„Haben Sie den Mut, an sich selbst zu denken.“



Damit dem Wind nicht die Puste ausgeht
pfeifen wir die Wolken an
summen dem Himmel ein Lied
und tanzen mit den Blättern
Wir wirbeln unsere Gedanken
Doch am Abend
legen wir sie zur Ruhe
sagen dem Wind Gute Nacht
und betten unsere Träume
Dann ist es still draußen
nur manchmal klappert ein Fensterladen
und der Wind flüstert sein Geheimnis
vom Dasein des Nichtgreifbaren



Sehnsucht
ein Wort das sanft klingt
leise und flüsternd
Dabei ist sie stark
klar und hinweisend
Sehnsucht ist die Kraft
die uns den Mut gibt
Träume wahr werden zu lassen
Sie schweigt nicht gerne
und das ist gut
denn sie weiß
was wir wollen
Sie kennt uns genau


Ins Meer steigen wir langsam
erst berühren die Füße die Frische
Ganz in Ruhe
darf ein Kind groß werden
Ein Haus
wird Stein auf Stein gebaut
Die fremde Sprache
ist uns eines Tages nicht mehr fremd
Auch die Sonne braucht ihre Zeit
zum Auf- und Untergehen
Es kommen Ebbe und Flut
immer wieder
Langsam wachsen wir
dem Neuen entgegen
Ein Vorhaben
darf langsam Gestalt annehmen
Entschleunigt auf dem Weg zum Ziel


Kleinigkeiten
sind ausreichend
um zu wandeln
Veränderung muss nicht bedeuten
alles auf den Kopf zu stellen
die kleinen Stellschrauben
wollen bewegt werden
sie erreichen
Vieles
