Dieses Jahr findet ihr hier zwei Kategorien.
Kategorie 1 – Wortgewebe: Wöchentlich stelle ich ein Wort aus einem anderen Land vor und verwebe es in einen kurzen Text, ergänzt durch ein passendes Foto.
Kategorie 2 – Lächelspuren: Ebenfalls wöchentlich hinterlasse ich lachende Gesichter aus Naturmaterialien oder Kreide im öffentlichen Raum, und halte es mit einem Foto fest.
Zudem werde ich wie jedes Jahr über die Leipziger und Frankfurter Buchmesse berichten.
Manchmal mitten am Tag da werden meine Gedanken leise Ich halte inne um ihrem Flüstern zuzuhören Sie erzählen viel ganz ohne Eile Mein Atem wird ruhig Das Tagwerk ruht und die Hände im Schoß Es ist als sammelt sich etwas in mir und ich mich im großen Ganzen Wenn ich dann aufstehe lache ich den Himmel an das Gras zu meinen Füßen und den Menschen der mir als nächstes begegnet
Ich möchte nie aufhören zu vertrauen Ich möchte nie aufhören zu staunen Ich möchte nie aufhören Luftsprünge zu machen einem Vogel im Flug zuzusehen mich ins Gras zu legen etwas Neues zu probieren mich weniger ernst zu nehmen der Stille zuzuhören mich in einer Buchhandlung zu beschenken zu wählen mich im Garten zu stellen und den Geräusche der Nacht zu lauschen andere Menschen zu entdecken mich über meine Zehen zu wundern unbeabsichtigt zu kritzeln mich in das Leben zu verlieben
Existiert Zeit? Ist Zeit nur ein menschliches Konstrukt, um Veränderungen zu messen? Sollen wir die Zeit vergessen? Wo bin ich heute in einem Jahr? Sind meine Arme weit genug? Kann ich lassen? Wo wohnt das Vorher? Wer erfand das Himmelsblau? Was wollen meine Gedanken von mir?
Frei zu sein in der Umarmung der Natur Sie pustet Gedanken und Wohlwollen an Mit ihrem Wir und ihrer unnachgiebigen Hoffnung Sie muss nicht verstanden um geliebt zu werden