Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
„Vor dem Anfang“ macht uns nervös, deshalb hätten wir da gern einen Knall, wie einen Startschuss, und dann rennen wir eben los und fragen nicht mehr nach dem „Vorher“. So hätte es gerne die Wissen-schaft.
Die Findefrage zeigt: es wird doch weitergefragt! Deswegen gibt es Philosophie, Poesie, Religion, Spiritualität, sie stellen weiter diese Frage vom Anfang. Erstmal kann man da nur ein Bild hinsetzen, ein Bild davon, einen Mythos. Der Urknall ist eins deser Bilder. Gott ist ein anderes. Alle Wege führen nach Rom. Romulus und Remus: der Anfangsmythos Roms. Die Fra
Ich finde den Vergleich mit dem Startschuss bei einem Rennen wundervoll, weswegen ich ihn gerne ein wenig ausweiten würde:
Wenn es ein Wettrennen gibt, dann gibt es einen Startschuss. Und wenn es einen Startschuss gibt, dann gab es auch den Moment davor – den Augenblick, wenn man nervös auf seinem Platz rumhüpft und an das denkt, was gleich kommt. War das Nicht-Universum also auch aufgeregt, weil es gleich zum Vorhanden-Universum werden durfte?
Cuervo
Und mal wieder komme ich in den Genuss, eure Antworten und Gedanken zu ‚Findefrage‘ (danke für diese Wortneuschöpfung, Michael) zu lesen. Die Antworten ebenso vielfältig wie ihr. Danke für euer Lesen und die bereichernden Worte!
Wenn es ein Russe gewesen ist, käme auch Wodka oder ein Bad in Eiswasser in Frage. Aber ein Universum, das ein Russe ist, würden die Amerikaner nicht zulassen.
keine fangfragen bitte. :-) also, das weiß ich nicht, weil ich nicht dabei war. aber wenn es die ewigkeit gibt und den urknall gibt, dann muss es auch den vorurknall geben und wenn es vor gibt, gibt es auch zurück. und wenn es vor und zurück gibt, gibt es eine zeitleiste. und wenn es eine … also JA. :-)
Diese Zeit- und Raumfragen zeigen immer wieder, wie begrenzt das menschliche Denken doch ist. Und dass wir immer auf alles eine Antwort haben wollen, was wir nicht verstehen.
Vermutlich erhalten wir gerne Antworten und meinen, sie zu brauchen. Vielleicht auch Begrifflichkeiten, und meinen, es zu greifen. Dabei geht es viel weiter, du hast recht, wir sind begrenzt in unserem Denken und in den Worten, es geht weiter, all das, wovon wir in besonderen Momenten nur den Hauch einer Ahnung spüren. Ich find`s wunderbar, dass wir nicht alles erklären können und Überlegende bleiben.
Der Hauch einer Ahnung, ein unerwarteter Blick hinter die Dinge, ein kurzes Leuchten und dann geht der Alltag weiter… Das sind schöne Gedanken, die nehme ich mit in die Nacht hinein.
Willkommen bei Findesatz, liebe december!
Wenn wir den Urknall als gegeben sehen, dann gab es 1/2 Minute vorher keine Zeit. Dann fing die Zeit erst damit an.
Genauso wie der Raum.
Vielleicht ist es aber nur unser begrenztes Denken und alles ist ganz anders. Und überhaupt… alle Fragen sind erlaubt. Auch die, die es scheinbar gar nicht geben kann.
Bestimmt Sex
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Das vorherige Universum.
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Wie lang ist in diesen Zeitspannen eine halbe Minute?
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Der Urknall war den Anfang von allem, alles andere ist wissenschaftlich bis heute nicht erwiesen ;-)
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„Vor dem Anfang“ macht uns nervös, deshalb hätten wir da gern einen Knall, wie einen Startschuss, und dann rennen wir eben los und fragen nicht mehr nach dem „Vorher“. So hätte es gerne die Wissen-schaft.
Die Findefrage zeigt: es wird doch weitergefragt! Deswegen gibt es Philosophie, Poesie, Religion, Spiritualität, sie stellen weiter diese Frage vom Anfang. Erstmal kann man da nur ein Bild hinsetzen, ein Bild davon, einen Mythos. Der Urknall ist eins deser Bilder. Gott ist ein anderes. Alle Wege führen nach Rom. Romulus und Remus: der Anfangsmythos Roms. Die Fra
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… ge hat uns schon immer beschäftigt.
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Ich finde den Vergleich mit dem Startschuss bei einem Rennen wundervoll, weswegen ich ihn gerne ein wenig ausweiten würde:
Wenn es ein Wettrennen gibt, dann gibt es einen Startschuss. Und wenn es einen Startschuss gibt, dann gab es auch den Moment davor – den Augenblick, wenn man nervös auf seinem Platz rumhüpft und an das denkt, was gleich kommt. War das Nicht-Universum also auch aufgeregt, weil es gleich zum Vorhanden-Universum werden durfte?
Cuervo
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Kaffee! Ohne knallt gar nichts.
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… das ist allerdings endlich mal eine Theorie, der ich mich bedingungslos anschließen kann. Die Kaffeetheorie nach Hund. Fetzt, ähh… knallt!
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Und mal wieder komme ich in den Genuss, eure Antworten und Gedanken zu ‚Findefrage‘ (danke für diese Wortneuschöpfung, Michael) zu lesen. Die Antworten ebenso vielfältig wie ihr. Danke für euer Lesen und die bereichernden Worte!
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Wenn es ein Russe gewesen ist, käme auch Wodka oder ein Bad in Eiswasser in Frage. Aber ein Universum, das ein Russe ist, würden die Amerikaner nicht zulassen.
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Am Anfang war ein Buch und eine Tafel Schokolade …
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Ihr Pragmatismus ist herzerfrischend, Herr Hund.
Abendmildesonnenuntergangsgrüsse vom Schwarzen Berg
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da gab es die halbe minute vor dem urknall, ganz klar. :-)
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Womit du definitiv recht hast. Gab es da die Zeit oder die Zeitrechnung schon? :)
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keine fangfragen bitte. :-) also, das weiß ich nicht, weil ich nicht dabei war. aber wenn es die ewigkeit gibt und den urknall gibt, dann muss es auch den vorurknall geben und wenn es vor gibt, gibt es auch zurück. und wenn es vor und zurück gibt, gibt es eine zeitleiste. und wenn es eine … also JA. :-)
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Das war eine Frage, die hätte ich auch den Wolken gestellt, um sie dort einfach stehen zu lassen. Du findest Antworten, die ich gerne auffange :-)
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Diese Zeit- und Raumfragen zeigen immer wieder, wie begrenzt das menschliche Denken doch ist. Und dass wir immer auf alles eine Antwort haben wollen, was wir nicht verstehen.
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Vermutlich erhalten wir gerne Antworten und meinen, sie zu brauchen. Vielleicht auch Begrifflichkeiten, und meinen, es zu greifen. Dabei geht es viel weiter, du hast recht, wir sind begrenzt in unserem Denken und in den Worten, es geht weiter, all das, wovon wir in besonderen Momenten nur den Hauch einer Ahnung spüren. Ich find`s wunderbar, dass wir nicht alles erklären können und Überlegende bleiben.
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Der Hauch einer Ahnung, ein unerwarteter Blick hinter die Dinge, ein kurzes Leuchten und dann geht der Alltag weiter… Das sind schöne Gedanken, die nehme ich mit in die Nacht hinein.
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Sehr spannende Frage.
Aber gab es an diesem Punkt bereits Zeit?
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Willkommen bei Findesatz, liebe december!
Wenn wir den Urknall als gegeben sehen, dann gab es 1/2 Minute vorher keine Zeit. Dann fing die Zeit erst damit an.
Genauso wie der Raum.
Vielleicht ist es aber nur unser begrenztes Denken und alles ist ganz anders. Und überhaupt… alle Fragen sind erlaubt. Auch die, die es scheinbar gar nicht geben kann.
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