




Der 1. Januar ist da. Wie bereits angekündigt, beginne ich ein neues Jahresprojekt hier im Blog.
Es wird in diesem Jahr drei Rubriken bei Findesatz geben:
Rubrik 1: MONTAGS werde ich ein Wort irgendwo verstecken. Das Wort wird eines sein, das ich schön, anregend oder Gute-Laune-verschenkend finde. Vielleicht schreibe ich es mit Kreide auf einem Gehweg, hänge es auf einem Zettel geschrieben an einem Baum, schreibe es auf einem Papier, das ich auf eine Bank lege oder was auch immer. Davon werde ich ein Foto machen und es mit euch teilen.
Mit den Montags-Worten möchte ich dem entgegenwirken, dass viele Menschen die Montage nicht mögen. Ich finde, jeder Tag sollte als Geschenk gesehen werden, und gerne möchte ich mit den Worten an unterschiedlichen Orten ein wenig Montags-Freude verteilen.
Rubrik 2: DIENSTAGS werde ich einen Satz, den ich irgendwo höre, sammeln und mit euch teilen. Dazu werde ich ein Foto einstellen. Das ist die ursprüngliche Idee meines Blogs und damit gehe ich wieder zurück zu den Findesatz-Wurzeln.
MITTWOCHS werde ich den am Tag zuvor gehörten Satz oder ein Wort daraus in ein Gedicht einbauen und ein Foto dazu einstellen. Damit lade ich mich selbst erneut ein, regelmäßig ein Gedicht mit euch zu teilen.
DONNERSTAGS und FREITAGS wiederhole ich das vorherige, das heißt ich sammle einen gehörten Satz und am Tag danach gibt es ein Gedicht dazu.
Rubrik 3: Am Wochenende, als SAMTAGS und SONNTAGS, wird es wieder ein Schnipselgedicht geben, ein Gedicht, das ich aus Wortschnipseln zusammensetze, die ich aus Zeitungen und Zeitschriften sammle. Wie ich gestern schon schrieb, macht mir das viel Freude und ich fühle mich noch lange nicht „ausgeschnipselt“.
Ihr seht, damit greife ich auf Vorheriges zurück und kombiniere es mit Neuem.
Ich freue mich auf das neue Jahr, auf liebgewonnenes Altes und aufregendes Neues im Leben. Ich freue mich auf Abenteuer, Muße, Natur und Kultur. Ich freue mich auf euch im neuen Jahr!
Es grüßt euch herzlich,
eure Marion

Heute ist der 31.12.2022, und damit geht ein Jahresprojekt zu Ende.
Es hat mir viel Freude gemacht, Sätze zu sammeln, die ich irgendwo gelesen habe, und sie am Tag danach in ein Gedicht einzubauen.
Überall gab es Sätze zu finden, sei es in Zeitungen, Zeitschriften, in geschriebenen oder gemailten Mitteilungen, auf einem Werbeplakat oder Kalenderblatt. Unsere Welt steckt voller schöner und nachdenkenswerter Sätze. Manchmal wohnen sie zwischen zwei Buchdeckeln und manchmal zeigen sie sich auf dem Anhänger eines Teebeutels oder fahren als Botschaft auf einem Bus vorbei. Sie vom ursprünglichen Ort zu lösen und ihnen hier im Blog eine neue Bühne zu geben, fand ich spannend. Das Teilen eurer Gedanken zu den Sätzen hat mich sehr gefreut. Damit habt ihr jeden Findesatz sehr bereichert.
Die gesammelten Sätze in ein Gedicht einzubauen war eine gute Einladung an mich selbst, regelmäßig ein Gedicht zu schreiben. Mitunter erlebte ich es als Herausforderung, eine schöne wohlgemerkt.
Auch die Schnipselgedichte, die ich am Wochenende mit euch geteilt habe, machten und machen mir sehr viel Freude. Ausgeschnipselt habe ich mich noch lange nicht.
Ich danke euch allen fürs Vorbeischauen, Abonnieren, Lesen und Kommentieren. Ihr schenkt wunderbare Gedanken und das erlebe ich als wertvolles Geschenk.
Findesatz geht weiter. Wie, das erzähle ich euch morgen, wenn das neue Jahresprojekt beginnt.
Kommt gut ins neue Jahr, das viel Beglückendes und Inspirierendes für euch bereithalten möge.
Schön, dass es euch gibt!
Es grüßt euch,
Marion

Frage das Leben
Frage den Wind oder das Meer
den Baum in deinem Garten
oder die Christrose im Park
Frage die Wolke oder den Dezembertau
Sie flüstern die Antworten
in dein Staunen hinein


Ist die Welt groß oder klein?
Wo schlafen die Gedanken?
Wäre die Welt besser wenn wir 15 Minuten täglich in den Himmel schauen würden?
Wer hat das Flüstern in die Welt gelegt?
Weißt du wie schön du bist?
Sollen wir die Luft anhalten, bis 10 zählen und dann alle Ängste weglachen?
Hilft eine Umarmung?
Welche Farbe hat Dankbarkeit?
Und warum stimmt in einigen Momenten alles?


Was haben alle Menschen gemeinsam?
Das Leben mit Wurzeln und Flügeln
Mut, Ängste, Lachen und Tränen
Das Herz, das ihre Wünsche kennt
Den stillen Wunsch glücklich zu sein

