Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Stell dir mal vor, das Meer hätte alle Sandburgen, die je gebaut wurden, stehen gelassen. Wir hätten keinen Platz mehr, neue zu bauen und am Strand zu wandern. Insofern macht das Meer – trotz allem „soifz“ – Gutes.
Es sehen, kurz traurig sein, wieder von vorne anfangen mit neuem Schwung, der einen unergründlicherweise immer wieder befallen kann. Das trainiert für das Erwachsensein…mit seinen unzähligen weg geschwemmten Dingen, Gelegenheiten, Menschen…
Und das eine ohne das andere nicht möglich.
Ich hörte diesen Satz gestern bei einer wunderbaren Veranstaltung des Rezitators und Musikers Oliver Steller. Bevor er Marie Luise Kaschnitz Gedicht „Am Strande“ vertonte, sagte er den obigen Satz.
Danke für den Link. Es war wirklich großartig, Worte von Heine, Rilke, Mascha Kaleko, Erich Fried und so vielen anderen Lyriker mit zauberhaften Tönen begleitet zu hören, dieses bewegte Zuhören im Raum, sehr lohnend und klingt heute noch nach.
Und das ist auch gut so – denn es lehrt, dass Ewigkeit keine Voraussetzung für Hingabe, Leidenschaft und Einsatz ist. Kennst du die großartige Landschaftskunst von Andy Goldsworthy? Viele seiner Werke sind Gebilde von äußerster Flüchtigkeit.
Sehr schöne Gedanken, liebe Maren und danke für diesen tollen Hinweis auf Andy Goldsworthy! Er erinnert mich an den Künstler Nils Udo, der eine ähnliche Kunst betreibt. Ich habe ihn mal in Aachen erlebt und fand seine Kunst sehr beeindruckend.
Oh, wunderbar! Nils Udo kannte wiederum ich noch nicht. Da werfe ich doch mal mehr als nur ein paar flüchtige Blicke. ;-) Dir einen schönen Sonntagabend!
auf/aus Sand gebaut,
hat nicht Bestand,
vergeht im Nu,
das Meer hat Ruh :-)
Ja, so ist es, flüchtige Kunst, für den Moment geschaffen, und doch sooooo schön
und unverdrossen wird neu gebaut. Eigentlich bewundernswert, wollen wir doch immer, daß alles haltbar ist,
was wir schaffen
Oliver Stellers Kinderlieder werde ich mir zulegen müssen. Vor allem die Spinne Martha ist zu schön :-)
*soifz* :-(
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Stell dir mal vor, das Meer hätte alle Sandburgen, die je gebaut wurden, stehen gelassen. Wir hätten keinen Platz mehr, neue zu bauen und am Strand zu wandern. Insofern macht das Meer – trotz allem „soifz“ – Gutes.
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*schluchz* :-(
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Kleiner Trost: sie baden gerne im Meer, die Sandkörner.
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Aaaaaahhhhh, danke! Jetzt geht’s mir schon wieder viel besser! :-)
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Puh… :-)
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Es sehen, kurz traurig sein, wieder von vorne anfangen mit neuem Schwung, der einen unergründlicherweise immer wieder befallen kann. Das trainiert für das Erwachsensein…mit seinen unzähligen weg geschwemmten Dingen, Gelegenheiten, Menschen…
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Eine gute Übung und wichtige Erfahrung. Gut, dass der Schwung und die Lust auf Sandburgen immer wieder neu geschenkt werden.
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Und das ist gut so :) Wir hätten sonst ja keinen Platz mehr, um neue zu bauen…
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Ja, der Gedanke tauchte eben auch bei mir auf. Wo sollten wir sonst unsere Füße hinsetzen und neue kreative Burgen entstehen lassen.
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Alles ist im Fluss – traurig und richtig und schön…
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Gut gesagt, liebe Birgit.
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Werden und Vergehen, so ist das. Schön und schrecklich. Und beruhigend. Oder?
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Und das eine ohne das andere nicht möglich.
Ich hörte diesen Satz gestern bei einer wunderbaren Veranstaltung des Rezitators und Musikers Oliver Steller. Bevor er Marie Luise Kaschnitz Gedicht „Am Strande“ vertonte, sagte er den obigen Satz.
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Klingt nach einer guten Werbung :-)
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Danke für den Link. Es war wirklich großartig, Worte von Heine, Rilke, Mascha Kaleko, Erich Fried und so vielen anderen Lyriker mit zauberhaften Tönen begleitet zu hören, dieses bewegte Zuhören im Raum, sehr lohnend und klingt heute noch nach.
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Ich habe eben auch erst gesehen, dass das Internet zu ihm einiges hergibt. Danke dir fürs Aufmerksam-Machen!
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Auf gute Sachen mache ich gerne aufmerksam :-)
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Und das ist auch gut so – denn es lehrt, dass Ewigkeit keine Voraussetzung für Hingabe, Leidenschaft und Einsatz ist. Kennst du die großartige Landschaftskunst von Andy Goldsworthy? Viele seiner Werke sind Gebilde von äußerster Flüchtigkeit.
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Sehr schöne Gedanken, liebe Maren und danke für diesen tollen Hinweis auf Andy Goldsworthy! Er erinnert mich an den Künstler Nils Udo, der eine ähnliche Kunst betreibt. Ich habe ihn mal in Aachen erlebt und fand seine Kunst sehr beeindruckend.
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Oh, wunderbar! Nils Udo kannte wiederum ich noch nicht. Da werfe ich doch mal mehr als nur ein paar flüchtige Blicke. ;-) Dir einen schönen Sonntagabend!
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auf/aus Sand gebaut,
hat nicht Bestand,
vergeht im Nu,
das Meer hat Ruh :-)
Ja, so ist es, flüchtige Kunst, für den Moment geschaffen, und doch sooooo schön
und unverdrossen wird neu gebaut. Eigentlich bewundernswert, wollen wir doch immer, daß alles haltbar ist,
was wir schaffen
Oliver Stellers Kinderlieder werde ich mir zulegen müssen. Vor allem die Spinne Martha ist zu schön :-)
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Danke für deine feinen Silben, liebe Bruni. Und die Spinne Martha ist legendär!
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