19 Gedanken zu „5. September

  1. Das ist wirklich ein beeindruckendes Foto. Irgendwie wirkt es auf mich bedrohlich. Ich würde es „Die Ruhe vor dem Sturm“ nennen. Ist es eine Morgen- oder eine Abendstimmung? Und wo hast du es aufgenommen?

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    • Gerne erzähle ich die Geschichte hinter dem Satz. Ich war gestern mit lieben Menschen zusammen, es war ein wunderbares Feiern und Zusammensein. Neben vielen anderen tollen Erlebnissen, habe ich die Gruppe zu einem Schreibspiel eingeladen. Jeder schrieb zuerst auf einem Zettel seine Assoziationen zu dem Wort „Freundschaft“. Die ausgefüllten Blätter wurden auf dem Tisch gelegt und jeder nahm nun das Blatt eines anderen.
      Das war dann das Ausgangsmaterial für das weitere Schreiben. Jeder schrieb eine Zeile, in der ein Wort aus dem ersten Blatt vorkam. Dann wurde das Blatt weitergereicht und die nächste Zeile wurde gefüllt, wieder mit einem (anderen) Wort des ausgefüllten Zettels.
      Bei jeder Zeile wurde nach diesem Motto verfahren. Somit entsteht ein gemeinsames Gedicht bzw. viele Gedichte, an dem jeder mitgewirkt hat.
      Die haben wir dann vorgelesen und das obige ist ein Satz aus einem der Gedichte, die vorgelesen wurden.
      Verständlich? Im Grunde sind die obigen Zeilen also aus verschiedenen Federn geflossen.
      Dieses Schreibspiel wurde von der literarischen Künstlergruppe OULIPO erfunden.
      Sehr spannend, was ihr dazu schreibt, finde ich.

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  2. Ein Bild aus dem kommenden Abend, nehme ich an, liebe Marion, aber den Satz verstehe ich nicht ganz.
    …uns fehlt keine Ausdauer… macht mir Probleme dabei.
    Ich glaube auch, dazu sollte man mehr wissen, die Situation kennen, in der dieser Satz entstanden ist.

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    • Liebe Bruni, lies mal bei Michael oben, da habe ich die Geschichte hinter dem Satz erzählt oder versucht zu erklären. Es war also kein Satz, der bei der Kasse am Supermarkt entstanden ist, schon eine „besondere“ Situation. Wobei auch das in der Warteschlange an der Kasse stehen mitunter eine besondere Situation sein kann.

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    • Ich danke dir. Manchmal ist der Fotoapparat gleichzeitig mit dem richtigen Licht oder einer Bewegung da. Und erst all die inneren Bilder, die wir sammeln… Liebe Grüße zur guten Stube, Marion

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  3. Wow! Mich hat der Satz gleich gefesselt. Ich finde, es gibt viel Raum für eigene Interpretationen, denn so richtig einen konkreten Anlass gibt es für diese Worte ja nicht. Schön! Das gibt mir meist mehr als fertige Texte, bei denen Man einen Hintergrund erkennen soll. Eine prima Idee, und ich kombination mit dem Foto echt passend.

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  4. Pingback: “Durch deine Augen zu sehen gibt mir Ruhe, habe Vertrauen, uns fehlt keine Ausdauer.” | Judith

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