und noch……
Ich laufe hier in meiner Heimatstadt auch immer an einem – seit vielen Jahren leerstehenden – Haus vorbei, welches geradezu Geschichte atmet. Ich habe den Zwang, darüber in absehbarer Zeit etwas zu schreiben.
Komm‘ ich zu spät? Ich liebe Geschichten, die von Häusern erzählt werden! Ich setz‘ mich mal da in einen der Liegestühle, vielleicht erzählt es noch was …..
Nicht zu lange mit dem Interview des Hauses und dem Geschichtenaufschreiben warten! e Ich habe schon mal eine Häusergeschichte gelesen, da hat sich ein Haus selbst auf den Weg gemacht und hat sich einem Zirkus angeschlossen. (Ein Haus zieht aus, Kinderbuch) Es wollte „atmen“ und nicht zwischen den Hochhäusern ersticken.
Feiner Tipp, liebe Gilla, hört sich gut an, das Bilderbuch. Häuser sollten atmen können, finde ich.
Dieses hat viel Raum zum Atmen, es ist umgeben von Weite und nochmal Weite und wieder Weite.
hoffentlich habt Ihr genau hingehört, denn ich glaube, es erzählt schon
Lächelnde Grüße von Bruni
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Es hatte viel zu erzählen, in jedem Winkel und Eckchen lagen Geschichten versteckt…
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oh ja, DAS glaube ich gerne!
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ganz deutlich zu hören und zu sehen….es stöhnt und ächzt ob der Dinge, die in ihm schon geschehen sind ;)
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Und es war ein gutes Stöhnen und Ächzen, ihm geschehen gute Dinge. :-)
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häuser können wahnsinnig viel erzählen :)
(und dieses bestimmt!)
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Das denke ich auch häufig, diese ganzen Geschichten, die Häuser zu erzählen haben, die in ihnen wohnen und manchmal schon von außen zu sprechen scheinen. Und erste drinnen erst recht, wo kommt die Kerbe im Holzboden her, wer malte die Bilder, die dort hängen, wer sind die Menschen auf den schwarz-weiß Fotografien, wer sammelte die Gedichtbände und wem wurde abends vorm Kaminfeuer vorgelesen, wer hatte hier seine Lieblingsecke und wieviele Menschen feierten an dieser langen Tafel und und und…
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Und deshalb war es nicht gut, dass es keine schalldichten Fenster und Wände hatte, denn das Haus, von dem hier die Rede ist, quasselte und redete, dies und das, Tag und Nacht. Und die anderen Häuser allumher fanden keinen Schlaf und bekamen Migräne; manche sogar nahmen daraufhin ihre Bewohner, samt Einbauschränken und Stereoanlagen und verließen den Ort, wo jenes Haus so viel zu erzählen hatte und noch erzählt und noch und noch und noch……
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Vielleicht liegt es deshalb schön einsam auf einer einladenden Insel …
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Es scheint, es schreit nach etwas Pflege.
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Es muss immer gepflegt werden, wie so vieles im Leben und zum Glück wird es von Menschen umhegt, die es immer wieder pflegen.
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Ich laufe hier in meiner Heimatstadt auch immer an einem – seit vielen Jahren leerstehenden – Haus vorbei, welches geradezu Geschichte atmet. Ich habe den Zwang, darüber in absehbarer Zeit etwas zu schreiben.
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Das ist ein guter Zwang, Tristan, „Geschichte atmet“, das ist schön gesagt.
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Die Aufladung kommt bestimmt durch die pyramiden-form des Daches ;-)
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Da wollen die Geschichten in die Weite geflüstert werden… durch das Reetdach durch zu den Wolken…
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Komm‘ ich zu spät? Ich liebe Geschichten, die von Häusern erzählt werden! Ich setz‘ mich mal da in einen der Liegestühle, vielleicht erzählt es noch was …..
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Das trägt so viele Geschichten in sich, da kommen noch viele. Also, nimm Platz, ich setz mich auf den anderen Liegestuhl und dann hören wir… okay?
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Mit dem größten Vergnügen, Häusernzuhören in Gesellschaft macht natürlich noch viel mehr Spaß!
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Gott sei dank Dank! Ich bin nicht verrückt. Ihr hört es also auch alle!?
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Lach, ja, alle, merkst du.
Vielleicht ist das genau die Prise gesunder Verrücktheit, die es braucht, um den Häusern zuzuhören ;-)
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Nicht zu lange mit dem Interview des Hauses und dem Geschichtenaufschreiben warten! e Ich habe schon mal eine Häusergeschichte gelesen, da hat sich ein Haus selbst auf den Weg gemacht und hat sich einem Zirkus angeschlossen. (Ein Haus zieht aus, Kinderbuch) Es wollte „atmen“ und nicht zwischen den Hochhäusern ersticken.
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Feiner Tipp, liebe Gilla, hört sich gut an, das Bilderbuch. Häuser sollten atmen können, finde ich.
Dieses hat viel Raum zum Atmen, es ist umgeben von Weite und nochmal Weite und wieder Weite.
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