Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Mein Fahrrad möcht’ ich nicht vermissen,
Man sollt’ auf es ‘ne Flagge hissen.
Es fährt bei Tag, es fährt bei Nacht,
Es hat mir schon viel Spaß gebracht.
Das Ding mit seinen Gummireifen
Tut lautlos durchs Gelände streifen,
Ein Motorrad, was ist das schon,
Mein Fahrrad bringt mir Kondition.
Es hat drei Gänge, das genügt,
Es ist ein Ding, das niemals lügt,
Es hat ‘nen Sattel, ganz aus Leder,
So ein Fahrrad hat nicht jeder.
Mein gutes Stück ist dunkelgrün,
Es fährt problemlos nach Berlin,
Mein Rad, das hat ‘nen Dynamo,
Zur Not fährt’s auch bis Jericho.
Es hat zwei Bremsen und ‘ne Klingel,
Ja selbst der allergrößte Schlingel
Fährt munter, heiter und auch froh
Auf seinem kleinen Drahtvelo.
Auf diesem Teil sitzt man bequem,
Man radelt wirklich angenehm,
Durch Feld und Wiesen, Wald und Flur,
Ein jeder braucht das Fahrrad nur.
Ich trete kraftvoll ins Pedal,
Mein Fahrrad, das ist schon genial,
Man kennt’s auf jedem Kontinent,
Es ist ein Idealpatent.
Es fährt zu jeder Jahreszeit,
Sogar im Winter, wenn es schneit,
Und wenn es glatt ist, meine Lieben,
Dann kann man es zur Not auch schieben.
Ich liebe meine Fahrräder – und werde ihnen dieses tolle Gedicht rezitieren.
Ich danke Ihnen für die Präsentation, Herr Salva.
Morgendlichschneeverregnete Grüsse aus dem stillen Bembelland
Zwei mittlerweile ziemlich betagte Koga Miyatas, um genau zu sein. Eins für die schnelle Stadtraserei und mein geliebtes erstes Mountainbike. Umgebaut zum einem lebenslang haltbaren Tourenrad :-)
Eien sehr wohl gelungenes Foto, Frau Maribey!!!
Meiner Meinung nach sind Fahrräder die gelungensten Maschinen der Fortbewegung
Morgendlichschneeverregnete Grüsse aus dem stillen Bembelland
Dieses Lob aus ihrem Munde (oder ihren Fingern) freut mich sehr, lieber Herr Ärmel. Oh ja, der Meinung bin ich auch, die gelungenste Maschine der Fortbewegung.
Mittagliche Grüße aus dem Westen Deutschlands
Als die Kinder klein waren und ich alle meine Motorräder verkaufte und die Fahrräder kaufte fiel mir einst auf, dass sich alle menschlichen Beziehungsformen an einem Fahrrad darstellen liessen.
Wenn dann bis heute manchmal sehe, wie lieblos manche Menschen mit ihren Fahrrädern umgehen…
Ich gäb was drum, hätte ich das damals aufgeschrieben.
Bei Ihnen scheint es einiges im Doppelpack zu geben – Fahrräder, Kinder (wenn es denn zwei sind) und Motorräder, da waren es etwa auch zwei? Ein interessanter Gedanken, dass sich alle menschlichen Beziehungsformen an einem Fahrrad darstellen lassen.
Herr Ärmel, warum schreiben Sie es heute nicht noch auf? Ich vermute, es wäre sehr lesenswert!
Ich habe versucht, es aufzuschreiben; allein die damals gesehenen Bilder, ich sehe sie nicht mehr.
Zwei Räder, zwei Kinder. Das stimmt. Motorräder waren es zum Schluss einige mehr…
„Ich habe versucht, es aufzuschreiben; allein die damals gesehenen Bilder, ich sehe sie nicht mehr.“ Wenn ein Buch so beginnen würde, ich würde es sofort weiterlesen!
Jetzt, da Sie es so schreiben… ( und ich stelle meine Eitelkeit jetzt mal hinten an): ich würde so ein Buch auch weiterlesen…
Ich nehme jetzt eine Stulle mit fetten pommerschen Hausmacher Würsten zu mir, das bringt mich wunderschön zurück auf den Boden der Tatsachen :-)
Ihnen einen schönen Abend!
Nein, nein, legen Sie die Stulle weg, wenn sie dazu führt, dass der Boden kommt, lieber schreiben (und dabei oder davor oder danach Stulle) aber schreiben :-)
Zu spät, verehrte Frau Maribey – – die Hände sind entfettet, die Backentaschen wieder leer; der Schlund ist frei für goldgelbbesten Äppler.
Ihnen wünsche ich einen allerbesten Abend im Westen
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die entfetteten Hände früher oder später, morgen, übermorgen oder in einem Jahr, zum Stift greifen mögen und die Sätze weiterführen.
Herzliche Grüße in den Abend hinein!
Stimmt! Deshalb habe ich kein Auto mehr :)
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Klasse, ohne Auto!
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Geht prima! Ich vermisse es nicht :)
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Tatsächlich… :-) neuer Fahrradtag…. ;-)
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und das gleich international :-)
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Stand gerade auf dem Schlauch mit dem „international“… aber ja, natürlich… :-)
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Da lässt sich immer wieder runterhüpfen, vom Schlauch :-)
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Hab kein Fahrrad mehr, nur noch ein Standfahrrad :-(
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Oh… obschon du den Stau-Vorteil auch hast :-)
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Schönes Bild. Irgendwie sommerlich :-)
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Ich danke dir! So sommerlich wirkt hier der Herbst. :-)
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auf der Autobahn? *grübel* :-)
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Nein, nein, bezog sich auf Stadtverkehr, alles ungefährlich ;-)
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Klasse Foto – du hast prima die Bewegung eingefangen (bei fast 22 km/h)!!!!
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Oh, da liest jemand das Tacho, ja volle Fahrt durch den Wald! :-)
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ODE AN DAS FAHRRAD
Mein Fahrrad möcht’ ich nicht vermissen,
Man sollt’ auf es ‘ne Flagge hissen.
Es fährt bei Tag, es fährt bei Nacht,
Es hat mir schon viel Spaß gebracht.
Das Ding mit seinen Gummireifen
Tut lautlos durchs Gelände streifen,
Ein Motorrad, was ist das schon,
Mein Fahrrad bringt mir Kondition.
Es hat drei Gänge, das genügt,
Es ist ein Ding, das niemals lügt,
Es hat ‘nen Sattel, ganz aus Leder,
So ein Fahrrad hat nicht jeder.
Mein gutes Stück ist dunkelgrün,
Es fährt problemlos nach Berlin,
Mein Rad, das hat ‘nen Dynamo,
Zur Not fährt’s auch bis Jericho.
Es hat zwei Bremsen und ‘ne Klingel,
Ja selbst der allergrößte Schlingel
Fährt munter, heiter und auch froh
Auf seinem kleinen Drahtvelo.
Auf diesem Teil sitzt man bequem,
Man radelt wirklich angenehm,
Durch Feld und Wiesen, Wald und Flur,
Ein jeder braucht das Fahrrad nur.
Ich trete kraftvoll ins Pedal,
Mein Fahrrad, das ist schon genial,
Man kennt’s auf jedem Kontinent,
Es ist ein Idealpatent.
Es fährt zu jeder Jahreszeit,
Sogar im Winter, wenn es schneit,
Und wenn es glatt ist, meine Lieben,
Dann kann man es zur Not auch schieben.
(Von Johannes Fröhlich)
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Herr Fröhlich hier?
Ich sah ihn grade noch bei mir!
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Haha, genau, da ist er mal eben rübergehüpft, der Mann mit dem schönen Namen!
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schön!
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:)
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Lieber Salva, ein Wort oder ein Satz und du schaffst es, das richtige Gedicht hervorzuzaubern. Ich danke dir und dem Herrn Fröhlich!
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IHRE Sätze sind es, die finden Phantasie und Frohgemuth. :)
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Lieben Dank, werter Salva.
Bei und in euch finden die Sätze das, eine Riesenportion Phantagemuth und Frohsie. Mit war gerade so nach querschreiben.
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Und gut machen Sie das! :)
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Ich liebe meine Fahrräder – und werde ihnen dieses tolle Gedicht rezitieren.
Ich danke Ihnen für die Präsentation, Herr Salva.
Morgendlichschneeverregnete Grüsse aus dem stillen Bembelland
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Fahrräder? Sie haben gleich mehrere, lieber Herr Ärmel?
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Zwei mittlerweile ziemlich betagte Koga Miyatas, um genau zu sein. Eins für die schnelle Stadtraserei und mein geliebtes erstes Mountainbike. Umgebaut zum einem lebenslang haltbaren Tourenrad :-)
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Hört sich gut an. Soweit ich weiß aus den Niederlanden. In diesem Sinne Groeten uit bijna Nederland
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Damals ja, heute gehört diese Firma wohl einem anderen Eigentümer…
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Sie werden freuen sich. Und fahren. Im Schnee. Und anderswo. Treu. Und brav. Ohn‘ Murren. :)
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yep, aber nicht an den Staus auf Autobahnen, oder? (weil da „jedem“ steht…)
Liebe Morgengrüße
vom Lu
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Nein, du aufmerksamer Leser, hoffe ich zumindest, werde nochmal nachfragen ;-)
Dir auch liebe Grüße und hab einen schönen Tag!
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Auf Radwegen zu fahren, über Land, das ist was herrliches, aber in den Städten nicht…zu viele Autos und Fussgänger!
Herzliche Grüße vom Lu
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Ich kenne jemanden, der fährt mit seinem Rad an den Autos vorbei, wenn sie im Stadtstau stehen, und zeigt ihnen vergnügt eine „lange Nase“ :-)
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Ich wünsche ihm ein langes Leben!
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Lange Nase machen, langes Leben. Ich ihm auch. Er ist 76 und ein Vergnügen, ihm zuzuhören, wenn er davon berichtet.
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Das kann ich mir vorstellen :)
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Eien sehr wohl gelungenes Foto, Frau Maribey!!!
Meiner Meinung nach sind Fahrräder die gelungensten Maschinen der Fortbewegung
Morgendlichschneeverregnete Grüsse aus dem stillen Bembelland
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Dieses Lob aus ihrem Munde (oder ihren Fingern) freut mich sehr, lieber Herr Ärmel. Oh ja, der Meinung bin ich auch, die gelungenste Maschine der Fortbewegung.
Mittagliche Grüße aus dem Westen Deutschlands
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Als die Kinder klein waren und ich alle meine Motorräder verkaufte und die Fahrräder kaufte fiel mir einst auf, dass sich alle menschlichen Beziehungsformen an einem Fahrrad darstellen liessen.
Wenn dann bis heute manchmal sehe, wie lieblos manche Menschen mit ihren Fahrrädern umgehen…
Ich gäb was drum, hätte ich das damals aufgeschrieben.
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Bei Ihnen scheint es einiges im Doppelpack zu geben – Fahrräder, Kinder (wenn es denn zwei sind) und Motorräder, da waren es etwa auch zwei? Ein interessanter Gedanken, dass sich alle menschlichen Beziehungsformen an einem Fahrrad darstellen lassen.
Herr Ärmel, warum schreiben Sie es heute nicht noch auf? Ich vermute, es wäre sehr lesenswert!
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Ich habe versucht, es aufzuschreiben; allein die damals gesehenen Bilder, ich sehe sie nicht mehr.
Zwei Räder, zwei Kinder. Das stimmt. Motorräder waren es zum Schluss einige mehr…
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„Ich habe versucht, es aufzuschreiben; allein die damals gesehenen Bilder, ich sehe sie nicht mehr.“ Wenn ein Buch so beginnen würde, ich würde es sofort weiterlesen!
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Jetzt, da Sie es so schreiben… ( und ich stelle meine Eitelkeit jetzt mal hinten an): ich würde so ein Buch auch weiterlesen…
Ich nehme jetzt eine Stulle mit fetten pommerschen Hausmacher Würsten zu mir, das bringt mich wunderschön zurück auf den Boden der Tatsachen :-)
Ihnen einen schönen Abend!
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Nein, nein, legen Sie die Stulle weg, wenn sie dazu führt, dass der Boden kommt, lieber schreiben (und dabei oder davor oder danach Stulle) aber schreiben :-)
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:-)
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Zu spät, verehrte Frau Maribey – – die Hände sind entfettet, die Backentaschen wieder leer; der Schlund ist frei für goldgelbbesten Äppler.
Ihnen wünsche ich einen allerbesten Abend im Westen
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Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die entfetteten Hände früher oder später, morgen, übermorgen oder in einem Jahr, zum Stift greifen mögen und die Sätze weiterführen.
Herzliche Grüße in den Abend hinein!
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