Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Das ist wirklich ein beeindruckendes Foto. Irgendwie wirkt es auf mich bedrohlich. Ich würde es „Die Ruhe vor dem Sturm“ nennen. Ist es eine Morgen- oder eine Abendstimmung? Und wo hast du es aufgenommen?
Interessant dich und euch zu lesen und was das Foto und die Worte auslösen. Ich erzähle weiter unten bei Michael, wie der Satz zustande kam, wenn du magst, kannst du nachlesen.
Beeindruckend das Bild und der Satz. Auch wenn mir dessen Bezüge nicht klar werden wollen, geht eine elementare Kraft von ihm aus. Falls du den Zusammenhang erklären kannst, ich wäre gespannt.
Gerne erzähle ich die Geschichte hinter dem Satz. Ich war gestern mit lieben Menschen zusammen, es war ein wunderbares Feiern und Zusammensein. Neben vielen anderen tollen Erlebnissen, habe ich die Gruppe zu einem Schreibspiel eingeladen. Jeder schrieb zuerst auf einem Zettel seine Assoziationen zu dem Wort „Freundschaft“. Die ausgefüllten Blätter wurden auf dem Tisch gelegt und jeder nahm nun das Blatt eines anderen.
Das war dann das Ausgangsmaterial für das weitere Schreiben. Jeder schrieb eine Zeile, in der ein Wort aus dem ersten Blatt vorkam. Dann wurde das Blatt weitergereicht und die nächste Zeile wurde gefüllt, wieder mit einem (anderen) Wort des ausgefüllten Zettels.
Bei jeder Zeile wurde nach diesem Motto verfahren. Somit entsteht ein gemeinsames Gedicht bzw. viele Gedichte, an dem jeder mitgewirkt hat.
Die haben wir dann vorgelesen und das obige ist ein Satz aus einem der Gedichte, die vorgelesen wurden.
Verständlich? Im Grunde sind die obigen Zeilen also aus verschiedenen Federn geflossen.
Dieses Schreibspiel wurde von der literarischen Künstlergruppe OULIPO erfunden.
Sehr spannend, was ihr dazu schreibt, finde ich.
ein satz, der hintergründig wirkt, nicht direkt, genau so wie das foto (toll!)
vertrauen gewinnen, und dann haben, in jemanden, durch jemanden, ruhe finden. schön! :)
Ein Bild aus dem kommenden Abend, nehme ich an, liebe Marion, aber den Satz verstehe ich nicht ganz.
…uns fehlt keine Ausdauer… macht mir Probleme dabei.
Ich glaube auch, dazu sollte man mehr wissen, die Situation kennen, in der dieser Satz entstanden ist.
Liebe Bruni, lies mal bei Michael oben, da habe ich die Geschichte hinter dem Satz erzählt oder versucht zu erklären. Es war also kein Satz, der bei der Kasse am Supermarkt entstanden ist, schon eine „besondere“ Situation. Wobei auch das in der Warteschlange an der Kasse stehen mitunter eine besondere Situation sein kann.
Ich danke dir. Manchmal ist der Fotoapparat gleichzeitig mit dem richtigen Licht oder einer Bewegung da. Und erst all die inneren Bilder, die wir sammeln… Liebe Grüße zur guten Stube, Marion
Wow! Mich hat der Satz gleich gefesselt. Ich finde, es gibt viel Raum für eigene Interpretationen, denn so richtig einen konkreten Anlass gibt es für diese Worte ja nicht. Schön! Das gibt mir meist mehr als fertige Texte, bei denen Man einen Hintergrund erkennen soll. Eine prima Idee, und ich kombination mit dem Foto echt passend.
Ich freue mich, wenn der Satz dich angesprochen hat. Ich finde mit dir, dass er viel Raum für Interpretation lässt. Manche Sätze möchten viel freien Raum haben…
Das ist wirklich ein beeindruckendes Foto. Irgendwie wirkt es auf mich bedrohlich. Ich würde es „Die Ruhe vor dem Sturm“ nennen. Ist es eine Morgen- oder eine Abendstimmung? Und wo hast du es aufgenommen?
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Eine Abendstimmung, gestern Abend auf der Fähre, auf dem Weg nach Texel.
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Klingt ein wenig nach mangelndem Selbstwertgefühl oder Vertrauen.
Sehr schönes stimmungsvolles Foto.
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Interessant dich und euch zu lesen und was das Foto und die Worte auslösen. Ich erzähle weiter unten bei Michael, wie der Satz zustande kam, wenn du magst, kannst du nachlesen.
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Beeindruckend das Bild und der Satz. Auch wenn mir dessen Bezüge nicht klar werden wollen, geht eine elementare Kraft von ihm aus. Falls du den Zusammenhang erklären kannst, ich wäre gespannt.
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Gerne erzähle ich die Geschichte hinter dem Satz. Ich war gestern mit lieben Menschen zusammen, es war ein wunderbares Feiern und Zusammensein. Neben vielen anderen tollen Erlebnissen, habe ich die Gruppe zu einem Schreibspiel eingeladen. Jeder schrieb zuerst auf einem Zettel seine Assoziationen zu dem Wort „Freundschaft“. Die ausgefüllten Blätter wurden auf dem Tisch gelegt und jeder nahm nun das Blatt eines anderen.
Das war dann das Ausgangsmaterial für das weitere Schreiben. Jeder schrieb eine Zeile, in der ein Wort aus dem ersten Blatt vorkam. Dann wurde das Blatt weitergereicht und die nächste Zeile wurde gefüllt, wieder mit einem (anderen) Wort des ausgefüllten Zettels.
Bei jeder Zeile wurde nach diesem Motto verfahren. Somit entsteht ein gemeinsames Gedicht bzw. viele Gedichte, an dem jeder mitgewirkt hat.
Die haben wir dann vorgelesen und das obige ist ein Satz aus einem der Gedichte, die vorgelesen wurden.
Verständlich? Im Grunde sind die obigen Zeilen also aus verschiedenen Federn geflossen.
Dieses Schreibspiel wurde von der literarischen Künstlergruppe OULIPO erfunden.
Sehr spannend, was ihr dazu schreibt, finde ich.
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ein satz, der hintergründig wirkt, nicht direkt, genau so wie das foto (toll!)
vertrauen gewinnen, und dann haben, in jemanden, durch jemanden, ruhe finden. schön! :)
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Das schön werfe ich dir auch zu, denn ich mag deine Gedanken dazu.
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Ein Bild aus dem kommenden Abend, nehme ich an, liebe Marion, aber den Satz verstehe ich nicht ganz.
…uns fehlt keine Ausdauer… macht mir Probleme dabei.
Ich glaube auch, dazu sollte man mehr wissen, die Situation kennen, in der dieser Satz entstanden ist.
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Liebe Bruni, lies mal bei Michael oben, da habe ich die Geschichte hinter dem Satz erzählt oder versucht zu erklären. Es war also kein Satz, der bei der Kasse am Supermarkt entstanden ist, schon eine „besondere“ Situation. Wobei auch das in der Warteschlange an der Kasse stehen mitunter eine besondere Situation sein kann.
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Vertrauen, dass wir geschützt sind, egal was kommen mag….ein schlimmes Unwetter z.b.
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Das ist ein gutes Vertrauen und gut, wenn wir es in uns tragen können.
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Ja, der, der das Urvertrauen hat, der kann glücklich sein.
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Ein wirklich sehr schönes Bild. So ein Glück im richtigen Moment auf den Knopf drücken zu können.
LG, Katrin
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Ich danke dir. Manchmal ist der Fotoapparat gleichzeitig mit dem richtigen Licht oder einer Bewegung da. Und erst all die inneren Bilder, die wir sammeln… Liebe Grüße zur guten Stube, Marion
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Wow! Mich hat der Satz gleich gefesselt. Ich finde, es gibt viel Raum für eigene Interpretationen, denn so richtig einen konkreten Anlass gibt es für diese Worte ja nicht. Schön! Das gibt mir meist mehr als fertige Texte, bei denen Man einen Hintergrund erkennen soll. Eine prima Idee, und ich kombination mit dem Foto echt passend.
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Lieben Dank dir, ich freue mich, wenn es dich anspricht!
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Pingback: “Durch deine Augen zu sehen gibt mir Ruhe, habe Vertrauen, uns fehlt keine Ausdauer.” | Judith
Ich freue mich, wenn der Satz dich angesprochen hat. Ich finde mit dir, dass er viel Raum für Interpretation lässt. Manche Sätze möchten viel freien Raum haben…
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