Archiv des Autors: maribey
Findesatz-Gedicht 74

Das ist die Kunst des täglichen Lebens
in dem Chaos das uns umgibt
den Sinn zu finden
Den Tag zu lieben
und das Unperfekte
In der Nacht dann
die Gedanken zubetten
und Vertrauen in unser Kopfkissen legen
Findesatz 74
„Das ist die Kunst des täglichen Lebens, in dem Chaos das uns umgibt, den Sinn zu finden.“
Findesatz-Gedicht 73

Woher kommt das Licht eigentlich?
Woher kommt die Nacht?
Woher kommen die Gedanken?
Woran glaube ich?
Woran erkenne ich dich?
Woran halte ich mich?
Wohin gehen die Worte, wenn sie den Mund verlassen?
Wohin soll ich mich wenden?
Wohin verschwinden die vergessenen Träume?
Findesatz 73
„Woher kommt das Licht eigentlich?“
Findesatz-Gedicht 72
Wann hast du zum letzten mal laut gelacht?
Wann hast du zum letzten mal deine Lieblingsschuhe getragen?
Wann hast du zum letzten mal etwas für dich gemacht?
Wo bist du morgen um 15 Uhr?
Wo bist du in einer Woche?
Wo warst du vor einer Woche?
Was hast du noch nie gemacht?
Was wirst du wieder machen?
Was bringt dir Segen?
Findesatz 72
„Wann hast du zum letzten mal deine Lieblingsschuhe getragen?“
Findesatz-Gedicht 71
Geradeaus lässt das Leben sich nicht gehen
All die Umwege
machen uns zu dem
was wir sind
Jedes Lachen, jedes Wort
jeder Tanz und jeder Kuss
jede geweinte und ungeweinte Träne
jede Angst und jede überwundene Angst
malt unseren Weg an
Ich glaube
dass alles einen Sinn hat
was wir erleben
auch wenn wir ihn nicht verstehen
oder im Augenblick nicht verstehen
Ich glaube
das Leben trägt einen roten Faden
oder einen blauen oder gelben
Findesatz 71
„Ich glaube, dass alles einen Sinn hat was wir erleben.“
Findesatz-Gedicht 70
Wir erklären uns das Leben
und staunen in das Unverständnis hinein
Zeichen und Wunder geschehen
heute wie einst
Wir sollten nicht
Unerklärtes mit Unerklärlichem erklären
Wir sollten
uns das Leben erklären
das Staunen behalten
das Unerklärliche leben lassen
uns hin und wieder
auf eine Bank setzen
und dem Leben still zusehen







