„Was bedeutet es denn, Mensch zu sein?“

„Was bedeutet es denn, Mensch zu sein?“


Erneut hat textstaub https://textstaub.wordpress.com/2017/03/19/micronouvelles-einladung-txtprojekt-3-worte-10-saetze-aktuell-by-findesatz zum Schreiben von kurzen Geschichten eingeladen. Diesmal durfte ich die drei Worte spenden, die in der Geschichte auftauchen sollen. Die Worte sind: Murmel, Habseligkeiten, Zaunkönig. Hier mein Beitrag:
Kennst du eine Geschichte von einem Zaunkönig und einer Murmel?
Nein, doch wir können eine erfinden. Das ist das Schöne an Geschichten, da können wir alles sein, ich kann sogar zum Zaunkönig werden, ein wenig Moos sammeln, den ganzen Tag lang pfeifen und mich freuen, weil mein Name so schön ist. Ich würde davon singen, dass der Himmel keinen Boden hat.
Wärst du nicht lieber eine Murmel?
Nein, ich hätte Angst, dass ich weggerollt und unter einem Schrank neben Staubflocken liegen, in Vergessenheit geraten und nicht wieder hervor geholt würde.
Ich wäre gerne die Murmel in der Geschichte: Jemand hielte mich in seinen Händen und wenn er mich anschauen würde, würde er lächeln, es wäre, als entdecke er die ganze Welt in meinen Farben und meinem Muster. Dieser Jemand würde nicht viel zum Leben brauchen, die Murmel, ein Glas Sand mit offenem Deckel und jeden Morgen frischen Tau. Weißt du, die wirklichen Habseligkeiten, die tragen wir innerlich. Und dann kämst noch du, als Zaunkönig, du würdest deine Töne der Welt schenken, als ob du genau deshalb leben würdest, um gehört zu werden von diesem Jemand, der dort gerade geht. 
„Wie kommt das Neue in die Welt?“

„Wir haben die Wahl, ob wir dann verbittert sind oder einen anderen Weg einschlagen und ich habe mich für den anderen Weg entschieden.“

„Ich glaube, es ist gar nicht so entscheidend, ob wir viel oder wenig geben, sondern in welcher Gesinnung wir das machen.“

„Ich kann mich auch in Zeiten der Turbulenzen ins Auge des Sturms stellen und finde meine Ruhe.“

„Mein größter Traum ist, dass wenn ich sterbe, ich sagen kann, ich habe ein tolles Leben gehabt und ich habe es für mich richtig gemacht.“

„Ich habe mich vor zwei Jahren dazu entschieden, keine Nachrichten mehr zu schauen, doch ich schaue in meinem Umfeld und auf der Straße was los ist und das bekomme ich unverfälscht und echt und aus erster Hand mit.“

„Wie wäre mein Leben gewesen, wenn ich gehörlos geboren wäre?“


Ich wurde von der reisefreudigen Kathrin http://www.travlgedengl.com vor einiger Zeit mit einem Liebster Award überrascht. Lieben Dank nochmal. Kathrin reist gerne und ich bin mir sicher, sie wird noch viel von der Welt sehen.
Hier die Regeln zu diesem Liebster Award
Und nun zu Kathrins 10 Fragen:
Ein kleiner Ort auf einer kroatischen Insel. Ein Café, wenige Einwohner, ein paar Katzen, ein kleiner Supermarkt. Es ist, als trage der Ort eigene Farben und eine eigene Zeit.
Die eigenen Kinder im Arm halten und sie staunend betrachten, unfassbares Glück fassen können.
Mit dem Wohnmobil nach Marokko gereist zu sein und vier Wochen lang diese andere Kultur erlebt zu haben. Tage an der Küste, kleine marokkanischen Dörfer, bunte und pulsierende Städte, das Atlasgebirge, Kontakt zu den Menschen zu finden und zu erleben, wie wunderbar vielfältig unsere Welt ist.
Mit meiner Familie an einem Ort auf einer Insel zu sein, mitten auf einer Wiese zu liegen, kein Kunstlicht weit und breit und wir schauten in den Sternenhimmel, die Milchstraße deutlich wie nie zuvor zu sehen und von immer neuen Schnuppen beschenkt worden zu sein.
Ja, eine Katze, zwei Kaninchen und zudem – wenn ich den Begriff Haustiere nun mal kreativ ausweite – 20 000 Bienen. : )
Da schlummern einige Träume. Einer von ihnen ist es, den Jakobsweg mit J. zu Ende zu gehen, den wir in Etappen gehen. Bisher liegen 470 km hinter uns.
Der Flugangst gegenüber getreten zu sein und nun sagen zu können, dass ich gerne fliege.
Einen Ring.
Es gibt Farben die Zeitweise-Lieblingsfarben sind. Eine, die überdauert ist Blau, so ein richtig tief himmlisches.
Es schenkt neue Sichtweisen.
Island / Finnland / Azoren / Staffa / Bhutan
Sidi Koauki, ein marokkanischer Ort in der Nähe von dem bekannteren Essaouira. Meine Empfehlung, dort im Cafe sitzen, Minztee trinken und den Wellen zuhören. Warum? Weil solche Orte zeigen, dass sich der Blick über den Tellerrand lohnt und Träume Realität werden können.
Ich reiche den Award weiter an:
http://www.vierkerzenzeit.wordpress.com Ingeborgs Blog hat mich in der Adventszeit begleitet und macht es nun darüber hinaus.
http://www.naturaufdembalkon.wordpress.com Almuth, die uns teilhaben lässt an ihrem achtsamen Blick auf die Natur, Pflanzen und Insekten.
http://www.alltagschrott.ch Bei Priska lassen sich Geschichten, Gedichte, Anekdoten finden, nachdenklich oder humorvoll; bunt, wie das Leben.
http://www.11sternschnuppe11.wordpress.com Karin, die mit viel Liebe täglich Gedichte und dazu passende Lieder auswählt.
http://www.moserschreibt.wordpress.com Herr Moser, der uns in äußerst humorvoller Weise von seinem Leben erzählt.
Meine Fragen an euch:
Liebe Grüße an dieser Stelle an alle Leserinnen und Leser!