Frankfurter Buchmesse – Mittwoch

Heute war der erste offizielle Tag der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

Im Gastland Pavilion lauschte ich am Morgen den Philippinischen Gesängen und der Musik:

Die Philippinischen Madrigal Singers:

Die Gänge und Hallen angenehm leer, denn erst am Freitag öffnen die Tore für Privatbesuchende:

Zeit zum Betrachten und Reinlesen:

Aussagen am Gutenberg-Stand, die ich mag:

Diesmal auch FUNK auf der Buchmesse mit dabei und Mitmachaktionen ebenso wie Ruhe-Liegestühle:


Braille, die internationale Blindenschrift, lädt zum Ausprobieren ein:

Im schönen Pressezentrum:

Hier finden sich Ruhe, Getränke und Snacks:

Nach sieben Monaten und 10.000 km kam Lennart Schaefer auf der Frankfurter Buchmesse an. Er durchfuhr die Ziellinie seiner LITERADTOUR und wurde mit Applaus und Jubel empfangen:

Fotos aufgereiht an einem Band von seiner Tour:

Was ein tolles Projekt! Er versteht sich als Literaturbotschafter und hat auf seiner Tour mit vielen Menschen, bekannten wie unbekannten, über Bücher und Lesen gesprochen. Er erzählte, dass er auf seine Frage: „Lesen Sie?“ häufig von den Menschen hörte: „Dazu fehlt mir die Ruhe.“ Er antwortete: „Lesen schenkt diese Ruhe.“
Er erzählte, er habe es genossen, so viel in der Natur unterwegs zu sein. Er verarbeitet nun all seine Erfahrungen und es soll ein Buch und eine Reportage folgen. Wunderbar!

Die neue Bühne „Centre Stage“:

Mithu Sanyal, Helge Malchow, Makro Martin und Felicitas Hoppe im Gespräch mit Thea Dorn zu dem Thema “ Literatur heute – Kann das weg?“:

Später erlebte ich den Juristen und Autor Bijan Moini im Gespräch mit dem Moderator Jo Schück zu seinem Buch „2033“. Ein Thriller, in dem es um eine rechtsextreme Partei geht und darum, wie wehrhaft unsere Demokratie ist. Aktuell und sicherlich sehr lesenswert. Das Buch wurde als spannend, duster und ebenso mutmachend beschrieben.
Jo Schück meinte am Ende des guten Gesprächs: „Immer daran denken, wir müssen alles erwarten, auch das Gute.“:

Die Agora noch übersichtlich heute:

Bei meinem Gang durch die Hallen gab es Treffen, Gespräche und Wiedersehen, auch das mag ich an der Buchmesse.
Später besuchte ich die Veranstaltung „Was es heißt, vom Schreiben zu leben“:

Gilda Sahebi und ihr Buch „Verbinden statt spalten“. Auch hier hörte ich viele gute Gedanken:

„Let`s talk about feelings“ heißt der Roman von Leif Randt, zu dem er mit Mona Ameziane sprach. In dem Roman geht es um Mode, Begehren und den Aufbruch ins mittlere Alter:

Hier seht ihr Daniela Dröscher zu ihrem Buch „Junge Frau mit Katze“ mit der Moderatorin Katty Salie. Meine Lesewunschliste wächst und das nicht nur deshalb, weil ich Daniela Dröscher und ihre Gedanken und Sätze sehr sympathisch finde:

Einer meiner Lieblingsverlage, der Kjona Verlag. Solltet ihr ihn noch nicht kennen, gerne recherchieren:

Die diesjährige Bachmann-Preisträgerin Natasch Gangl las aus ihrem Buch „Frische Appelle & andere Sprechtexte“ vor und es war ein Vergnügen ihrer Sprachperformance zuzuhören:

Mein heutiger Buchmessentag begann im Gastland Pavillon und endete auch hier. Mit einer sehr berührenden Performance „The Siza Performance for Children of Gaza“:

Und schließlich noch philippinische Musik und Gesang:

Auch die Bücher legten sich nun zur Ruhe:

Bis morgen, Buchmesse, du reichhaltige, vielseitige Messe. Bunt, wie das Leben.
Sagte ich schon, dass ich die Buchmesse liebe?
Es grüßt euch aus Frankfurt
Marion

6 Gedanken zu „Frankfurter Buchmesse – Mittwoch

  1. Ich habe schon auf einem anderen Blog über Lennart gelesen und bin sehr beeindruckt von seinem Engagement.
    Klingt nach einem sehr angenehmen Einstieg in den Buchmesse-Trubel!
    Nachtgrüße 🥱🍵

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